Debatte über Sexismus in der CDU

allesevolution hatte gestern einen Beitrag zu dieser Debatte, der recht ähnliche Gedanken wiederspiegelte, die ich auch hatte. Und heute lese ich bei Deutschlandfunk ein Interview ( Archiv ) mit meiner Herzensfeministin Anne Wizorek über dieses Thema. Und ich habe mir überlegt, ich klinke mich einfach mal in dieses Interview ein. Nur so zum Spaß.


 

„Das würde männlichen Kollegen schlichtweg nicht passieren.“ – „Stimmt, man würde einen Mann, der solche Vorwürfe erhebt, auslachen.“

Die CDU-Politikerin Jenna Behrends ist nach eigenen Angaben vom Berliner Parteichef Frank Henkel als „große süße Maus“ bezeichnet worden. Das sei kein Graubereich mehr, sondern Sexismus, sagte die Aktivistin Anne Wizorek im DLF. Sie nannte es erschreckend, dass sich die Frauen-Union nicht mit Behrends solidarisch zeige. Der Blogger  Stapel Chips hingegen hält es für absolut nicht erschreckend und auch nicht sexistisch.
Anne Wizorek und Stapel Chips im Gespräch mit Mario Dobovisek

Damit werde das Verhalten als okay legitimiert, kritisierte Wizorek. Es sei zudem sichtbar, wie stark verinnerlicht Sexismus in der Partei sei. Ein Fall, wie ihn Behrends schilderte, würde männlichen Kollegen nicht passieren.

Laut Stapel Chips wird das Verhalten dadurch nicht legitimiert, es wird lediglich nicht als Sexismus bezeichnet, der sich hier nunmal nicht zeige. Er kritisiert zudem die Verwässerung des Begriffes.

Wizorek lobte Äußerungen des CDU-Generalsekretärs Peter Tauber, der eingestand, dass es solche Probleme in der Partei gebe. Nun müsse es aber auch Lösungsvorschläge geben, forderte Wizorek. Als Möglichkeit nannte sie eine Kontaktperson, an die sich betroffene Mitglieder wenden könnten.

Auch Stapel Chips findet das Einräumen von Problemen im Umgang miteinander durchaus positiv. Jedoch sollte es keine „Petzstelle“ geben, sondern eher einen Verhaltenscodex, der eine Richtlinie (keine Regel) für das Verhalten miteinander vorgibt.

Wizorek ist Initiatorin der Twitter-Kampagne #Aufschrei, mit der Sexismus im Alltag angeprangert wurde.

Stapel Chips ist Mit-Initiator der Twitter-Kampagne #article7, mit der Sexismus im Gesetz und im System angeprangert wurde.


 

Das Interview in voller Länge:

Mario Dobovisek: Mitgehört haben jetzt aber Anne Wizorek, Bloggerin und Frauenrechtlerin. Bekannt wurde sie vor drei Jahren mit der „Aufschrei“-Diskussion bei Twitter. Wir erinnern uns in dieser Zeit auch an eine junge Journalistin, an Rainer Brüderle und an den Herrenwitz.
Und Stapel Chips, Blogger und Männerrechtler. Bekannt wurden Sie nicht wirklich, aber was nicht ist kann ja noch werden. Guten Morgen, Frau Wizorek und Herr Chips.
Anne Wizorek: Guten Morgen.
Stapel Chips: Guten Morgen.
Dobovisek: Einen Graubereich nannte Nadine Schön das gerade, was Jenna Behrends da beschreibt. Sehen Sie das auch so, einen Graubereich?
Wizorek: Das was in dem Offenen Brief beschrieben wird, finde ich, zählt nicht zu einem Graubereich. Das sind vielleicht eher als, na ja, jetzt nicht sexuell übergriffige Situationen einzustufende Situationen. Aber ein Graubereich ist es nicht, wenn eine Frau als große süße Maus bezeichnet wird oder ihre Reputation daran festgemacht wird, ob sie jetzt mit Männern in der Partei geschlafen hat oder nicht. Das würde mit männlichen Kollegen schlichtweg nicht passieren und insofern ist das kein Graubereich, sondern Sexismus.
Chips: Es ist sicherlich, da stimme ich Frau Wizorek zu, kein Graubereich jemanden als große süße Maus zu bezeichnen. Das ist ein Kosename, den man sich in einer privaten Beziehung gibt, aber nicht in einer professionellen. Dies jetzt aber schon Richtung „sexuell übergriffig“ zu schieben ist schon ziemlich krass – und ziemlich unverschämt Frau Wizorek.
Interessant finde ich, dass sie der Meinung sind, dass ihr sexuelles Verhalten in ihrem professionellen Umfeld nicht zu ihrer Reputation beitragen sollte. Sollten ihre Handlungen nicht ihre Reputation beeinflussen Frau Wizorek? Soll sie ein Spielball – ein Objekt -„des Patriarchats“ sein oder ein Subjekt sein und eigenständig handeln? Und natürlich die Konsequenzen – positive wie negative – tragen.
Zudem gab es ja nicht nur Gerüchte über ihr Sexualverhalten, sondern auch über die des vermeintlichen Sexualpartners. Glauben sie wirklcih, dass eine solche Affaire seiner Karriere nicht schaden würde? Vor allem wenn man bedenkt, wie die anderen Parteimitglieder Frau Behrends scheinbar wahrnehmen, dann war sie ja auch nicht die angenehmste Parteikollegin.
Zum Thema Sexismus: Sie benutzen das Wort ständig, aber ich denke nicht, dass sie wissen was es wirklich bedeutet.
Wenn ein Mann in einem solchen Fall einen Sexismusvorwurf erheben würde, würde man ihn auslachen. Ich stimme ihnen also auch hier zu. Einem Männlichen Kollegen würde so etwas nicht passieren.

