Nochmal nochmal Meinungsfreiheit

Ich bin in den Kommentaren des Artikels, den ich in „Nochmal Meinungsfreiheit“ besprochen habe auf einen Kommentar des Autors gestoßen.

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Ja, der „schwurbelige Blogeintrag“ ist meiner. Da die Kommentarspalten jedoch geschlossen sind, kann ich dort nicht Antworten. Mir ist jedoch sehr daran gelegen und ich würde auch gerne eine Antwort erhalten. Also meine Antwort unter dem Kommentar hätte in etwa so ausgesehen:

Guten Tag Herr Dobschat

Da sie meinen Blogeintrag als schwurbelig bezeichnet haben und mir absichtliche Missinterpretationen unterstellen (und sollten diese unabsichtlich sein, müsse ich wohl dumm sein), würde ich mich freuen, wenn Sie darlegen würden, was denn „schwurbelig“ oder „missinterpretiert“ darin ist. Sie haben ein Beispiel gegeben, dass nur einen Bruchteil meines Blogeintrages ausmacht, da muss dann ja noch mehr sein.

Ich muss mich an dieser Stelle wohl outen und sagen, dass ich ich nicht absichtlich missinterpretiert habe. Dass macht mich in Ihren Augen wohl blöd. Das Interessante ist, dass ich selbiges beim Lesen Ihres Beitrages über Sie gedacht habe. Wir sind also auf gleicher Ebene. Zwei Menschen, die sich gegenseitig für blöd halten.

Bei dem von Ihnen genannten Beispiel ist die Wortwahl wichtig. So sagte Frau Rafael folgendes:

[…] das Internet als Handlungsraum ernst nehmen und  Volksverhetzung und Bedrohung dort schnell und in allen angezeigten Fällen ahnden […]

Sie sagen nun, dass dies nicht bedeutet, dass alle Anzeigen gleich zur Strafe führen sollen.

Es ist nicht, wie Sie fälschlich zitieren, von „angezeigten Volksverhetzungen„, sondern von „allen angezeigten Fällen“ die Rede. Jetzt kann man natürlich da hineininterpretieren, dass es sich um ‚…allen angezeigten Fällen, die sich später auch tatsächlich als Volksverhetzung/Bedrohung heraustellen…‘ handelt. Diese Aussage wäre allerdings vollkommen unnötig, da eh alles, was sich als Volksverhetzung (oder Bedrohung) herausstellt, entsprechend geahndet wird.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das gemeint ist. Sie hätte sagen können:‘ … und Volksverhetzung und Bedrohung dort schnell ahnden…‘ . Aber das sagt sie nicht. Sie sagt: „…Volksverhetzung und Bedrohung dort schnell und in allen angezeigten Fällen ahnden...“. Nicht ‚…in allen angezeigten und erwiesenen Fällen ahnden…‘ sondern „…in allen angezeigten Fällen ahnden…

Abschließen möchte ich dieses Beispiel mit einem Hinweis darauf beenden, dass ich folgendes schrieb:

Ich hoffe, dass ich hier nur zuviel hineininterpretiere, gerade vor dem Hintergrund von [Zitat aus Quelle] hoffe ich darauf.

Ich denke, dass macht sehr deutlich, dass meine Hoffnung, dass ich da zuviel hineininterpretiere durch andere Bereiche des Textes gestützt wird. Allein das zeigt, dass ich selbst an dieser Interpretation gewisse Zweifel hege. Ich habe oben jedoch erläutert, warum ich dennoch diese Interpretation geschrieben habe.

Ich hoffe, ich konnte nochmal deutlich machen, wie meine Gedankengänge waren und ich hoffe, dass sie meinen Einwand zu meiner Interpretation nun auch erkannt haben.

Mich würde freuen, wenn Sie mir antworten würden und mir die anderen schwurbeligen Missinterpretationen aufzeigen, die ich gemacht haben soll.

Vielen Dank

Stapel Chips

PS: Sie können hier in den Kommentaren antworten, auf Ihrer Webside (dann würde ich sie um einen Hinweis bitten) oder auch via Email an stapelchips-youtube@web.de .

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3 Gedanken zu “Nochmal nochmal Meinungsfreiheit

    • ne, nicht einzelne Kommentatoren.

      “ Sascha Pallenberg Mod • vor 3 Tagen

      Ich kapituliere zum ersten mal nach zehntausenden Artikeln und hundertausenden Kommentaren, die wir darauf erhalten haben. Die Grabenkaempfe der ideologischen Lager werde ich nicht mitmachen und dafuer ist Mobile Geeks keine Plattform. Ich hab beiden Seiten die Moeglichkeit gegeben sich zu aeussern, jetzt artet es nur noch aus. Und jetzt passiert also das, was ich der angesprochenen Stiftung vorwerfe, ich betreibe eine Art von Zensur. Welch Ironie!“

      Gefällt mir

  1. Pingback: Nochmal nochmal nochmal Meinungsfreiheit | stapelchipsblog

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