#NeinHeißtNein

Um ein kurzes TL;DR vorweg zu nehmen: Nein heißt Nein ist primitiv und viel zu eindimensional.

Wiedereinmal ist ein Hashtag auf Twitter getrendet und diesmal geht es um die Verschärfung des Sexualstrafrechtes. Ich muss gestehen, dass ich mich mit diesem Bereich noch kaum beschäftigt habe, aber ich möchte zwei wesentliche Dinge zu bedenken geben. (Und mit bedenken meine ich wirklich nur bedenken, nicht dass ich es anzweifele, dass etwas gemacht werden muss. Ich möchte hier weder für noch gegen den Gesetzesentwurf argumentieren, nur Denkanstöße geben.)

Übrigens eine Sache die mich wirklich ankotzt. Und ich meine so richtig, ist, dass hier immer nur von Frauen als Opfern geredet wird und Männern als Täter. Selbst wenn die überwältigende Mehrheit der Fälle so sein sollte, gibt es auch noch die umgekehrten Varianten (Frau=Täterin, Mann=Opfer) und „homosexuelle“ Varianten (Frau = Opfer, Frau=Täterin / Mann=Opfer, Mann=Täter) und diese MÜSSEN ebenfalls berücksichtigt werden.

1.: Im neuen Strafrecht soll „Begrabschen“ eine Straftat werden.

Meiner Schwester ist es vor etwa 10 Jahren passiert, dass ihr ein Mann im vorbeiradeln an die Brust gegriffen hat. Ein eindeutiger Fall von Begrabschen meiner Meinung nach. Als ich hörte, dass dies nicht einmal Strafbar sei, war ich äußerst überrascht – um nicht zu sagen geschockt. Wie kann so ein Griff in die Intimsphaere nicht verboten sein?

Keine zwei Monate später hatte ich eine mögliche Antwort. Ich befand mich auf dem Rock am Ring Festival. Ich quetschte mich durch die Menge um zu meinen Kumpels zu gelangen. Direkt hinter dem ersten Wellenbrecher in der Mitte. Flogging Molly war am spielen. Und wie es bei denen so ist, wird wild rumgehüpft.

Ich also, mit zarten 20 Jahren, idealistisch an das Gute im Menschen glaubend, quetsche mich also durch die Menge, die Hände und Arme möglichst eng an meinen Körper gepresst um so wenig Platz wie möglich einzunehmen (es war halt eng) und möglichst niemanden anzurempeln. Und das ist natürlich bei Flogging Molly nicht ganz einfach. So kam es wie es kommen musste. Ich wurde angerempelt, taumelte etwas nach vorne und… berührte eine -für mich damals – ältere weibliche Person von vielleicht 25 Jahren am Gesäß – zu mindest behauptete sie das. Ich kann das ehrlich gesagt nicht guten Gewissens bestätigen. Ich weiß es schlicht nicht. Möglich, dass ich sie am Gesäß berührte. Unter Garantie traf aber meine Schulter die ihre.
Weshalb ich mich auch sofort entschuldigte. Sowas kann ja erstens weh tun und zweitens ist das eine Sache der Höflichkeit. Doch die gute Dame war vollkommen unangemessen außer sich und ich benötigte ein paar Sekunden um zu realisieren, dass sie mir „Begrapschen“ vorwarf, also dass ich ihr absichtlich an den Po gefasst hätte. Das war ungefähr die selbe Zeit die auch ihre Begleiter brauchten um das zu bemerken. Und instant war ich von mehreren Leuten umgeben – auch Leuten die offensichtlich NICHT zu ihr gehörten – die mich beschimpften und mich anmaulten. Die Situation drohte in Gewalt zu eskalieren, bis jemand mir zur Seite stand und sagte, dass ich gestoßen worden sei und ich mich nur abfangen wollte. Hier kommt jetzt aber der Knackpunkt. Die Leute ließen von mir ab, entschuldigten sich aber nicht bei mir für ihr Verhalten, sondern gaben mir noch auf den Weg, dass ich bloß die Hände von Frauen lassen solle.

Ich konnte damals schon – und kann auch jetzt noch – nachvollziehen, dass diese Leute der Frau geglaubt haben. Immerhin in einigen Fällen eine Freundin/Bekannte von ihr. Und in den anderen Fällen: ‚Da waren soviele die das gesagt haben, dann muss es ja stimmen.‘ Ich würde das nicht viel anders machen. Tatsächlich ist mir beim Schreiben dieser Zeilen schrecklich bewusst geworden, dass ich mich in dieser Situation vermutlich sogar genau gleich verhalten hätte – und es vermutlich sogar noch tun würde, wenn ich mal in eine solche Situation komme. Trotz meiner Vorerfahrung, in der ich als Unschuldiger beinahe Opfer dieses … Mobs… geworden wäre. Naja, vielleicht wäre ich etwas moderater und würde versuchen Gewalt zu verhindern.
Es liegt in unserer Natur, dass wir den Leuten glauben, denen wir nahe stehen. Und es liegt in unserer Natur, dass wir die sexuelle Integrität von Frauen sehr hoch einschätzen.

Ein Einschub: Solltest Du einmal auf einem Festival oder Konzert in meinen Ellenbogen rennen, dann beschwere Dich nicht bei mir, sondern bei der Frau und ihren Begleitern. Denn ich halte jetzt immer meine Arme über meinen Kopf. Ich lasse mir lieber Körperverletzung vorwerfen als einen Eingriff in die Intimsphaere einer Frau.

Ob die gute Dame mir das absichtliche Begrabschen nun aus Böswilligkeit unterstellte oder weil sie tatsächlich den Eindruck hatte, dass ich das absichtlich gemacht hatte, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass es weder meine Intention war dies zu tun, noch dass ich es irgendwie „billigend in Kauf genommen“ habe, dass dies passieren kann.

Ich wäre hier einer Straftat beschuldigt worden, die ich schlicht nicht begangen habe. Was wäre passiert, wenn mir niemand zu Hilfe gekommen wäre?

Ich möchte hier nicht zum Ausdruck bringen, dass es diese oder jene Fälle gibt. Dafür haben wir ein Justizsystem. Das Problem ist das oben Beschriebene. In der Situaton hast Du als einzelner Mann keine Chance. Nicht einmal die Chance Dich angemessen zu verteidigen.
Vor einem Gericht oder vor der Polizei; Werden da die Freunde, die Zeugen des Vorfalles sind, ihrer Freundin in den Rücken fallen? Oder werden sie ihre Aussagen entsprechend formulieren, dass sie ihr nicht in den Rücken fallen?
Und wie beweise ich dann das Gegenteil?
Damit leite ich direkt über zur Möglichkeit des Beweisens. Wie soll solch ein Übergriff bewiesen werden? Versteht mich nicht falsch. Ich halte es durchaus für richtig, dass solche Übergriffe als Eingriff in die sexuelle Integrität und damit ein Angriff auf die sexuelle Selbstbestimmung sind und somit eine Bestrafung nach sich ziehen sollten (Zu mindest wenn es um Übergriffe auf primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale, also Penis/Scheide und weibliche Brust, geht). Es wird dennoch fast immer zu einem Aussage gegen Aussage kommen. Es wird ein riesen Wust an 1. Falschbeschuldigungen (wie zum Beispiel meinen oben geschilderten Fall) und 2. schlicht und ergreifend nicht nachweisbaren Vorfällen kommen, wo man weder Schuld noch Unschuld beweisen kann.