Dobovisek: Wundert es Sie, dass sich im Moment viele Politikerinnen ganz offensichtlich zurückhalten?

Wizorek: Was ich sehr erschreckend finde ist, dass tatsächlich jetzt auch von der Frauenunion wirklich ein klar nichtsolidarisches Zeichen kommt. Das trifft sicherlich nicht auf alle zu, aber auf die Vorstandsebene, denke ich mal, schon. Und da sehen wir halt auch, wie stark verinnerlicht der Sexismus noch mal ein Problem ist. Es geht ja nicht nur um Männer, die sexistisches Verhalten an den Tag legen, sondern auch Frauen, die das Verhalten auch noch verinnerlichen und als okay legitimieren.

Chips: Ist ihnen eigentlich mal in den Sinn gekommen, dass diese Frauen „Sexismus“ nicht „verinnerlicht“ haben, sondern dass sie – angenommen hier würde es tatsächlich um Sexismus gehen – die Situation nutzen um eine unliebsame Konkurentin auszuschalten. Dass sie diesen Frauen vorwerfen, derartig manipuliert zu sein und ihnen nicht einmal in den Sinn kommt, dass diese Frauen aus Eigeninitiative so handeln könnten, die Situation nutzen könnten zeigt wieder, dass sie Frauen nur als Objekte wahrnehmen.

Von daher wundert es mich überhaupt nicht, dass Frau Behrens so wenig Unterstützung in dieser „Sexismus“-Sache bekommt. Wie ich bereits sagte, scheint sie ja nicht die umgänglichste Person gewesen zu sein. Dazu dann noch ihr ungewöhnlich schneller Aufstieg, da kann sich die ein oder andere Person schonmal sorgen um die eigene Karriere machen und diese Gelegenheit dann nutzen.

 

„Es ist total wichtig, dass Jenna Behrends diesen Schritt gemacht hat“

Dobovisek: Das ist mir auch aufgefallen, dass es ja nicht nur um Angriffe von Männern gegen Frauen geht, sondern auch um Angriffe von Frauen untereinander. Da fällt mir sofort das blöde Wort „Stutenbissigkeit“ ein. Aber wie bedeutsam ist das in der Politik?

Chips: Der Begriff ist zwar sehr negativ konnotiert, aber dennoch zutreffend. In der Politik und auch innerparteilich geht es um Macht und Machtpositionen. Entweder aus Eigeninteresse, aus Machtgeilheit, oder weil man die Macht benötigt um das Leben der Menschen zu verbessern. Aber es geht immer um Macht. Um wichtige(re) Positionen.

Wizorek: Es ist natürlich insofern bedeutsam, dass, wenn jetzt jemand, wie Jenna Behrends es getan hat, sich mit dieser Kritik äußert, sie leider nicht automatisch damit rechnen kann, auch Unterstützung zu erfahren. Ich glaube zwar schon, dass wir einerseits jetzt auch viel positive Reaktionen sehen, aber wir sehen ja leider auch Leute, die das wieder herunterspielen, die ihre Glaubwürdigkeit infrage stellen, die ihr auch wieder einen Aufmerksamkeitswillen einfach nur vorwerfen, wo man sich aber auch fragen muss, na ja, wer will denn, bitte, mit Sexismus-Vorwürfen oder Sexismus-Kritik allein irgendwie im Rampenlicht stehen? Das ist nichts Schönes, aber es ist total wichtig, dass Jenna Behrends diesen Schritt gemacht hat und dass sie jetzt diese Debatte angestoßen hat.

