Wirkliche Diskriminierung gegen Frauen Nr.2

Ich habe den Beitrag von allesevolution gestern gelesen und mir ist da noch ein weiterer möglicher Grund eingefallen, warum gegen Frauen in meinem Bereich diskriminiert wird. Folgende Zitate weckten in mir die Erinnerung:

„Männer sind nicht teamfähig.“ […]

„Ich will keine Männer in meinem Team. Die machen nur Ärger.“

Die Natur dieses Grundes bringt es mit sich, dass ich hier nur aus zweiter Hand berichten kann. Denn mir haben bereits zwei Frauen berichtet, dass sie in reinen Frauen-Teams nicht zurecht kamen. Also überhaupt nicht. Sie empfanden das als die Hölle.


Ein krasses Beispiel ist eine ehemalige Arbeitskollegin, die die Gruppenleitung in einem Förderkindergarten hatte. In der Gruppe arbeiteten vier Frauen inklusive ihr selbst. die jüngste Frau war damals ungefähr 30 und sie selbst 46. Es war „ein scheiß Team“.

Interessant wurde es, als sie einmal einen Praktikanten bekamen. Einen jungen Mann, der in seinem 9. Klasse 2 Wochen Schülerpraktikum einen Einblick bekommen wollte in diese Arbeit.

Laut meiner ehemaligen Arbeitskollegin muss es wie ein Wunder gewesen sein. Dieser junge maximal 16 Jahre alte Mann hat allein durch seine Anwesenheit Ruhe in die Gruppe gebracht, die aus erwachsenen Frauen bestand.

Zugegeben, ich finde diese Geschichte etwas unglaubwürdig. Sie ist mir zu krass und zu dick aufgetragen.


Das zweite Beispiel ist nicht so extrem. Ebenfalls ein reines Frauenteam. Ebenfalls mit gestandenen Frauen. Diesesmal jedoch ist eine Frau in Rente gegangen und ein Mann im mittleren Alter hat sie ersetzt. Auch hier beruhigte sich die Teamdynamik wieder und Teambesprechungen müssen danach wohl recht angenehm gewesen sein im Vergleich zu vorher.

Hier gibt es natürlich mehrere Gründe wie zum Beispiel, dass die Person die ausgeschieden ist die Unruhe verbreitet hat oder, dass der Mann ein guter Teamplayer war.


Was sich jedoch in meinem Berufsfeld immer wieder zeigt ist, dass die Frauen eigentlich durch die Bank weg lieber mit Männern als mit Frauen arbeiten. Das wiederspricht natürlich den Erfahrungen, die bei allesevolution geschildert wurden, ist aber das, was mir durch meine Kolleginnen zugetragen wurde.

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7 Gedanken zu “Wirkliche Diskriminierung gegen Frauen Nr.2

  1. „Zugegeben, ich finde diese Geschichte etwas unglaubwürdig. Sie ist mir zu krass und zu dick aufgetragen.“

    Nein, überhaupt nicht. Mein Vater hat mir dir analoge Geschichte erzählt und als Präsident a.D. des LG Dessau saß er als oberster Verwaltungschef an sicher Quelle: In Sachen-Anhalt ist der Frauenanteil in der Jusitz 52% – Tendenz steigend. Da kommt es mitunter vor, daß einigee Abteilungen nur aus Frauen bestehen, die als Reaktion auf diesen Sachvehalt mit schöner Regelmäßigkeit einen permanenten Zickenkrieg anfangen und infolgedessen die Arbeit nahezu komplett einstellen. Als einzig wirklsames Mittel dagegen hat sich erwiesen, Männer in solche Abteilungen zu setzen. Das Beendet den Zickenkrieg schlagartig.

    Das ist gelebte Erfahrung über 15Jahre.