Diese Dinge werden einen Haufen Geld, Zeit und Personal kosten. Wie gesagt. Dies sind nur Dinge die wir bedenken müssen.

2. Im neuen Strafrecht soll ein „Nein“ ausreichen um den Straftatbestand einer Vergewaltigung zu erfüllen

Das finde ich einfach nur selten dämlich. Es gibt so etwas wie inkongruente Botschaften. Wo die verbale Botschaft (hier das „Nein“) nicht mit der nonverbalen Botschaft (zum Beispiel: Sie küsst ihn leidenschaftlich und leitet den Sexualakt ein) übereinstimmt. Natürlich würde sie bei dieser nonverbalen Kommunikationsform nicht unbedingt „Nein“ sagen, sondern eher „Wir sollten das nicht tun.“ oder „Das ist so falsch.“ oder sonst eine ähnliche Variante. Verbal drückt sie ihren Unwillen aus. Nonverbal ihren Willen. Hat er sie Vergewaltigt?
(Kann er sie überhaupt vergewaltigt haben? Denn hier ist sie die einzige Akteurin.)

Und selbst wenn wir annehmen, dass diese Fälle extrem selten sind, so ist allein die Existenz von inkongruenten Botschaften ein schlagkräftiges Argument dagegen, dass ein „Nein“ für sich alleine genommen ausreicht.

Ein weiteres Problem entsteht bei folgendem fiktiven Beispiel:
Ein Paar sitzt auf der Couch und schauen einen Film. Während des Filmes streicheln sie sich, sie Küssen sich, sie schmusen. Der Mann macht Anstalten, dass er mehr will. Sie sagt: „Nein, ich möchte das nicht.“ Er respektiert das, aber das einvernehmliche Küssen, Kuscheln und Streicheln geht weiter, während im Hintergrund der Film läuft. Eine Viertelstunde vergeht – es wird geschwiegen und gekuschelt. Eine halbe Stunde – es wird geschwiegen und gekuschelt. Eine Dreiviertelstunde. Er macht erneut Anstalten den Sexualakt einzuleiten. Sie macht bereitwillig mit. Hat er sie vergewaltigt? Immerhin ist ihr letzter Kommentar dazu gewesen, dass sie keinen Sex will.

Auch hier bleibt das Problem der Beweisbarkeit. Wie beweist das Opfer, dass es Nein gesagt hat. Wie beweist die beschuldigte Person, dass nicht Nein gesagt wurde?

Sollte dies so kommen, müssen wir damit rechnen, dass in Zukunft die Leute ihre Sexualakte aufzeichnen (nötigenfalls auch heimlich) oder Verträge eingehen in denen deutlich steht, was erlaubt ist, was nicht und das es in einem bestimmten Zeitraum keine Möglichkeit gibt sich daraus zurückzuziehen. Wollen wir das wirklich?

 

 

 

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Teaching Men to Be Emotionally Honest

Ich denke die meisten Menschen in der „Manosphere“ sind vermutlich schon über den Artikel Teaching Men to Be Emotionally Honest (Archivlink) gestolpert. Da ich gerade mit einem anderen Projekt gedanklich nicht weiterkomme, habe ich mir gedacht, ich mache eine kleine intellektuelle Fingerübung.

Last semester, a student in the masculinity course I teach showed a video clip she had found online of a toddler getting what appeared to be his first vaccinations. Off camera, we hear his father’s voice. “I’ll hold your hand, O.K.?” Then, as his son becomes increasingly agitated: “Don’t cry!… Aw, big boy! High five, high five! Say you’re a man: ‘I’m a man!’ ” The video ends with the whimpering toddler screwing up his face in anger and pounding his chest. “I’m a man!” he barks through tears and gritted teeth.

Also ein Vater, der seinem Sohn beisteht, während ein notwendiges Übel durchgeführt wird. Erst einmal signalisiert dieser, dass er bei dem Sohn ist, indem er ihm sagt: „Ich halte deine Hand, O.K.?“ Nicht nur dies signalisiert der Vater damit, sondern auch, dass
1. das was nun geschieht nicht angenehm sein wird (eine Warnung also)
2. das was geschehen wird notwendig ist
3. der Vater Trost spenden will und mitfühlt (was halt auch suggeriert, das dieses Gefühl normal und nachvollziehbar ist)

Es folgt eine Steigerung der Ereignisse, der Sohn hat mehr Schmerzen und beginnt zu weinen. Der Vater sagt: „Weine nicht! Aw, großer Junge! Gib mir Fünf! Sag, dass du ein Mann bist: Ich bin ein Mann!“
Dies signalisiert dem Sohn natürlich fordergründig, dass er nicht weinen soll und große Jungs / Männer nicht weinen. Aus dieser sehr oberflächlichen Betrachtung lässt sich natürlich folgern, dass Männer unehrlich gegenüber ihren Gefühlen sind und so emotional verkrüppeln. Tatsächlich ist dies aber nicht der Fall.
Denn der Vater sagt nicht, dass der Sohn die Schmerzen nicht haben darf. Der Vater sagt nicht, dass die Schmerzen nicht existieren. Der Vater sagt: „Weine nicht.“ Dies ist eine Aufforderung zur Kontrolle der eigenen Gefühle. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Zudem sei hier noch der Erziehungsauftrag erwähnt den Eltern haben. Eltern sollen Kinder erziehen, so dass sie an der Gesellschaft adäquat partizipieren können. Mit anderen Worten: Eltern sollen Kinder zu erwachsenen erziehen. Dazu gehört zum einen, dass man ihnen lebenspraktische Dinge wie kochen, eine Bohrmaschine bedienen, putzen und Körperpflege beibringt. Aber natürlich auch soziale Fähigkeiten, wie Humor, Anstand, respektvolles Verhalten und … Selbstlosigkeit.
Die Fähigkeit eigene Bedürfnisse gegenüber den Bedürfnissen anderer (zum Beispiel denen des eigenen Kindes) zurückzustellen ist ein integraler Bestandteil des Erwachsenseins.

Und genau dieses essenziell wichtige Verhalten hat der Vater hier dem Sohn beigebracht. „Deine Schmerzen sind real, zeig sie nicht, denn das hier ist notwendig und Erwachsene müssen sowas auch mal aushalten.“

The home video was right on point, illustrating the takeaway for the course: how boys are taught, sometimes with the best of intentions, to mutate their emotional suffering into anger. More immediately, it captured, in profound concision, the earliest stirrings of a male identity at war with itself.

Dies ist nicht ganz richtig. Erst einmal ist es kein emotionales Leid, was der Junge hier erfährt, es ist physisches „Leid“ (Nadeln einer Spritze im Körper). Dies ist ein enorm wichtiger Unterschied. Physisches Leid führt nämlich eher nicht so oft zum Suizid wie psychisches/emotionales Leid.