Chips: Ich muss ihnen erneut zustimmen. Es war wichtig, dass sie es angesprochen hat. Es war wichtig wie sie ihren offenen Brief verfasst hat. Denn so konnte die ganze Bevölkerung sehen, dass es hier definitiv noch eine andere Seite der Medallie gibt, die Frau Behrens in ein sehr negatives Licht rücken. Und zwar in ein solch negatives, dass selbstbewusste, starke Frauen mit solch einer Frau nichts zu tun haben wollen.

„Das reflexhafte Abwehren und Negieren, das haben wir jetzt hier nicht“

Dobovisek: Welche Unterschiede sehen Sie jetzt zur Debatte von vor drei Jahren?

Wizorek: Ich denke, dass reflexhafte Abwehren und Negieren, dass es Sexismus nicht gibt, das haben wir jetzt hier nicht. Das finde ich eine positive Entwicklung. Wenn jetzt Peter Tauber sagt, ja natürlich gibt es das in unserer Partei, dann ist das schon mal was anderes als zu sagen, ja damit haben wir kein Problem.

Andererseits würde ich mir natürlich auch von ihm wünschen, oder auch von Leuten in seinen Positionen, dass er das Problem auch entsprechend ernst nimmt und vielleicht auch schon mal Lösungsvorschläge anbietet.

Es kann nicht dabei bleiben, einfach nur anzuerkennen, dass das Problem da ist, sondern dann auch konkret zu überlegen, wie können wir das jetzt als angehen als Partei in diesem Fall.

Chips: Auch hier stimme ich im groben zu. Allerdings möchte ich betonen, dass ich auch von einer Frau Behrens erwarte, dass sie entsprechende Lösungsvorschläge anbietet. Ich würde gerne wissen wie sie reagiert hat, als sie „große süße Maus“ genannt wurde. Wie hat SIE sich verhalten um das Problem zu lösen. Hat sie die Personen direkt angesprochen? Hat sie ein innerparteiliches Statement veröffentlicht, dass Bezug auf die Gerüchte nimmt?

Ich werte „keine reflexhaft Abwehr und Negieren, dass es Sexismus nicht gibt“ allerdings etwas anders. Auch bei der #Aufschrei-Debatte wurde die Existenz von Sexismus weder negiert noch abgewehrt. Es wurd versucht deutlich zu machen, dass es kein systemisches oder rechtliches Problem ist. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die meisten Menschen sich nie haben etwas in dieser Hinsicht zu Schulden kommen lassen und das es um Fälle von Individuen zu Individuen geht.

Dass hier eine solche Abwehr oder Negierung nicht stattfindet, liegt daran, dass es derartig offensichtlich absurd ist. Ich darf einmal aus ihrem offenen Brief zitieren?

„Auf den ersten Blick verstehe ich den Missmut, den du gegenüber politischen Quereinsteigern wie mir hegst. Es fühlt sich nicht fair an, wenn man die jahrelange Ochsentour auf sich nimmt, um dann auf einem hinteren Listenplatz zu landen und leer auszugehen. Wenn du dieses Thema offen auf dem Nominierungsparteitag ansprichst, während ich nach meiner Bewerbungsrede alleine auf dem Podium stehe (Wortlaut: „Wie viele Plakate haben Sie denn schon in Ihrem Leben geklebt, Frau Behrends?“), dann kann ich darauf immerhin reagieren. Dann kann ich dir erklären, dass mein Ortsverband mich vorgeschlagen hat, weil er daran glaubt, dass eine junge Frau gut für die Wahlliste und die spätere Fraktion ist und es eine Qualifikation gibt, die sich nicht in der Zahl aufgehängter Plakate bemisst. Der Rest ist dann Ortsverbandsarithmetik und ja: auch Frauenquote.“

Hat sie irgendein Argument, irgendeine Qualifikation, irgendwas vorgelegt, dass zeigt, dass sie Qualifiziert ist? Nein, nichts. Außer, dass sie eine Frau ist. Sie ist seit nicht einmal einem Jahr in der Partei und ist auf einen als sicher geltenden Listenplatz im Kreisverband gewählt worden. Mit der einzigen Qualifikation Frau. Ach ja und eine Quote die Frauen nach vorne bringen soll…

„Das Problem zu adressieren wäre ein erster wichtiger Schritt“

Dobovisek: Wie müssten Lösungsvorschläge Ihrer Meinung nach aussehen?

