Teaching Men to Be Emotionally Honest

Ich denke die meisten Menschen in der „Manosphere“ sind vermutlich schon über den Artikel Teaching Men to Be Emotionally Honest (Archivlink) gestolpert. Da ich gerade mit einem anderen Projekt gedanklich nicht weiterkomme, habe ich mir gedacht, ich mache eine kleine intellektuelle Fingerübung.

Last semester, a student in the masculinity course I teach showed a video clip she had found online of a toddler getting what appeared to be his first vaccinations. Off camera, we hear his father’s voice. “I’ll hold your hand, O.K.?” Then, as his son becomes increasingly agitated: “Don’t cry!… Aw, big boy! High five, high five! Say you’re a man: ‘I’m a man!’ ” The video ends with the whimpering toddler screwing up his face in anger and pounding his chest. “I’m a man!” he barks through tears and gritted teeth.

Also ein Vater, der seinem Sohn beisteht, während ein notwendiges Übel durchgeführt wird. Erst einmal signalisiert dieser, dass er bei dem Sohn ist, indem er ihm sagt: „Ich halte deine Hand, O.K.?“ Nicht nur dies signalisiert der Vater damit, sondern auch, dass
1. das was nun geschieht nicht angenehm sein wird (eine Warnung also)
2. das was geschehen wird notwendig ist
3. der Vater Trost spenden will und mitfühlt (was halt auch suggeriert, das dieses Gefühl normal und nachvollziehbar ist)

Es folgt eine Steigerung der Ereignisse, der Sohn hat mehr Schmerzen und beginnt zu weinen. Der Vater sagt: „Weine nicht! Aw, großer Junge! Gib mir Fünf! Sag, dass du ein Mann bist: Ich bin ein Mann!“
Dies signalisiert dem Sohn natürlich fordergründig, dass er nicht weinen soll und große Jungs / Männer nicht weinen. Aus dieser sehr oberflächlichen Betrachtung lässt sich natürlich folgern, dass Männer unehrlich gegenüber ihren Gefühlen sind und so emotional verkrüppeln. Tatsächlich ist dies aber nicht der Fall.
Denn der Vater sagt nicht, dass der Sohn die Schmerzen nicht haben darf. Der Vater sagt nicht, dass die Schmerzen nicht existieren. Der Vater sagt: „Weine nicht.“ Dies ist eine Aufforderung zur Kontrolle der eigenen Gefühle. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Zudem sei hier noch der Erziehungsauftrag erwähnt den Eltern haben. Eltern sollen Kinder erziehen, so dass sie an der Gesellschaft adäquat partizipieren können. Mit anderen Worten: Eltern sollen Kinder zu erwachsenen erziehen. Dazu gehört zum einen, dass man ihnen lebenspraktische Dinge wie kochen, eine Bohrmaschine bedienen, putzen und Körperpflege beibringt. Aber natürlich auch soziale Fähigkeiten, wie Humor, Anstand, respektvolles Verhalten und … Selbstlosigkeit.
Die Fähigkeit eigene Bedürfnisse gegenüber den Bedürfnissen anderer (zum Beispiel denen des eigenen Kindes) zurückzustellen ist ein integraler Bestandteil des Erwachsenseins.

Und genau dieses essenziell wichtige Verhalten hat der Vater hier dem Sohn beigebracht. „Deine Schmerzen sind real, zeig sie nicht, denn das hier ist notwendig und Erwachsene müssen sowas auch mal aushalten.“

The home video was right on point, illustrating the takeaway for the course: how boys are taught, sometimes with the best of intentions, to mutate their emotional suffering into anger. More immediately, it captured, in profound concision, the earliest stirrings of a male identity at war with itself.

Dies ist nicht ganz richtig. Erst einmal ist es kein emotionales Leid, was der Junge hier erfährt, es ist physisches „Leid“ (Nadeln einer Spritze im Körper). Dies ist ein enorm wichtiger Unterschied. Physisches Leid führt nämlich eher nicht so oft zum Suizid wie psychisches/emotionales Leid.

Und ja, man(n) und frau darf auch mal wütend auf sich selbst sein, wenn man eine (im Grunde genommen) Kleinigkeit derartig überdramatisiert. Das hilft einem, sollte etwas vergleichbares nocheinmal auftreten, sich daran zu erinnern, wie unsinnig so ein emotionaler Ausbruch ist – und wie wenig er hilft. Wenn dies Zeichen einer „männlichen Identität“ sind, dann wird es zeit, dass viele Frauen dies lernen. Möglicherweise sind sie dann in der Lage zuzuhören, wenn Männer ihnen sagen, was sie bewegt.