Und ja, man(n) und frau darf auch mal wütend auf sich selbst sein, wenn man eine (im Grunde genommen) Kleinigkeit derartig überdramatisiert. Das hilft einem, sollte etwas vergleichbares nocheinmal auftreten, sich daran zu erinnern, wie unsinnig so ein emotionaler Ausbruch ist – und wie wenig er hilft. Wenn dies Zeichen einer „männlichen Identität“ sind, dann wird es zeit, dass viele Frauen dies lernen. Möglicherweise sind sie dann in der Lage zuzuhören, wenn Männer ihnen sagen, was sie bewegt.

This is no small thing. As students discover in this course, an Honors College seminar called “Real Men Smile: The Changing Face of Masculinity,” what boys seem to need is the very thing they fear. Yet when they are immunized against this deeper emotional honesty, the results have far-reaching, often devastating consequences.

Männer brauchen das was sie am meisten fürchten ist sooooooo geil. Das ist so wie: „Hey Junge, Du musst Deine Impfung jetzt kriegen. Ja, die Spritze wird weh tun, aber was ein richtiger Mann werden will, der hält das aus.“

Diese Analogie stimmt natürlich nicht. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass das eine eine emotionale Verwundung und das andere eine physische Verwundung ist (s.o.). Die natürlich auch mit emotionalen Belastungen einhergehen, aber halt eben durch den Zuspruch und das Mitgefühl des Vaters aufgefangen werden.

Despite the emergence of the metrosexual and an increase in stay-at-home dads, tough-guy stereotypes die hard. As men continue to fall behind women in college, while outpacing them four to one in the suicide rate, some colleges are waking up to the fact that men may need to be taught to think beyond their own stereotypes.

Genau. Weil es immer mehr Männer gibt, die stereotypisch weibliche Dinge annehmen und es immer mehr Männer gibt, die schulisch zurückfallen und häufiger Suizid begehen, müssen jetzt auch die letzten „weiblicher“ werden. Ihr vorsteinzeitlichen Männer. Wisst ihr denn nicht, dass weiblich sein DAS Ideal ist?

Kann mir übrigens mal einer erklären, warum wir, wenn Frauen nicht genug in Führungspositionen sind oder im Schnitt nicht gleich viel Geld verdienen, das System ändern sollen, aber wenn Männer sterben, wir Männer ändern sollen?

In many ways, the young men who take my seminar — typically, 20 percent of the class — mirror national trends. Based on their grades and writing assignments, it’s clear that they spend less time on homework than female students; and while every bit as intelligent, they earn lower grades with studied indifference. When I asked one of my male students why he didn’t openly fret about grades the way so many women do, he said: “Nothing’s worse for a guy than looking like a Try Hard.”

Also, dieser junge Mann sagt, dass er sich über seine Noten keine Sorgen macht, weil es nichts schlimmeres für Männer gibt, als wie jemand auszusehen, der sich anstrengt. In meinen Augen sieht das so aus, als wenn er glaubt, dass „sich anstrengen“ für Männer nicht belohnt wird. Nicht nur das, sondern auch, dass gesellschaftlich auf Männer herabgesehen wird, die sich bemühen möglichst gut und erfolgreich zu sein. Vielleicht wäre es an der Zeit, gesellschaftlich hier einzuschreiten und zu sagen: Streng Dich an, wir wollen auch Dich und wir belohnen das auch.

In a report based on the 2013 book “The Rise of Women: The Growing Gender Gap in Education and What It Means for American Schools,” the sociologists Thomas A. DiPrete and Claudia Buchmann observe: “Boys’ underperformance in school has more to do with society’s norms about masculinity than with anatomy, hormones or brain structure. In fact, boys involved in extracurricular cultural activities such as music, art, drama and foreign languages report higher levels of school engagement and get better grades than other boys. But these cultural activities are often denigrated as un-masculine by preadolescent and adolescent boys.”

Interessant, wie der erste Satz dieses Reports überlesen wurde: „According to the current brief report,“the most important predictor of boys’ achievementis the extent to which the school culture expects, values, and rewards academic effort.“

Tatsächlich zeigt das ganze Executive Summary, dass diese Abwärtsspirale nichts mit Hirnstrukturen etc. zu tun hat. Mädchen wahren dem zur Folge wohl schon immer besser in der Schule. Erst als Frauen auf den Arbeitsmarkt strömten, starte dieser Trend.

Ich habe aber mit dieserm Report auch ein paar andere… Probleme… die ich hier jetztnicht besprechen möchte. Lediglich – da Zitiert – “Boys’ underperformance in school has more to do with society’s norms about masculinity than with anatomy“. Das ist eine interessante Formulierung, sind Normen doch ein Standart. Welchen gesellschaftlichen Standart haben wir denn für Männer, der eine solch niedrige Erfolgsrate rechtfertigt? Welche gesellschaftliche Norm gibt Männern vor, schlechter zu sein, nicht erfolgreich sein zu wollen und möglicherweise arbeitslos zu werden?

Sind es die Männer, die Väter, die sagen: Da musst Du durch, beiß Dich durch, überwinde das Hindernis? Oder die feministische Gesellschaft die sagt: „Wir brauchen mehr Frauen hier, wir brauchen mehr Frauen da? Männer sind Unterdrücker und schlechte Menschen! Und wenn Du als Mann an der Spitze bist, dann bist Du auch nur ein bösartiger Patriarch.“

Throughout elementary school and beyond, they write, girls consistently show “higher social and behavioral skills,” which translate into “higher rates of cognitive learning” and “higher levels of academic investment.”

Hm, vielleicht sollten wir als Gesellschaft dann nicht Jungs wie deffekte Mädchen betrachten sondern individuell auf ihre Bedürfnisse eingehen. Zum Beispiel durch Dinge die Jungs mehr ansprechen? Wie zum Beispiel wie das was im Report so drastisch abgelehnt wurde: „rough and tumble play.“

[…]

By the time many young men do reach college, a deep-seeded gender stereotype has taken root that feeds into the stories they have heard about themselves as learners. Better to earn your Man Card than to succeed like a girl, all in the name of constantly having to prove an identity to yourself and others.

Was zur Hölle? Ihr Vollidioten wollt mir also Du willst mir also tatsächlich weis machen, dass wir Jungs beibringen, besser ein erfolgloser Mann zu sein, als wie ein Mädchen  erfolgreich zu sein? Gut das ist Amerika, aber hier ist das nicht so.

Übrigens finde ich interessant, dass gerade hier Männern sowas vorgeworfen wird. Natürlich wollen Männer auch eine männliche Identität haben. Aber Verlierer zu sein, gehört unter Garantie nicht dazu. Und was ist mit den Feministinnen die konstant sagen: „Wir Frauen haben aber das Recht auf Geschlechterparität. Staat gib uns die Quote. Sorg dafür, dass wir weiter nach Oben kommen.“

The course “Real Men Smile,” which examines how the perceptions of masculinity have and haven’t changed since the 18th century, grew out of a provocative lecture by Michael Kimmel, the seminal researcher and author in the growing field of masculine studies.

Dr. Kimmel came to my campus, Towson University, in 2011 to discuss the “Bro Code” of collegiate male etiquette. In his talk, he deconstructed the survival kit of many middle-class, white male students: online pornography, binge drinking, a brotherhood in which respect is proportional to the disrespect heaped onto young women during hookups, and finally, the most ubiquitous affirmation of their tenuous power, video games.

