Bloggen und Wirkung?

Ich habe am 20. Mai 2016 einen Blogartikel zu einem Beitrag von Instaffo.de geschrieben, der mittlerweile nicht mehr online verfügbar ist (außer natürlich im Archiv).

Ich würde mir natürlich gerne einbilden, dass ich daran schuld bin, wage es aber anzuzweifeln, dass ich das alleine war. Dennoch schien die Kritik an diesem Artikel ausgereicht zu haben um ihn zumindest offline zu nehmen.

Wie ich darauf jetzt komme? Ich habe meinen PC aufgeräumt und bin an vollkommen unvorhergesehener Stelle auf das Script (bzw. eher die Stichpunkte die ich gemacht habe) zu diesem Beitrag gestoßen und da hat mich die Neugier gepackt.

Ich hatte damals in den Kommentaren meinen Blogeintrag verlinkt, damit die Autorin meine Auseinandersetzung mit diesem Schriftwerk einsehen kann.
Dieser Kommentar wurde damals gelöscht und ich habe eine E-Mail dazu erhalten, in der stand:
„In meinem Artikel ist klar gekennzeichnet, dass es sich dabei um ein Repost handelt.
Wer das Ende eines Textes erst liest, nachdem er sich darüber ausgelassen hat – selbst schuld.“

Worauf ich wie folgt geantwortet habe (Auszug):

„Ich habe sehr wohl bemerkt, dass Sie Textquellen benutzen. Wie man auch recht eindeutig aus meiner Anmerkung am Ende des Blogpostes erkennen kann […]. „(hier wurde das aber direkt verlinkt, weshalb ich das nicht vorher angeprangert habe.[sic!]“

Was mir aufgestoßen ist – und auch das habe ich deutlich gemacht – ist, dass Sie es 1 zu 1 kopiert haben (und lediglich von einer anderen Seite Teile dazukopiert[sic!] haben). Und dafür ist ihre Quellenangabe „job.de“ halt einfach viel zu dürftig (wobei die dazukopierten[sic!] Sachen immerhin verlinkt sind).

Zudem ist nirgendwo kenntlich gemacht, das es sich um einen Repost handelt (der er ja nun auch nicht ist, da sie ja Dinge hinzukopiert haben, und andere Verlinkungen gesetzt haben). Oder wollen Sie mir erzählen, dass „Textquelle: Job.de“ als klare Kennzeichnung gilt?

Wohl kaum, zumal Sie das Original ja sogar verfälscht haben.

Zuerst habe ich diese E-Mails, bzw. diese Teile daraus, natürlich nicht veröffentlichen wollen und auch nicht einmal mit dem Gedanken gespielt. Dies hat sich jetzt geändert. Denn, ich möchte Frau Vomend ein herzliches Kompliment aussprechen.

Meine Kritik war durchaus harsch und meine Antwort auf ihre E-Mail war nicht weniger – weil ich nicht schon wieder harsch sagen will – aggressiv. Dennoch scheint sie sich diese Kritik zu Herzen genommen zu haben, denn in ihren neueren Beiträgen finde ich diese Fehler in Bezug auf Verlinkung und Textquellen nicht mehr. Ich habe einige der neueren Beiträge ihrerseits mal strichprobenartig gegoogelt, ob ich diese Sachen irgendwo sonst wiederfinde, aber es scheint sich in der Tat um eigenes Schriftwerk zu handeln und (auch wieder Stichprobenartig geprüft) scheinen die Quellen auch korrekt verlinkt zu sein.

Frau Vomend ich bin begeistert.

 

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