This is no small thing. As students discover in this course, an Honors College seminar called “Real Men Smile: The Changing Face of Masculinity,” what boys seem to need is the very thing they fear. Yet when they are immunized against this deeper emotional honesty, the results have far-reaching, often devastating consequences.

Männer brauchen das was sie am meisten fürchten ist sooooooo geil. Das ist so wie: „Hey Junge, Du musst Deine Impfung jetzt kriegen. Ja, die Spritze wird weh tun, aber was ein richtiger Mann werden will, der hält das aus.“

Diese Analogie stimmt natürlich nicht. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass das eine eine emotionale Verwundung und das andere eine physische Verwundung ist (s.o.). Die natürlich auch mit emotionalen Belastungen einhergehen, aber halt eben durch den Zuspruch und das Mitgefühl des Vaters aufgefangen werden.

Despite the emergence of the metrosexual and an increase in stay-at-home dads, tough-guy stereotypes die hard. As men continue to fall behind women in college, while outpacing them four to one in the suicide rate, some colleges are waking up to the fact that men may need to be taught to think beyond their own stereotypes.

Genau. Weil es immer mehr Männer gibt, die stereotypisch weibliche Dinge annehmen und es immer mehr Männer gibt, die schulisch zurückfallen und häufiger Suizid begehen, müssen jetzt auch die letzten „weiblicher“ werden. Ihr vorsteinzeitlichen Männer. Wisst ihr denn nicht, dass weiblich sein DAS Ideal ist?

Kann mir übrigens mal einer erklären, warum wir, wenn Frauen nicht genug in Führungspositionen sind oder im Schnitt nicht gleich viel Geld verdienen, das System ändern sollen, aber wenn Männer sterben, wir Männer ändern sollen?

In many ways, the young men who take my seminar — typically, 20 percent of the class — mirror national trends. Based on their grades and writing assignments, it’s clear that they spend less time on homework than female students; and while every bit as intelligent, they earn lower grades with studied indifference. When I asked one of my male students why he didn’t openly fret about grades the way so many women do, he said: “Nothing’s worse for a guy than looking like a Try Hard.”

Also, dieser junge Mann sagt, dass er sich über seine Noten keine Sorgen macht, weil es nichts schlimmeres für Männer gibt, als wie jemand auszusehen, der sich anstrengt. In meinen Augen sieht das so aus, als wenn er glaubt, dass „sich anstrengen“ für Männer nicht belohnt wird. Nicht nur das, sondern auch, dass gesellschaftlich auf Männer herabgesehen wird, die sich bemühen möglichst gut und erfolgreich zu sein. Vielleicht wäre es an der Zeit, gesellschaftlich hier einzuschreiten und zu sagen: Streng Dich an, wir wollen auch Dich und wir belohnen das auch.

In a report based on the 2013 book “The Rise of Women: The Growing Gender Gap in Education and What It Means for American Schools,” the sociologists Thomas A. DiPrete and Claudia Buchmann observe: “Boys’ underperformance in school has more to do with society’s norms about masculinity than with anatomy, hormones or brain structure. In fact, boys involved in extracurricular cultural activities such as music, art, drama and foreign languages report higher levels of school engagement and get better grades than other boys. But these cultural activities are often denigrated as un-masculine by preadolescent and adolescent boys.”

Interessant, wie der erste Satz dieses Reports überlesen wurde: „According to the current brief report,“the most important predictor of boys’ achievementis the extent to which the school culture expects, values, and rewards academic effort.“

Tatsächlich zeigt das ganze Executive Summary, dass diese Abwärtsspirale nichts mit Hirnstrukturen etc. zu tun hat. Mädchen wahren dem zur Folge wohl schon immer besser in der Schule. Erst als Frauen auf den Arbeitsmarkt strömten, starte dieser Trend.

Ich habe aber mit dieserm Report auch ein paar andere… Probleme… die ich hier jetztnicht besprechen möchte. Lediglich – da Zitiert – “Boys’ underperformance in school has more to do with society’s norms about masculinity than with anatomy“. Das ist eine interessante Formulierung, sind Normen doch ein Standart. Welchen gesellschaftlichen Standart haben wir denn für Männer, der eine solch niedrige Erfolgsrate rechtfertigt? Welche gesellschaftliche Norm gibt Männern vor, schlechter zu sein, nicht erfolgreich sein zu wollen und möglicherweise arbeitslos zu werden?