Oha. Ich setze mich jetzt mal nicht mit Michael Kimmel auseinander (vielleicht irgendwann später mal), das einzige was ich sage ist, dass ich sein Buch „Men’s Lives“ gesehen habe und selbst die männerverachtendstem Radikalfeministinnen gegen den wie liebevolle Menschen aussehen.

Aber sei es drum. Hier wird von einem „survival kit“ gesprochen. Ob den Schreiberlingen und Michael Kimmel bewusst wurde was sie da sagten? Man braucht ein survival kit in einer Welt in der man sonst nichts hat und die einem eher nicht freundlich gegenüber gestellt ist. Wo es ums nakte Überleben geht. Natürlich ist survival kit metaphorisch gemeint. Oder halt eben auch nicht, wenn man sich die Suizidraten ansieht. Wie hoch wären diese wohl ohne Survival Kit?

Überlegen wir mal. Seit Jahrzehnten zeichnet sich ab, dass Männer in Schulen zurückfallen. Und seit Jahrzehnten kommt nur: „Wir brauchen mehr Frauenförderung.“
Die Suizidraten steigen. Aber anstelle davon den Jungs zuzuhören was sie brauchen, soll ihnen nun die eher weibliche Herangehensweise aufgezwungen werden. Wo doch klar dargestellt wurde von den Autoren dieses Artikels, dass Männer sich gerne von Frauen identifikationstechnisch abgrenzen.

„Hier, nimm das Antibiotikum gegen deine Grippe.“
„Aber eine Grippe ist ein Virus. Wären Virustatika nicht besser?“
„Halt den Mund.“

As Dr. Kimmel masterfully deflected an outpouring of protests, the atmosphere grew palpably tense. A young man wearing fraternity letters stood up. “What you don’t get right is that girls are into hooking up as much as we are; they come on to us, too,” he said. Dr. Kimmel shook his head, which left the student clearly rattled.
His voice quavering, the young man stammered something unexpected from a frat brother, about how women can be as insensitive and hurtful as guys. He sounded like a victim himself. But afterward, when I asked him if he had reached out to any of his guy friends for advice or solace, he stared at me, incredulous, his irises two small blue islands amid a sea of sclera. “Nah, I’ve got this,” he said.

Really? What the Hell is wrong with you? Ein Ausbruch von Protest, eine geladene Atmosphaere, ein junger Mann der das verbalisiert. Und was macht dieser Penner von Michael Kimmel. Schüttelt seinen Kopf. Getreu dem Motto: „Eure Erlebnisse, die ihr alle habt, sind nicht richtig. Ihr seid einfach zu dumm. Ich hier oben erkläre euch was Sache ist. Ich weis nämlich besser über euch bescheid als ihr selbst. Und dass Frauen auch mal scheiße sein können, stimmt ja schonmal gar nicht.“ Ich meine, es ist ja nunmal so, dass er den jungen Männern gerade vorgeworfen hat, dass sie Frauen schlecht behandeln und das dies in deren Reihen eine tolle Sache sei…

Aber nicht nur das „Er hörte sich selbst wie ein Opfer an.“ Merkste noch was? Der Typ ist zu tiefst verletzt gewesen. Und da steht der Michael Kimmel. Der Typ der nicht der liebevolle Vater ist, sondern der, der gerade alles angegriffen hat, was den Jungs Spaß macht, der sie der Frauenfeindlichkeit bezichtigt hat und schüttelt den Kopf.

Ganz ehrlich, würdest Du in einer solchen Gesellschaft einem / einer Fremden ein tieferes Gespräch über etwas, das Dich so sehr verletzt hat, anvertrauen? Wo Du doch damit rechnen musst noch tiefer verletzt zu werden. An dieser Stelle ein herzlichstes: MICHAEL KIMMEL FUCK YOU!

I wanted the course to explore this hallmark of the masculine psyche — the shame over feeling any sadness, despair or strong emotion other than anger, let alone expressing it and the resulting alienation. Many young men, just like this student, compose artful, convincing masks, but deep down they aren’t who they pretend to be.

Tja, vielleicht wäre ein bisschen emotionale Stabilität bei Dir angebracht. Die Fähigkeit nicht nur auf Dich zu gucken, sondern Deine Gefühle zu kontrollieren und das Gesamtbild zu betrachten.

Männer schämen sich nicht für „Trauer oder andere starke Emotionen außer Wut“. Denn ob du es glaubst oder nicht, Glück und Freude sind auch Emotionen. Und die zeigen Männer sehr gerne. Aber warum soll ich den Leuten zeigen, dass es mir nicht gut geht, wenn sich die Gesellschaft einen Scheiß darum kümmert wie ich mich fühle. Noch schlimmer, sogar noch drauf rumhackt. Warum sollte ich zeigen wenn es mir schlecht geht, wenn ich erwarten muss, dass die Leute um mich herum die Wunde noch weiter aufreißen und sie massiv salzen.