Wizorek: Nun ja, das muss natürlich die Union für sich selber definieren. Aber allein, wie es vielleicht auch andere Parteien haben, dann Ansprechpersonen zu haben, die dann in dem Fall kontaktiert werden können, mit denen man sich erst mal austauschen kann, das wäre, glaube ich, schon mal ein wichtiger Schritt, sozusagen innerhalb der Partei da eine Infrastruktur aufzubauen und vor allem das klar als Problem zu adressieren und immer auch mitzudenken, wie können sie dem begegnen. Das wäre schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Chips: Ich denke man muss die Parteimitglieder in Eigenverantwortung nehmen. Einerseits gehören sich solche Maus-Sprüche natürlich nicht, genauso wie diese Gerüchte kontraproduktiv sind, andererseits ist es auch Sache der betroffenen Männer und Frauen, diese Dinge dort zu addressieren, wo sie hingehören. Nämlich in Richtung der Täterin bzw. des Täters. Eine Petzstelle einzurichten wäre ziemlich kindisch. Wenn überhaupt etwas gemacht werden müsse, dann wäre eine Art Verhaltenscodex angemessen. Eine Richtlinie, keinesfalls eine Regelung, wie man miteinander umgehen soll.

Was man auf keinen Fall tun sollte ist, dass Verhalten von Individuen der ganzen Partei zu unterstellen, wie es hier geschehen ist. Man muss sich das mal überlegen: Eine Partei, die eine eigene Organisation hat, die sich um Frauenbelange kümmert (Frauenunion), die eine Frauenquote hat und die eine Frau, weil sie Frau ist, auf einen sicheren Listenplatz wählt. Dieser Partei wird Sexismus vorgeworfen.

Das Problem hier ist nicht Sexismus, sondern dass Frau Behrends sich das infantile feministische Verhalten zu eigen gemacht hat und Fehler nur bei anderen sucht und nie bei sich selbst. Wenn sie abgesägt wird, weil sie sich menschlich falsch verhalten hat, dann ist das ihrer Meinung nach Sexismus. Es MUSS daran leigen, dass sie eine Frau ist, es kann gar nicht daran liegen, dass sie selbst Fehler gemacht hat…

Dobovisek: Kurz zum Schluss. Sie sind selbst in keiner Partei aktiv. Was hält Sie davon ab?

Wizorek: Weil ich unter anderem mitgekriegt habe, wie junge Frauen in Parteien – und das beschränke ich jetzt mal nicht auf die Union – behandelt werden. Insofern bin ich lieber als Aktivistin von außen tätig.

Chips: Ich bin ehrlich gesagt zu faul dafür, auch wenn ich schon einmal mit den Weltraumaffen über das Gründen eines Vereins oder einer Partei gesponnen habe. Zudem würde dieses Engagement mich Zeit kosten, die ich für Arbeit, Studium, Freunde und Hobbies benötige – und natürlich auch meinen Internetaktivismus.

Eine schöne Sache ist hierbei, dass ich hier nur für mich selbst verantwortlich bin. Ich muss mich keinen Vereins- oder Parteistatuten beugen, sondern kann schreiben was ich will.

Was mich ganz bestimmt nicht davon abhält in eine Partei zu gehen, ist, wie Männer in Parteien behandelt werden. Wo Frauen weil sie Frauen sind mir vorgezogen werden, wo Quoten eingeführt werden, die andere auf Grund eines Geburtsmerkmales mir vorziehen usw. .

Dobovisek: Die Bloggerin und Frauenrechtlerin Anne Wizorek. Vielen Dank für das Interview heute Morgen.

Wizorek: Gerne!

Dobovisek: Und der Blogger und Mänerrechtler Stapel Chips. Auch ihnen vielen Dank für das Interview heute Morgen.

Chips: Bitte, gern geschehen.

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4 Gedanken zu “Debatte über Sexismus in der CDU

  1. „Das Problem hier ist nicht Sexismus, sondern dass Frau Behrends sich das infantile feministische Verhalten zu eigen gemacht hat und Fehler nur bei anderen sucht und nie bei sich selbst.“

    Natürlich fehlen mir an dieser Stelle die spezifischen Belege, aber ih würde vermuten, daß Behrends einfach nur die Methoden benutzt hat, von denen sie durch Beobachtung gelernt hat, daß sie anerkannt sind un funktioniert. Das bedeutet, daß ich vermute, daß sie weder darüber nachgedacht hat, ob das feministisch war oder nicht und ob das gut ist oder nicht, ob das moralisch fragwürdig ist oder ob das sonstige Folgen hat. Reflektion: Null. Stattdessen wird manipuliert genau so, wie sie es ihr Leben lang gemacht, durch Anschauung im Alltag gelernt und geübt hat. Sie ändern sich nur die Mittel, nicht die grundsätzliche Perspektive darauf, wie man in der Welt etwas erlangt oder durchkommt.

    Aber wie gesagt: Das ist hier nur eine Vermutung.

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  2. Pingback: Weder Sexismus noch Debatte « man tau

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