Sind es die Männer, die Väter, die sagen: Da musst Du durch, beiß Dich durch, überwinde das Hindernis? Oder die feministische Gesellschaft die sagt: „Wir brauchen mehr Frauen hier, wir brauchen mehr Frauen da? Männer sind Unterdrücker und schlechte Menschen! Und wenn Du als Mann an der Spitze bist, dann bist Du auch nur ein bösartiger Patriarch.“

Throughout elementary school and beyond, they write, girls consistently show “higher social and behavioral skills,” which translate into “higher rates of cognitive learning” and “higher levels of academic investment.”

Hm, vielleicht sollten wir als Gesellschaft dann nicht Jungs wie deffekte Mädchen betrachten sondern individuell auf ihre Bedürfnisse eingehen. Zum Beispiel durch Dinge die Jungs mehr ansprechen? Wie zum Beispiel wie das was im Report so drastisch abgelehnt wurde: „rough and tumble play.“

[…]

By the time many young men do reach college, a deep-seeded gender stereotype has taken root that feeds into the stories they have heard about themselves as learners. Better to earn your Man Card than to succeed like a girl, all in the name of constantly having to prove an identity to yourself and others.

Was zur Hölle? Ihr Vollidioten wollt mir also Du willst mir also tatsächlich weis machen, dass wir Jungs beibringen, besser ein erfolgloser Mann zu sein, als wie ein Mädchen  erfolgreich zu sein? Gut das ist Amerika, aber hier ist das nicht so.

Übrigens finde ich interessant, dass gerade hier Männern sowas vorgeworfen wird. Natürlich wollen Männer auch eine männliche Identität haben. Aber Verlierer zu sein, gehört unter Garantie nicht dazu. Und was ist mit den Feministinnen die konstant sagen: „Wir Frauen haben aber das Recht auf Geschlechterparität. Staat gib uns die Quote. Sorg dafür, dass wir weiter nach Oben kommen.“

The course “Real Men Smile,” which examines how the perceptions of masculinity have and haven’t changed since the 18th century, grew out of a provocative lecture by Michael Kimmel, the seminal researcher and author in the growing field of masculine studies.

Dr. Kimmel came to my campus, Towson University, in 2011 to discuss the “Bro Code” of collegiate male etiquette. In his talk, he deconstructed the survival kit of many middle-class, white male students: online pornography, binge drinking, a brotherhood in which respect is proportional to the disrespect heaped onto young women during hookups, and finally, the most ubiquitous affirmation of their tenuous power, video games.

Oha. Ich setze mich jetzt mal nicht mit Michael Kimmel auseinander (vielleicht irgendwann später mal), das einzige was ich sage ist, dass ich sein Buch „Men’s Lives“ gesehen habe und selbst die männerverachtendstem Radikalfeministinnen gegen den wie liebevolle Menschen aussehen.

Aber sei es drum. Hier wird von einem „survival kit“ gesprochen. Ob den Schreiberlingen und Michael Kimmel bewusst wurde was sie da sagten? Man braucht ein survival kit in einer Welt in der man sonst nichts hat und die einem eher nicht freundlich gegenüber gestellt ist. Wo es ums nakte Überleben geht. Natürlich ist survival kit metaphorisch gemeint. Oder halt eben auch nicht, wenn man sich die Suizidraten ansieht. Wie hoch wären diese wohl ohne Survival Kit?

Überlegen wir mal. Seit Jahrzehnten zeichnet sich ab, dass Männer in Schulen zurückfallen. Und seit Jahrzehnten kommt nur: „Wir brauchen mehr Frauenförderung.“
Die Suizidraten steigen. Aber anstelle davon den Jungs zuzuhören was sie brauchen, soll ihnen nun die eher weibliche Herangehensweise aufgezwungen werden. Wo doch klar dargestellt wurde von den Autoren dieses Artikels, dass Männer sich gerne von Frauen identifikationstechnisch abgrenzen.

„Hier, nimm das Antibiotikum gegen deine Grippe.“
„Aber eine Grippe ist ein Virus. Wären Virustatika nicht besser?“
„Halt den Mund.“

As Dr. Kimmel masterfully deflected an outpouring of protests, the atmosphere grew palpably tense. A young man wearing fraternity letters stood up. “What you don’t get right is that girls are into hooking up as much as we are; they come on to us, too,” he said. Dr. Kimmel shook his head, which left the student clearly rattled.
His voice quavering, the young man stammered something unexpected from a frat brother, about how women can be as insensitive and hurtful as guys. He sounded like a victim himself. But afterward, when I asked him if he had reached out to any of his guy friends for advice or solace, he stared at me, incredulous, his irises two small blue islands amid a sea of sclera. “Nah, I’ve got this,” he said.