Research shows what early childhood teachers have always known: that from infancy through age 4 or 5, boys are more emotive than girls. One study out of Harvard Medical School and Boston Children’s Hospital in 1999 found that 6-month-old boys were more likely to show “facial expressions of anger, to fuss, to gesture to be picked up” and “tended to cry more than girls.”
“Boys were also more socially oriented than girls,” the report said — more likely to look at their mother and “display facial expressions of joy.”
Kann es sein, dass es sich ändert, wenn wir den Jungs sagen, dass das, was sie gerne haben (Rough and Tumble Play, Video Games, Gemeinschaft) nicht mehr tun sollen, weil es angeblich irgendwie schädlich ist?  Also so dann, wenn sie in die Schule kommen.
Wäre dann aber nicht ein jungenfreundlicheres Umfeld sinnvoll. Eines das etwas männlicher ist?
This plays out in the work of Niobe Way, a professor of applied psychology at New York University. After 20-plus years of research, Dr. Way concludes that many boys, especially early and middle adolescents, develop deep, meaningful friendships, easily rivaling girls in their emotional honesty and intimacy.
But we socialize this vulnerability out of them. Once they reach ages 15 or 16, “they begin to sound like gender stereotypes,” she writes in “Deep Secrets: Boys’ Friendships and the Crisis of Connection.” “They start using phrases such as ‘no homo’ … and they tell us they don’t have time for their male friends, even though their desire for these relationships remains.”
Also Jungs sind von Natur aus emotionaler als Mädchen und können besser bedeutsame Freundschaften schließen. Und dann mit 15 oder 16 fangen sie an, sich  wie Genderstereotype zu verhalten. Wir sozialisieren diese Verletzlichkeit aus ihnen heraus. Klingt logisch. Wenn man das einsetzen der Pubertät und den damit verbundenen massiven Anstieg von Testosteron ignoriert, sowie das einsetzende Interesse an Sexualität mit – in den meisten Fällen – einer Partnerin.
WHHHHHHHHHHHHHHHAAAAAAAAAAAAAAAAT?
Und dann sagen sie auch noch, dass sie „no homo“ sind, weil sie signalisieren, dass sie was mit Frauen zu tun haben wollen. Kann es vielleicht sein, nur so ein Gedanke, dass die meisten Männer gerne mit Frauen zusammensein wollen und sie darauf achten, was Frauen haben wollen. Zwar sagen unheimlich viele Frauen, dass sie gerne einen emotionalen Mann haben wollen, aber wenn sie es dann sind, dann sind sie halt Jammerlappen. „Boa, Männer die krank sind sind so nervig.“
As women surpass men on campus, the threat felt by thin-skinned males often reveals itself in the relationships where they feel most exposed. “Boys are not only more invested in ongoing romantic relationships but also have less confidence navigating them than do girls,” writes the sociologist Robin W. Simon in The Journal of Health and Social Behavior. That’s problematic, because “romantic partners are their primary sources of intimacy,” whereas young women confide in friends and family.
Es scheint fast so, als würden wir den Jungen eher ein mangelndes Selbstbewusstsein anerzeihen. Oder möglicherweise haben wir ihnen so massiv beigebracht, die Gefühle und Wünsche von Frauen zu respektieren und über ihre eigenen zu stellen, dass sie den Frauen die Navigation der Beziehung überlassen, da es dabei um SIE geht.
Wenn dies natürlich die primäre Quelle für Intimität für Männer ist, dann hat sie enorm viel Macht über ihn, die er ihr gibt. Es scheint mir so, als wenn wir Männern mehr Selbstbewusstsein und Frauen mehr Empathie beibringen müssen.
Darüber hinaus: Liebe Frauen, die intimen Details eurer Beziehung gehen weder eure Freunde noch eure Familie etwas an. Emotionalen Belast den die Beziehung aufwirft habt ihr gefälligst mit eurem Partner zu klären. Wie soll er auf eure Probleme reagieren, wenn er diese nicht kennt? Seit nicht so verdammt arschig zu euren Partnern.
Some cultural critics link such mounting emotional vulnerability to the erosion of male privilege and all that it entails. This perceived threat of diminishing power is exposing ugly, at times menacing fault lines in the male psyche. Experts point to sexual assaults on campus and even mass murders like those at a community college in Oregon and a movie theater in Colorado. These gunmen were believed to share two hypermasculine traits: feelings of profound isolation and a compulsion for viral notoriety.
Die Erosion männlicher Privilegien? Wirklich? Wir haben es hier nicht mit einer Erosion zu tun, sondern mit einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung Frauen als Gruppe zu fördern. Es geht soweit, dass Quoten implementiert werden (sollen), dass Frauen bei gleicher Qualifikation eine Vorzugsbehandlung erhalten. Männer werden systematisch benachteiligt und auch noch, wie man hier sehr schön sehen kann, pathologisiert.
Und wenn einzelne Männer das nicht mehr ertragen können, das Gefühl haben zu niemandem gehen zu können und wenn sie es doch tun mit „deine Verletzlichkeit hat nur was mit der Erosion Deiner Privilegien zu tun, komm damit klar“ abgetan werden oder die eigenen Erfahrungen mit einem Kopfschütteln abgetan werden, dann ist das ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit der Männer. Das ist natürlich überhaupt kein Beweis dafür, dass wir gesellschaftlich nicht in der Lage sind mit den Problemen der Männer umzugehen.
Übrigens ist profunde Isolation keine maskuline, schon gar keine hypermaskuline Verhaltensweise. Das Militär zum Beispiel ist typisch männlich und eine Kameradschaft. Ähnlich sieht es mit den Pfadfindern aus. Ein ehemals reiner Jungenverein, der auf Kameradschaft beruht. Einzelgängertum ist absolut und überhaupt nicht typisch männlich.
With so much research showing that young men suffer beneath the gravity of conventional masculinity, men’s studies is gaining validation as a field of its own, not just a subset of women’s studies. Hobart and William Smith Colleges has offered a minor in men’s studies since the late ’90s. The Center for the Study of Men and Masculinities was established in 2013 at Stony Brook University, part of the State University of New York, and plans to offer its first master’s degree program in 2018. Last year, the center hosted the International Conference on Men and Masculinities, where topics included fatherhood, male friendships and balancing work and family life.
Ich denke ich habe klar dargelegt, warum Michael Kimmels „men’s studies“ keinen validen Grund haben zu existieren. Auch ist die Annahme, dass Männer unter der konventionellen Männlichkeit leiden nicht korrekt. Diese wird nicht mehr erlaubt, das ist das Problem.
So why don’t campuses have more resource centers for men?
Feminismus.
Some universities offer counseling services for men of color and gay men, and some sponsor clubs through which male members explore the crisis of sexual violence against women. Only a precious few — the University of Massachusetts and Simon Fraser University among them — offer ways for all men to explore their shared struggles. And these don’t exist without pushback. Talk of empowering men emotionally yields eye rolling at best, furious protest at worst — as when the Simon Fraser center was proposed, in 2012, and men and women alike challenged the need for a “safe space” for members of the dominant culture.
Nur damit ich das richtig verstehe: Der Wunsch Männerprobleme zu addressieren erzeugt rollende Augen und vehemente Proteste. Na das ist ja mal interessant. Danke, dass sie meine Punkte so treffend bestätigen.
Es hilft übrigens auch nicht, Leuten, denen kaum/keine Hilfe zuteil wird zu sagen, dass sie die dominierende Kultur sind. Was hilft es mir zur dominierenden Kultur (richtiger wäre wohl Demographie) zu gehören, wenn ich keine Hilfe bekomme, wenn ich welche brauche? Gehöre ich überhaupt zur dominierenden Kultur, wenn andere verhindern können, dass ich Hilfe bekomme?
But wouldn’t encouraging men to embrace the full range of their humanity benefit women? Why do we continue to limit the emotional lives of males when it serves no one? This question is the rhetorical blueprint I pose to students before they begin what I call the “Real Man” experiment.
Gute Frage, warum hört ihr nicht einfach mal zu, wenn Männer ihre Probleme schildern? Warum werden Männer pathologisiert? Warum dürfen sich Frauen darüber aufregen, dass sie im Zug angesehen werden, aber Männer die diese ewige Kriminalisierung ihres Geschlechtes anprangern, als Trolle und Frauenhasser betrachtet?
In this assignment, students engage strangers to explore, firsthand, the socialized norms of masculinity and to determine whether these norms encourage a healthy, sustainable identity.
Natürlich, wenn man in den Sozialwissenschaften nur die negativen Aspekte der Männlichkeit betrachtet, dann kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass Männer scheiße sind. Wenn man Männer als dominierende Kultur bezeichnet, dann muss der Fehler bei ihnen liegen…
The findings result in some compelling presentations. One student interviewed her male and female friends about their hookups and acted out an amalgam of their experiences through the eyes of a male and a female character; another explored the pall of silence and anxiety that hangs over campus men’s rooms; two students gleaned children’s gender perceptions in a toy store. One of the most revealing projects was a PowerPoint by a student who had videotaped himself and then a female friend pretending to cry in the crowded foyer of the university library, gauging the starkly different reactions of passers-by.
“Why do you think a few young women stopped to see if your female friend was O.K.,” I asked him, “but no one did the same thing for you?”
He crossed his arms, his laser pointer pushing against his bicep like a syringe, and paused. Even at this point in the semester, the students, some of whom had studied gender issues before, seemed blind to their own ingrained assumptions. So his response raised many eyebrows. “It’s like we’re scared,” he said, “that the natural order of things will completely collapse.”
Holla, hör‘ dem jungen Mann zu. Wenn ein Mann leidet wird ihm nicht geholfen, weil die Leute Angst haben, dass dann die natürliche Ordnung der Dinge kollabieren würde. Einem Mann helfen? Geht ja gar nicht.
Wie wärs? Mal häufiger auf Männer zugehen? Mal häufiger sie nicht pathologisieren? Mal häufiger das eigene Verhalten reflektieren? Wäre doch ’ne tolle Sache oder?
So wie der Vater am Anfang, der reflektiert hat, dass Spritzen weh tun, seinen Sohn gewarnt hat und ihm die emotionale Unterstützung gegeben hat, die der Sohn brauchte. Der Vater war da für ihn. Bitte liebe Frauen, seit ihr auch mal da für uns.

