Themen: The Red Pill und Normalität

The Red Pill Movie

Die Deutschlandpremiere ist finanziert. 86 Unterstützer haben zusammen 2998€ zusammenbekommen. Es gab, entgegen meiner Befürchtung, keine Rückzieher in letzter Sekunde.

Das freut mich sehr und meine Urlaubsplanung nach Berlin ist im vollen Gange.


 

Normalität

In der Diskussion mit Feministen und SJWs geht es häufig um den Begriff „Normal“ oder „Normativität“. Hier besteht meines Erachtens häufig ein Verständigungsproblem.

Nehmen wir als Beispiel mal die „[Bekämpfung der] Heteronormativität“ und „Homosexualität ist normal“.

Dazu aus Wikipedia:

Heteronormativität beschreibt eine Weltsicht, die Heterosexualität als soziale Norm postuliert. Damit einhergehend ist ein meist unhinterfragtes, ausschließlich binäres (zweiteiliges) Geschlechtssystem, in welchem das biologische Geschlecht mit Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung für alle gleichgesetzt wird.Der Begriff […]wurde zunächst nur als Kritik von Heterosexualität als Norm und Homosexualität als Abweichung davon benutzt. Erst in dem Maße, wie die Queer-Theorie sich auch der Gender-Problematik (siehe Transgender) annahm, wurde er auch auf diese bezogen.

Hier ist das Problem. Statistisch gesehen, ist sowohl das binäre Geschlechtssystem zutreffend. Wobei diese Aussage auch nicht ganz korrekt ist, da Transgender sich nicht dem Geschlecht zugehörig fühlen, dass sie ihrem Körper nach währen (Hier also auch nur von Zwei Geschlechtern zu sprechen ist) und es bei Intrasexuellen (den s.g. Zwittern) um eine Form handelt, wo beide Geschlechtsmerkmale vorhanden sind.

Sowohl Transgender als auch intrasexuelle Menschen sind aber vergleichsweise selten und daher statistisch nicht normal. Nichteinmal wenn man Transgender und intersexuuelle Menschen zusammen nimmt und mit „CIS-Menschen“ vergleicht, wäre dies statistisch normal. Es ist aber normal (in Form von natürlich), dass es sie gibt.

Ebenso sieht es mit der Heterosexualität im Vergleich zur Bi- oder Homosexualität aus. Statistisch gesehen sind die meisten Menschen heterosexuell. Das ändert nichts daran, dass Bi- oder Homosexualität natürlich vorkommen. Beides zusammen (und selbst in Kombination mit der Asexualität) würde die statistische Normalität der Heterosexualität nicht ankratzen.

Der Kommunikationsfehler in diesen Diskussionen ist also häufig, dass „Normal“ sowohl als ’statistisch‘ als auch als ’natürlich‘ begriffen werden kann.

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