Really? What the Hell is wrong with you? Ein Ausbruch von Protest, eine geladene Atmosphaere, ein junger Mann der das verbalisiert. Und was macht dieser Penner von Michael Kimmel. Schüttelt seinen Kopf. Getreu dem Motto: „Eure Erlebnisse, die ihr alle habt, sind nicht richtig. Ihr seid einfach zu dumm. Ich hier oben erkläre euch was Sache ist. Ich weis nämlich besser über euch bescheid als ihr selbst. Und dass Frauen auch mal scheiße sein können, stimmt ja schonmal gar nicht.“ Ich meine, es ist ja nunmal so, dass er den jungen Männern gerade vorgeworfen hat, dass sie Frauen schlecht behandeln und das dies in deren Reihen eine tolle Sache sei…

Aber nicht nur das „Er hörte sich selbst wie ein Opfer an.“ Merkste noch was? Der Typ ist zu tiefst verletzt gewesen. Und da steht der Michael Kimmel. Der Typ der nicht der liebevolle Vater ist, sondern der, der gerade alles angegriffen hat, was den Jungs Spaß macht, der sie der Frauenfeindlichkeit bezichtigt hat und schüttelt den Kopf.

Ganz ehrlich, würdest Du in einer solchen Gesellschaft einem / einer Fremden ein tieferes Gespräch über etwas, das Dich so sehr verletzt hat, anvertrauen? Wo Du doch damit rechnen musst noch tiefer verletzt zu werden. An dieser Stelle ein herzlichstes: MICHAEL KIMMEL FUCK YOU!

I wanted the course to explore this hallmark of the masculine psyche — the shame over feeling any sadness, despair or strong emotion other than anger, let alone expressing it and the resulting alienation. Many young men, just like this student, compose artful, convincing masks, but deep down they aren’t who they pretend to be.

Tja, vielleicht wäre ein bisschen emotionale Stabilität bei Dir angebracht. Die Fähigkeit nicht nur auf Dich zu gucken, sondern Deine Gefühle zu kontrollieren und das Gesamtbild zu betrachten.

Männer schämen sich nicht für „Trauer oder andere starke Emotionen außer Wut“. Denn ob du es glaubst oder nicht, Glück und Freude sind auch Emotionen. Und die zeigen Männer sehr gerne. Aber warum soll ich den Leuten zeigen, dass es mir nicht gut geht, wenn sich die Gesellschaft einen Scheiß darum kümmert wie ich mich fühle. Noch schlimmer, sogar noch drauf rumhackt. Warum sollte ich zeigen wenn es mir schlecht geht, wenn ich erwarten muss, dass die Leute um mich herum die Wunde noch weiter aufreißen und sie massiv salzen.