    Ich denke, wir Männer machen uns keine Vorstellung, wie sehr die Frauen darauf bedacht sind, welche Informationen über sie in der Männerwelt kurisren Denn einen Mann zu finden, bedeutet für eine Frau nicht nur noch immer einen Versorger zu finden, es bedeutet auch daß das Leben interessant wird, weil der Mann sich etwas einfallen läßt, Freunde findet neue Sachen macht und all das. Letzteres ist vor allem für intelligentee Frauen wichtig, da kann der Versorgeraspekt auch in den Hintergrund treten. Und an solchen Beispelen lernen wir, wie tief das bei Frauen drinsitzt. Denn sie selbst sind passiv und fühlen sich daher vom Leben getrennt.

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  2. „Was sich jedoch in meinem Berufsfeld immer wieder zeigt ist, dass die Frauen eigentlich durch die Bank weg lieber mit Männern als mit Frauen arbeiten.“

    Auch ich kenne NUR solche Berchte. Welche Berichte du bei Evochris nicht nachvollziehen kannst, habe ich nicht herauslesen können.

    Aber ich kann noch ein weiteres Beispiel betragen, daß keineswegs das Ergebnis eines „Stille Post-Effektes“ ist, sondern von dem ich aus zweiter Hand weiß: Danach ist es üblich, daß Prostitutierte ihre weibliche Konkurrenz dadurch versuchen, aus dem Weg zu räumen, daß sie deren Kondome mit Nadeln durchlöchern – was in Zeiten von HIV nicht nur eine Schwangerschaft nach sich ziehen kann.

    Wie sonst auch spielt es für die Frage, wie drastisch die Feindseligkeiten ausfallen, sicher auch eine Rolle, ob die Frauen primitiv sind oder nicht. Aber daß Frauen untereinander so übertrieben freundlich und zuvorkommend sind, ist sicher auch ein Resultat gegenseitiger Abschreckung. Nur machen wir Männer uns das aus irgendeinem Grund nie klar.

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  3. Das wird auch in Studien bestätigt:

    „Andere tun das auch: Männer kommen in Gruppen, oft das halbe Büro vom Chef abwärts, Frauen kommen zu zweit. Das passt nicht gut zum Bild vom Mann als einsamem Jäger, der mit anderen Männern um Macht kämpft und um Frauen bzw. deren Gunst. Und es passt nicht gut zum Gegenbild von Frauen, die umgänglicher und hilfsbereiter sind, vor allem gegenüber anderen Frauen.

    Das Bild bekam 1965 einen Riss, als Anatol Rapoport Probanden das „Gefangenendilemma“ spielen ließ. Es hat zwei Spieler und bringt die Bereitschaft zur Kooperation ans Licht. Rapoport ließ Männer gegen Männer spielen, Frauen gegen Frauen und beide gegeneinander: Der höchste Kooperationsgrad zeigte sich in Mann/Mann-Dyaden, es folgten die gemischtgeschlechtlichen, am Ende rangierten die Frau/Frau-Dyaden.“

    http://diepresse.com/home/science/1569996/Das-kooperative-Geschlecht-Das-maennliche

    Weibliche Chefs scheinen auch nicht so der Bringer zu sein, zumindest aus Sicht von weiblichen Untergebenen („Queen Bee Syndrome“) – von wegen es seien immer die Männer, die Frauen unten halten:
    http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2018776/Why-female-boss-womans-worst-nightmare.html

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  4. Meine Erkenntnis und Erfahrung durch Frauen ist, das Frauen vor allem durch frauen gemobbt werden.
    Ich nenne das Pickparty, und gönne es denen, denn Frauen müssen endlich anfangen, sich von dem Monster Feminismus/Genderismus zu befreien und zu distanzieren, Aktiv.
    Eine Pickparty ist ein Phänomen, das auf (dichtgedrängten) Hühnerhofen vorkommt, in denen es keinen einzigen Hahn gibt. Die Hühner fangen an aufeinander einzuhacken, bis alle oder fast alle tot sind. Sie steigern sich da in einen regelrechten Rausch hinein.
    Amerikanische Hühnerhalter nennen das Pickparty und ich empfinde das als einzig würdiges Bild, Zustände in Frauenteams, insbesonders in Großraumbüros u.ä. zu beschreiben.

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  5. Pingback: Der Gender Pay Gap | stapelchipsblog

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