Frau sexuell belästigt

33jährige wird im Zug sexuell belästigt.

Österreich. Eine 33jährige Kunststudentin wurde, nach eigenen Angaben, in der Vergangenheit irgendwann einmal irgendwo in einem Zug von einem brutalen Serienbelästiger belästigt. Der Vorfall ereignete sich in einem Zugabteil. Das Opfer A.L. Bankel ist noch jetzt traumatisiert. „Der Mann starrte mich mit irren Augen über den Gang hinweg an.“

Doch das Opfer ist kein Einzelfall. Auch A. Lena B. berichtet von einem schweren Zwischenfall, der sich irgendwann einmal irgendwo in irgendeinem Zugabteil ereignet hat. Besagter Serienbelästiger (wir bezeichnen ihn fortan als M. Ann) fragte sie doch tatsächlich, „was sie da liest.“. Selbstverständlich wurde sofort die örtliche Polizei informiert. Die bestätigte, dass eine Anzeige wegen versuchter Massenvergewaltigung eingegangen sei.

Auch Anna L. B. weiß von einem grausigen Zwischenfall zu berichten. Ihre Lippen beben auch nach all den Jahren noch, wenn sie sich an diesen schrecklichen Moment zurückerinnert. M. Ann besaß die Unverfrorenheit vor ihren Augen den Gürtel zu öffnen um (man kann es kaum glauben, wie brutal diese Bestie vorgeht) seine Unterhose zu richten. Dies ist natürlich nur ein vorgeschobener Grund. Wissen wir doch alle, dass das Patriarchat nichtzwickende und unverrutschbare Unterhosen für Männer entwickelt hat, die es schon mit der kohlefarbenen Patriarchats Mitgliedskarte gibt.

Die 33jährige Kunststudentin hatte bisher ein extrem schweres Leben, weshalb sie mit 33 auch immer noch studiert. Normalerweise würde man sagen, wer mit 33 noch studiert, der hat wohl zu viel Geld, aber nicht so Frau A. L. Bankel. Sie ersparte sich jeden einzelnen Pfennig selbst in mühevollster Arbeit zusammen um ihre Therapie nach diesen schrecklichen Vorfällen zu bezahlen.

Ihr gewähltes Studienfach zeigt ebenso, dass sie sich ihrer schwierigen gesellschaftlichen und vor allem finanziellen Lage bewusst ist. Offensichtlich musste sie dieses Fach wählen. Nicht weil sie es wollte, sondern weil es für sie kein Auffangnetz gibt. Niemanden, der ihr Geld zustecken kann, wenn sie welches braucht, niemanden, der ihr in einem Bereich, in dem man entweder außergewöhnlich talentiert oder außergewöhnlich gut vernetzt sein muss, die ein oder andere Tür offenhält. Nein, dieses Studienfach ist weise gewählt und wird ihr langfristig die Unabhängigkeit und die Einkünfte sichern, die sie als starkes Individuum benötigt.

Jetzt mal ehrlich. Die gute Frau ist 33 Jahre alt und studiert immernoch. Da muss ich einfach mal sagen: Sie macht was falsch. Aber scheinbar machts ihr ja nix, das Geld scheint reinzukommen.

Sie studiert Kunst, damit machste jetzt auch nicht gerade die großen Sprünge – muss ja auch nicht. Aber wenn man in der Lage ist, nach den Vorlieben zu gehen und nicht nach den Notwendigkeiten, dann hat man schon ein gutes Leben.

Und wenn man dann auch noch Geschlechtertrennung im Zug mit Blicken, Fragen nach dem Lesestoff oder einem verrutschten Kleidungsstück rechtfertigen will – die allesamt zweifelsohne nicht ganz angenehm sind (vor allem Letzteres), dann hat der Arsch aber Kirmes man halt wirklich ein sehr sehr sicheres und problemfreies Leben. Man möchte fast sagen „privilegiert“.

 

#imzugpassiert

Der Hashtag #ImZugPassiert wird vielfach als der neue Hashtag #Aufschrei gesehen. So berichten Bild.de (Archiv), Heute.at (Archiv), Spiegel Online (Archiv), jetzt.de (Archiv) und viele Andere von dem Hashtag. Immer mit der Aussage: Frauen beschweren sich über Sexismus, Männer trollen das Ganze.

Nun, ich bin einer dieser Trolle und man findet Tweets von mir unter Bild.de und bei Heute.at. Jetzt wird man mir natürlich vorwerfen wollen, dass ich meine Tweets shillen will, aber ersten hat mein Blog zwei Abonnenten, zweitens schreibe ich hier über mich und meine Intentionen und drittens „Na und? Ist halt mein geistiges Eigentum.“.

Ich möchte ersteinmal zwei Dinge klarstellen, die ich später noch ausdifferenzieren werde:

1.: Ich bezweifele nicht, dass es Sexismus gegen Frauen gibt und ich bezweifele auch nicht, dass es Frauen gibt, die Opfer von sexueller Belästigung werden.

2.: Es gibt einen Haufen Leute, die unter dem Hashtag schreiben, dass das alles Flüchtlinge/Migranten… sind die sexuell Belästigen. Ihr seid dumme Idioten. Es ist irrsinnig das anzunehmen. Zum einen, weil es immernoch eine sehr große Anzahl „Biodeutscher“ gibt (und diese natürlich auch nicht alle Engel sind) und die beschriebenen Vorfälle teils auch Jahre zurückliegen.

Das bringt mich direkt zu meiner Kritik an diesem Hashtag, die ich hier in diesem Blog etwas fundierter darstellen kann.

Für die Medienpräsenz und die „Werbung“ die dafür gemacht wurde ( Spiegel Online, Bild.de, Heute.at aber auch z.B. die Tagesschau), sind es erstaunlich wenig Frauen die sich dort in diese Richtung melden. WAS WENIG? Jap, verglichen mit der Menge an Werbung dafür und das dies als gesamtgesellschaftliches Problem dargestellt wird (Verbindung mit #Aufschrei) ist das verflucht wenig.

