Argumente statt Populismus

Ich bin gestern auf einen Beitrag von hrinfo hingewiesen worden. Da ich leider heute wenig bis keine Zeit habe präsentiere ich den Artikel kommentarlos:

Argumente statt Populismus – gerade beim Feminismus

Wenn es um Feminismus und Sexismus im Alltag geht, dann kommt man an ihr momentan nicht vorbei: Anne Wizorek vertritt nicht nur im Internet sondern auch in vielen Podiumsdiskussionen immer wieder ganz klar die Agenda *Feminismus? Fuck yeah!“ und engagiert sie sich sowohl on- als auch offline für Geschlechtergerechtigkeit. Bekannt geworden ist sie vor drei Jahren mit ihrer Twitter-Aktion #aufschrei. Hier posteten tausende Frauen ihre Erfahrungen mit Sexismus im Alltag – von der lästigen Anmache bis hin zu sexuellen Übergriffen. Das löste einen riesigen Sturm im Netz und damit deutschlandweit eine Debatte über Alltagssexismus aus.
Für #besserstreiten erklärt sie, was ihr beim Streiten wichtig ist:
„Das Wichtigste ist, auf Augenhöhe miteinander zu sprechen und respektvoll Argumente auszutauschen – und wirklich auszutauschen und nicht einfach nur alles abzubügeln, was das Gegenüber anbringt. Ich möchte ihm auch empathisch begegnen. Dann kann ich zwar vielleicht das Argument nachvollziehen, aber weiß, dass es für mich nicht funktioniert. Dann ist das ein ganz anderer Ansatz, als zu sagen, das ist ja alles totaler Quatsch. Ich glaube. dieses respektvolle Austauschen von tatsächlichen Argumenten und nicht nur von populistischen Parolen würde uns allen extrem gut tun.“
Zur Person:
Anne Wizorek ist eine deutsche Medienberaterin und Netzfeministin. Über ihre Twitter-Aktion #aufschrei hat sie mittlerweile ein Buch veröffentlicht und ist seit letztem Jahr Mitglied in der Sachverständigenkommission für den zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Die 35-Jährige lebt in Berlin – und wie sie sagt: im Internet.
Dazu dann noch ein Kommentar von @gamergateblogde (Marsaffe) von den Weltraumaffen:

Frau Wizorek hat hier ein reines Lippenbekenntnis abgelegt. Sie diskutiert ihre Thesen im Netz nämlich nur mit Menschen, die ihrem Narrativ, ihrer feministischen Ideologie folgen. Stellt ein unbedarfter Nutzer eine kritische Frage, wird er vom Twitteraccount @marthadear umgehend geblockt. Dafür gibt es inzwischen wahrscheinlich Hunderte von Beispielen.- User die nach der Stichhaltigkeit der Lohnlücke, Männerrechten im Feminismus fragen oder Kritik an Thesen wie „Es gibt zu viele heterosexuelle weiße Männer in Führungspositionen“ üben, werden ohne Antwort stumm geschaltet – nix Augenhöhe oder respektvoll Argumente austauschen.

Sie benutzt sehr oft – im besten Falle – fragwürdige Quellen: Sie argumentiert mit 200 Vergewaltigungen beim Oktoberfest, obwohl die Statistiken etwas ganz anderes sagen, sie unterstützt eine Frau, die der Falschanzeige überführt wurde, sie benutzt voreingenommene Quellen aus dem englischsprachigen Raum und übersetzt den intersektionellen Feminismus aus Amerika ins Deutsche, ohne die gesellschaftlichen Unterschiede zu bedenken, kurz gesagt: Sie arbeitet schlampig.

Und doch wird sie ein ums andere Mal von den Medien hofiert, eingeladen und im Gespräch gehalten (und nicht zuletzt von den Gebühren – auch der männlichen Zuschauer – bezahlt). Wo ist im Gegenzug der Medienexperte für Mänerrecht? Warum bekommt eine abgebrochene Studentin, die nichts außer einem Hashtag, einem Buch und einem Talent für Aktivismus vorzuweisen hat, soviel Aufmerksamkeit? Was hat diese Frau in einem Beratungsgremium der Bundesregierung zu suchen?

Für jemanden, der seit längerem in einem sachlichen Ton versucht, Kritik an der Ideologie von Anne Wizorek und ihrer Clique (Lohhaus, Stokowski, Banasczuk, Strick, Gottschalk usw,usw.) zu üben und der dabei ausnahmslos (chrchr) von oben herab behandelt bzw. gleich als nicht diskussionswürdig eingestuft wurde, klingt der hier zitierte Satz nicht nur nicht glaubwürdig, sondern wie eine bewusste Täuschung des Lesers (und damit natürlich auch der Autoren).

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3 Gedanken zu “Argumente statt Populismus

  1. Pingback: Klappehalten auf Augenhöhe « man tau

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