Research shows what early childhood teachers have always known: that from infancy through age 4 or 5, boys are more emotive than girls. One study out of Harvard Medical School and Boston Children’s Hospital in 1999 found that 6-month-old boys were more likely to show “facial expressions of anger, to fuss, to gesture to be picked up” and “tended to cry more than girls.”
“Boys were also more socially oriented than girls,” the report said — more likely to look at their mother and “display facial expressions of joy.”
Kann es sein, dass es sich ändert, wenn wir den Jungs sagen, dass das, was sie gerne haben (Rough and Tumble Play, Video Games, Gemeinschaft) nicht mehr tun sollen, weil es angeblich irgendwie schädlich ist?  Also so dann, wenn sie in die Schule kommen.
Wäre dann aber nicht ein jungenfreundlicheres Umfeld sinnvoll. Eines das etwas männlicher ist?
This plays out in the work of Niobe Way, a professor of applied psychology at New York University. After 20-plus years of research, Dr. Way concludes that many boys, especially early and middle adolescents, develop deep, meaningful friendships, easily rivaling girls in their emotional honesty and intimacy.
But we socialize this vulnerability out of them. Once they reach ages 15 or 16, “they begin to sound like gender stereotypes,” she writes in “Deep Secrets: Boys’ Friendships and the Crisis of Connection.” “They start using phrases such as ‘no homo’ … and they tell us they don’t have time for their male friends, even though their desire for these relationships remains.”
Also Jungs sind von Natur aus emotionaler als Mädchen und können besser bedeutsame Freundschaften schließen. Und dann mit 15 oder 16 fangen sie an, sich  wie Genderstereotype zu verhalten. Wir sozialisieren diese Verletzlichkeit aus ihnen heraus. Klingt logisch. Wenn man das einsetzen der Pubertät und den damit verbundenen massiven Anstieg von Testosteron ignoriert, sowie das einsetzende Interesse an Sexualität mit – in den meisten Fällen – einer Partnerin.
WHHHHHHHHHHHHHHHAAAAAAAAAAAAAAAAT?
Und dann sagen sie auch noch, dass sie „no homo“ sind, weil sie signalisieren, dass sie was mit Frauen zu tun haben wollen. Kann es vielleicht sein, nur so ein Gedanke, dass die meisten Männer gerne mit Frauen zusammensein wollen und sie darauf achten, was Frauen haben wollen. Zwar sagen unheimlich viele Frauen, dass sie gerne einen emotionalen Mann haben wollen, aber wenn sie es dann sind, dann sind sie halt Jammerlappen. „Boa, Männer die krank sind sind so nervig.“
As women surpass men on campus, the threat felt by thin-skinned males often reveals itself in the relationships where they feel most exposed. “Boys are not only more invested in ongoing romantic relationships but also have less confidence navigating them than do girls,” writes the sociologist Robin W. Simon in The Journal of Health and Social Behavior. That’s problematic, because “romantic partners are their primary sources of intimacy,” whereas young women confide in friends and family.
Es scheint fast so, als würden wir den Jungen eher ein mangelndes Selbstbewusstsein anerzeihen. Oder möglicherweise haben wir ihnen so massiv beigebracht, die Gefühle und Wünsche von Frauen zu respektieren und über ihre eigenen zu stellen, dass sie den Frauen die Navigation der Beziehung überlassen, da es dabei um SIE geht.
Wenn dies natürlich die primäre Quelle für Intimität für Männer ist, dann hat sie enorm viel Macht über ihn, die er ihr gibt. Es scheint mir so, als wenn wir Männern mehr Selbstbewusstsein und Frauen mehr Empathie beibringen müssen.
Darüber hinaus: Liebe Frauen, die intimen Details eurer Beziehung gehen weder eure Freunde noch eure Familie etwas an. Emotionalen Belast den die Beziehung aufwirft habt ihr gefälligst mit eurem Partner zu klären. Wie soll er auf eure Probleme reagieren, wenn er diese nicht kennt? Seit nicht so verdammt arschig zu euren Partnern.
Some cultural critics link such mounting emotional vulnerability to the erosion of male privilege and all that it entails. This perceived threat of diminishing power is exposing ugly, at times menacing fault lines in the male psyche. Experts point to sexual assaults on campus and even mass murders like those at a community college in Oregon and a movie theater in Colorado. These gunmen were believed to share two hypermasculine traits: feelings of profound isolation and a compulsion for viral notoriety.
Die Erosion männlicher Privilegien? Wirklich? Wir haben es hier nicht mit einer Erosion zu tun, sondern mit einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung Frauen als Gruppe zu fördern. Es geht soweit, dass Quoten implementiert werden (sollen), dass Frauen bei gleicher Qualifikation eine Vorzugsbehandlung erhalten. Männer werden systematisch benachteiligt und auch noch, wie man hier sehr schön sehen kann, pathologisiert.
Und wenn einzelne Männer das nicht mehr ertragen können, das Gefühl haben zu niemandem gehen zu können und wenn sie es doch tun mit „deine Verletzlichkeit hat nur was mit der Erosion Deiner Privilegien zu tun, komm damit klar“ abgetan werden oder die eigenen Erfahrungen mit einem Kopfschütteln abgetan werden, dann ist das ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit der Männer. Das ist natürlich überhaupt kein Beweis dafür, dass wir gesellschaftlich nicht in der Lage sind mit den Problemen der Männer umzugehen.