Und genau das ist der Punkt, der mir persönlich sehr wichtig ist zu bemerken: Es ist in der Tat so, dass die meisten sexuellen Übergriffe von Männern auf Frauen stattfinden *2. Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass Männer sexuelle Handlungen in ihre Richtung eher als nicht schlimm oder sogar angenehm empfinden. Getreu dem Motto „Männer wollen eh immer Sex“. Aber um mir darüber Gedanken zu machen fehlen mir leider die Daten, deshalb arbeite ich vorerst mit dem: Männer sind häufiger Täter in dieser Sache als Frauen und Frauen häufiger Opfer.
Das heißt aber nicht, dass Männer als Gruppe gegenüber Frauen als Gruppe übergriffig werden. Es gibt eine große Anzahl von Männern, die sich für das eigene Geschlecht schämten oder anderweitig ihr Missfallen zum Ausdruck brachten, nachdem sie die (wenigen) Stories gelesen hatten.

Es sind Individuen, die gegenüber anderen Individuen übergriffig werden. Es ist kein gesamtgesellschaftliches Problem. Es gibt Arschlöcher und die gibt es überall.

So bezieht sich mein erster Tweet unter dem Hashtag zum Beispiel auf zwei Männer, die in New York verhaftet wurden, weil sie die Beine zu weit auseinander hatten. Das Gesetz, unter dem das verboten wurde, ist eine direkte Folge von den feministischen Social-Media Kampagnen #menspreading (im deutschsprachigen Raum #breitmachmacker) bzw. dem Tumblr-Blog Men Taking Up To Much Space On The Train.  Also eine Sache die man durchaus als sexistisch (Männer werden wegen ihrer Sitzhaltung verhaftet) bezeichnen kann. Man möchte meinen, dass das wohl themenbezogen ist – tatsächlich muss man wirklich einen anner Pfanne haben um das nicht als sexistisch zu bezeichnen.

Mein zweiter Tweet ist eine Persiflage auf einen Tweet von Spiegel Online und bezog sich darauf, dass einige (nicht alle) der Tweets, die über sexuelle Belästigung sprechen, halt nicht glaubwürdig sind. Zum einen weil die Story übertrieben ist (mal ehrlich: Einmal – OK, zweimal – Vielleicht, Mehrmals – Nein, glaube ich nicht), zum anderen, weil interessanterweise die Tweet/Follower Rate oftmals erstaunlich ist und natürlich noch, dass sich  viele Feministinnen unter denen befanden, die so etwas schrieben. Oh, und die Dinge, die halt einfach keine sexuelle Belästigung oder Sexismus sind.

Erst dann (als mir das mit den Feministinnen auffiel) wurde mir klar, dass dies kein … ehrlicher … Hashtag ist, sondern ein inszenierter.

Daher setzte ich meinen dritten Tweet (die Rechtschreib- und Grammatikfehler waren keine Absicht und ich schäme mich dafür) unter dem Hashtag ab und damit auch den ersten der zum Trollen gedacht war. Heute.at bezeichnete dies als „schokierend“. Zudem wurde der Tweet in die selbe Kategorie eingeordnet wie „Hass, Rassismus und Nazi-Vergleiche […] Opfer verhöhnt.“ Letzteres lasse ich mir noch gefallen, aber die ersten drei? Da wäre mehr Differnzierung seitens der Schreiberlinge gefragt gewesen.

In meinem folgenden Tweet beschrieb ich, dass auch Männer Opfer von sexueller Belästigung werden können und dass ich dies selbst schon erlebte. An dieser Stelle, wo wir gerade über Männer als Opfer reden, möchte ich einfach mal etwas in den Raum werfen, wo in diesem Kontext vermutlich die meisten Männer die Augen nach oben verdrehen werden und sagen werden: „Ah jo!“

Weibliche Kegelklubs.

Und ich möchte hier auch nochmal betonen, was ich auch dort schon schrieb: „Es wäre schön, wenn nicht immer so einseitig berichtet werden würde.“ Es scheint mir so, dass dies häufig nicht der Fall ist, aber gerade bei feministischen Themen ist mein Eindruck, dass immer sehr einseitig berichtet wird.

Beispiele dafür gibt es genug. #GamerGate (hier denken viele es gehe um Sexismus/Hass gegen Frauen in Gaming – tatsächlich geht es um ethisches Verhalten im Gaming Journalismus), Online Harassment (allgemeine Annahme: Frauen häufiger Opfer *1 – tatsächlich Männer leicht mehr Opfer), häusliche Gewalt (allgemeine Annahme: Frauen häufiger Opfertatsächlich Männer leicht mehr Opfer). Und sowohl bei #Gamergate, als auch bei Cyber Violence, als auch bei häuslicher Gewalt waren es Feministinnen, die von den Fakten ablenkten und die ihre Version erzählen durften.

Das Problem ist, dass hierbei immer Männer als Täter und Frauen als Opfer dargestellt werden. Obwohl das Verhältnis nahezu ausgeglichen ist. Und dies soll dann Konsequenzen in der wirklichen Welt haben. Bei häuslicher Gewalt ist dies besonders krass. In Deutschland gibt es (laut Wikipedia) 390 Schutzeinrichtungen für Frauen und zwei (2) für Männer. Es stellt sich die Frage: Haben Männer nicht auch Recht auf Schutz vor gewalttätigen Partnerinnen?

Auch hier geht es um Frauenabteile und es stellt sich auch hier die Frage: Haben Männer nicht auch Recht auf Schutz vor sexueller Belästigung?

Aber nicht nur das. Welche Nachricht senden wir Kindern? Im Falle von häuslicher Gewalt kann es passieren, dass ein Kind mit der gewalttätigen Mutter „Schutz“ suchen darf, während das eigentliche Opfer, der Mann, dämonisiert wird. Und hier?
Kind: „Warum gibt es ein Frauenabteil?“
Eltern: „Damit Frauen vor sexueller Belästigung und vor Gewalt geschützt werden.“
Kind denkt: Frau = Opfer, Mann = Täter.

Was ich hiermit ausdrücken möchte ist Folgendes: Diese feministischen Hashtags und diese feministische Meinungsmache schadet Menschen. Es wird ein sehr einfaches Weltbild geschaffen, dass den Nuancen der Realität nicht gerecht wird.

Im Falle von #imzugpassiert äußert sich das zum einen in der sehr einseitigen Berichterstattung, die Berichte männlicher Opfer nicht erwähnt (s.o.), Frauen, die daran zweifeln/ihn nicht ernst nehmen nicht erwähnt, und vor allem Frauen als Täterinnen nicht erwähnt (s.o.) und somit das Frau = Opfer / Mann = Täter Narrativ fördert.
Und zum Anderen auch jede Kritik, sei sie sachlich, satirisch, provokant wie auch immer torpediert. Zum Beispiel so: „Die Männer, die sich von #imzugpassiert angegriffen fühlen, sind die Männer, die im Zug gern mal belästigen (wollen).“ (Archiv)
Und dazu muss ich einfach sagen, dass ich es leid bin, dass ich auf Grund meines Geschlechtes ständig mit solchen wiederwärtigen Menschen in einen Topf geschmissen werde. Ich kann nichts für deren verhalten, ich bin nur für MEINE Taten verantwortlich. Und darum trolle ich diese sexistischen Feministinnen. Und damit bin ich bei weitem nicht alleine.

Die Bildzeitung zitiert mich mit „Das Hashtag #imzugpassiert macht deutlich, wie nervig Feminismus ist und das man die Schnauze voll von Frau=Opfer hat“
Wobei dies als „Viele männliche Twitter-Nutzer scheinen auch die Brisanz der Thematik zu unterschätzen und machen sich auf primitive Art lustig: “ betitelt wird. Schon ein starkes Stück von der Bildzeitung. Denn selbst wenn man nur diesen einen Tweet von mir betrachtet ist er im Kontext der „vielen männlichen Twitter-Nutzer“ durchaus ein beachtenswerte und alternative Interpretation der Ereignisse. Betrachten wir einfach mal auch die vergleichsweise wenigen Frauen die dort etwas tweeten, mit dem Zeitraum die das Ganze hat. Diese Frauen blicken auf ein ganzes Leben zurück, aus dessen Fundus sie schöpfen können. Wenn sie da nur vereinzelt mit ein-zwei vielleicht auch mal drei Vorfällen ankommen, dann ist das einfach in Relation kein „brisantes Thema“.

Vor allem im Gesamtkontext mit dem schon verlinkten Time-Artikel, der YouGov Studie, der zur Folge nur noch 25% der Amis sich als Feministen bezeichnen (und es 14% gar als Beleidigung betrachten), den 8% Briten die sich als Feministen bezeichnen (und in über 25% der Fälle „bitchy“ die erste Reaktion war),  ist das schon eine relevante Bemerkung. Zudem die (zum Zeitpunkt des Schreibens) 22 Retweets und 46 Likes, die dieser eine Tweet von mir erhalten hat (was für einen 200 Follower Account viel ist).
Man kommt einfach nicht umhin zu bemerken, dass der Widerstand gegen Feministinnen und deren Frau = Opfer wächst.

Ein besonderes Schmankerl ist in diesem Kontext aber die Sylvesternacht in Köln. Während Feministinnen normalerweise dafür plädieren, dass man Frauen ernst nehmen sollen und ihnen glauben soll, wenn sie von sexueller Belästigung reden, taten sie genau das nicht, als es um Köln ging. Sie versuchten durch selten dämliche Oktoberfestvergleiche die Vorfälle in Köln als relativ „normal“ darzustellen. Also da, wo Polizei, Opfer und Zeugen gleichermaßen aussagten, dass dies eine in Deutschland bisher vollkommen unbekannte Dimension hatte (interessant übrigens, dass auch die weiblichen Opfer, die sowas laut Feministinnen ja ständig erleben, soetwas nicht kannten).
Ich stimme mit den Feministinnen darin überein, dass dies als Hetze gegen Flüchtlinge missbraucht wurde. Und ich finde es gleichfalls unangemessen. Aber es gibt halt einen signifikanten Unterschied zwischen einzelnen Täter_innen und einzelnen Opfern und dieser gruppierten Drangsalierung. Was Feministinnen leider scheinbar nicht verstehen ist, dass es überall Arschlöcher gibt. Männer wie Frauen, aber dass diese halt – gerade im Bezug auf sexuelle Gewalt – doch eher allein auf weiter Flur sind. In Köln war dies jedoch massiv gebündelt.

Natürlich zogen diverse Feministinnen die Vergleiche mit Köln. „man(n) glaubt es nicht. nach silvester waren alle feministInnen, jetzt werden frauenerlebnisse via #imzugpassiert ins lächerliche gezogen.“

Auch hierzu bezog ich Stellung. Ein paar Argumente habe ich bereits gebracht zwei muss ich hier aber auch noch anmerken. Bezogen darauf, dass Feministinnen sehr wohl bemerkten, dass man nicht alle Migranten/Flüchtlinge über einen Kamm scheren darf und Differenzierung angebracht ist, scheint dies bei #imzugpassiert für Männer allgemein nicht zu gelten.
Das Zweite ist die „Qualität“ der Übergriffe. Bei #imzugpassiert geht es um sexuelle Belästigung, Gefühle und Blicke, in der Silvesternacht ging es um (eine) Vergewaltigung, sexuelle Belästigung und sexuelle Nötigung sowie (schwere) Körperverletzung. In Kürze: Es gibt deutliche Unterschiede in der Dichte, der Qualität und Quantität bei den Ereignissen.

Update: 01. April 2016 09:57 Uhr ; Das 40 Jahre wissenschaftliche Forschung in Sachen häuslicher Gewalt nicht zu einer Abkehr von diesem Stereotyp geführt haben, sollte zu denken geben. Das Online Harassment / Cyber Violence trotz gegenteiligen Forschungsergebnissen als ein Problem dargestellt wird, dass primär Frauen betrifft sollte zu denken geben. Das eine Konsumentenrevolte, mit nachweislichen Erfolgen in Sachen Ethik als Frauenhassender Cybermob dargestellt werden kann, sollte zu denken geben. Wenn also rationaler Diskurs und Fakten für euch Feministen nicht reicht, dann müsst ihr halt damit leben, dass die Leute euch nicht mehr ernst nehmen. Wie sagte es Marsaffe so schön?
Zigeunerschnitzel=Rassismus
Blicke=Vergewaltigung
Kritik=Cybergewalt

Und ihr wundert euch, dass ihr getrollt werdet!

#imzugpassiert

Kommen wir zum Schluß meines Geschreibsels: Männer sind deutlich häufiger sexuell übergriffig gegenüber Frauen als umgekehrt. Dies bedeutet nicht, dass alle Männer übergriffig sind, das bedeutet nicht, dass einer Gruppe mehr Schutz zusteht und ganz bestimmt bedeutet das nicht, dass man darum alle Männer dämonisieren darf. Zu oft haben Feministinnen sich nur eine Seite der Medallie angeschaut. Zu oft wurde auf Grund dessen männlichen Opfern Hilfe versagt. Zu oft wurden Zweifel an den Geschichten der Feministinnen als konservativ, regressiv oder rechtspopulistisch verschrien.

MIR REICHT ES. Ich bin nicht rechts, ich habe nichts gegen Migranten, ich habe nichts gegen Frauen. Ich will einfach nur, dass ich, wenn ich ein Problem habe, wenn ich sexuell belästigt werde, oder sonst wie Hilfe brauche auch Hilfe erfahren darf. Ich will, dass ihr Feministinnen mich nicht in einen Tätertopf schmeißt. Ich will, dass gegen mich nicht per Gesetz diskriminiert wird. Lasst mich verdammt noch mal mit eurem Scheiß in Ruhe. Ihr wiedert mich an.

 

 

*1 Basis dieser Annahme ist eine extrem fehlerhafte Studie.

*2 (im Text vor *1, weil Update: 01. April 2016 10:08) Phaislum wies mich in den Kommentaren darauf hin, dass es mehrere Studien gibt, die zu mindest das „deutlich“ anzweifeln lassen. Ich habe sie bisher nur überflogen, muss aber wohl sogar sagen, dass es auch hier nahezu ausgeglichen ist, wie auch bei häuslicher Gewalt oder Cyber Violence. Sollte das stimmen…

 

Anmerkung: Beim schreiben bin ich in den 1. April gerutscht. Nein, das hier ist kein Aprilscherz.