Übrigens ist profunde Isolation keine maskuline, schon gar keine hypermaskuline Verhaltensweise. Das Militär zum Beispiel ist typisch männlich und eine Kameradschaft. Ähnlich sieht es mit den Pfadfindern aus. Ein ehemals reiner Jungenverein, der auf Kameradschaft beruht. Einzelgängertum ist absolut und überhaupt nicht typisch männlich.
With so much research showing that young men suffer beneath the gravity of conventional masculinity, men’s studies is gaining validation as a field of its own, not just a subset of women’s studies. Hobart and William Smith Colleges has offered a minor in men’s studies since the late ’90s. The Center for the Study of Men and Masculinities was established in 2013 at Stony Brook University, part of the State University of New York, and plans to offer its first master’s degree program in 2018. Last year, the center hosted the International Conference on Men and Masculinities, where topics included fatherhood, male friendships and balancing work and family life.
Ich denke ich habe klar dargelegt, warum Michael Kimmels „men’s studies“ keinen validen Grund haben zu existieren. Auch ist die Annahme, dass Männer unter der konventionellen Männlichkeit leiden nicht korrekt. Diese wird nicht mehr erlaubt, das ist das Problem.
So why don’t campuses have more resource centers for men?
Feminismus.
Some universities offer counseling services for men of color and gay men, and some sponsor clubs through which male members explore the crisis of sexual violence against women. Only a precious few — the University of Massachusetts and Simon Fraser University among them — offer ways for all men to explore their shared struggles. And these don’t exist without pushback. Talk of empowering men emotionally yields eye rolling at best, furious protest at worst — as when the Simon Fraser center was proposed, in 2012, and men and women alike challenged the need for a “safe space” for members of the dominant culture.
Nur damit ich das richtig verstehe: Der Wunsch Männerprobleme zu addressieren erzeugt rollende Augen und vehemente Proteste. Na das ist ja mal interessant. Danke, dass sie meine Punkte so treffend bestätigen.
Es hilft übrigens auch nicht, Leuten, denen kaum/keine Hilfe zuteil wird zu sagen, dass sie die dominierende Kultur sind. Was hilft es mir zur dominierenden Kultur (richtiger wäre wohl Demographie) zu gehören, wenn ich keine Hilfe bekomme, wenn ich welche brauche? Gehöre ich überhaupt zur dominierenden Kultur, wenn andere verhindern können, dass ich Hilfe bekomme?
But wouldn’t encouraging men to embrace the full range of their humanity benefit women? Why do we continue to limit the emotional lives of males when it serves no one? This question is the rhetorical blueprint I pose to students before they begin what I call the “Real Man” experiment.
Gute Frage, warum hört ihr nicht einfach mal zu, wenn Männer ihre Probleme schildern? Warum werden Männer pathologisiert? Warum dürfen sich Frauen darüber aufregen, dass sie im Zug angesehen werden, aber Männer die diese ewige Kriminalisierung ihres Geschlechtes anprangern, als Trolle und Frauenhasser betrachtet?
In this assignment, students engage strangers to explore, firsthand, the socialized norms of masculinity and to determine whether these norms encourage a healthy, sustainable identity.
Natürlich, wenn man in den Sozialwissenschaften nur die negativen Aspekte der Männlichkeit betrachtet, dann kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass Männer scheiße sind. Wenn man Männer als dominierende Kultur bezeichnet, dann muss der Fehler bei ihnen liegen…
The findings result in some compelling presentations. One student interviewed her male and female friends about their hookups and acted out an amalgam of their experiences through the eyes of a male and a female character; another explored the pall of silence and anxiety that hangs over campus men’s rooms; two students gleaned children’s gender perceptions in a toy store. One of the most revealing projects was a PowerPoint by a student who had videotaped himself and then a female friend pretending to cry in the crowded foyer of the university library, gauging the starkly different reactions of passers-by.
“Why do you think a few young women stopped to see if your female friend was O.K.,” I asked him, “but no one did the same thing for you?”
He crossed his arms, his laser pointer pushing against his bicep like a syringe, and paused. Even at this point in the semester, the students, some of whom had studied gender issues before, seemed blind to their own ingrained assumptions. So his response raised many eyebrows. “It’s like we’re scared,” he said, “that the natural order of things will completely collapse.”
Holla, hör‘ dem jungen Mann zu. Wenn ein Mann leidet wird ihm nicht geholfen, weil die Leute Angst haben, dass dann die natürliche Ordnung der Dinge kollabieren würde. Einem Mann helfen? Geht ja gar nicht.
Wie wärs? Mal häufiger auf Männer zugehen? Mal häufiger sie nicht pathologisieren? Mal häufiger das eigene Verhalten reflektieren? Wäre doch ’ne tolle Sache oder?
So wie der Vater am Anfang, der reflektiert hat, dass Spritzen weh tun, seinen Sohn gewarnt hat und ihm die emotionale Unterstützung gegeben hat, die der Sohn brauchte. Der Vater war da für ihn. Bitte liebe Frauen, seit ihr auch mal da für uns.
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