Random Thoughts Nr.4

Zuerst einmal möchte ich mich bei den mehr oder weniger regelmäßigen Lesern meines Blogs entschuldigen für die Abwesenheit der letzten Tage. Ich war kurzfristig viel unterwegs und hatte dann keine Zeit zu bloggen (was, wie ich ja schon mal erwähnte, bei mir immer lange braucht). Ab morgen bin ich dann in Urlaub in Berlin. Da habe ich aber Internetanschluss und ich denke ich werde da auch weiterbloggen. Ich kann das aber bis nächste Woche Sonntag nicht garantieren, da das in erster Linie Urlaub ist. Falls jemand Interesse an einem Gastbeitrag hat kann er mir diesen unter stapelchips-youtube@web.de zusenden. Nächste Woche Sonntag gibt es dann auch die Themensammlung, die ich ja erst kürzlich bei mir eingeführt habe. Doch jetzt zu den eigentlichen random thoughts:


Drogen

Ich habe glaube ich noch nie meinen Standpunkt im Bezug auf Drogen publik gemacht. Zu mir: Ich nehme keine Drogen, ich Rauche nicht, trinke nur selten Alkohol und kiffe nicht. Die härtesten Drogen die regelmäßig zu mir nehme sind Kaffee und Döner.

Dennoch bin ich dafür Drogen zu legalisieren – und zwar radikal. Alle Drogen sollten meiner Meinung nach erlaubt sein. Warum? Weil man erstens besser regulieren kann und man zweitens auch gleich sauberes Besteck mit verticken kann. Das Zeug sollte natürlich nicht ganz frei erhältlich sein, also im Supermarkt oder so, sondern in Apotheken oder spezialisierten (und zertifizierten) Läden.

Ich meine: Ist es nicht sinnvoller Standards zu setzen, wieviel Wirkstoff in einer bestimmten Menge der Substanz sein soll, anstelle massiv gestrecktes und unreines Zeug zu verticken? Ist es nicht sinnvoller bei einem Päckchen Heroin gleich auch eine saubere Spritze mitzuverticken?

Man umgeht damit (theoretisch) vorzeitige Tode durch Überdosis oder unreine Substanzen sowie Infektionen durch verunreinigte Spritzen. Natürlich kann man dagegen halten, dass dann mehr Leute diese Drogen nehmen würden.

Darauf erwiedere ich, dass man die Mittel für Bekämpfung von Drogenkriminalität dann natürlich herunterschrauben kann, die man dann wieder für Bildung und Prävention einsetzen kann.

Was spricht dagegen in Chemie oder Biologie über den Einfluss von Drogen zu sprechen. Was spricht gegen einen „Drogen-Unterricht“?

Natürlich sind Drogen ein kritisches Thema wegen der Abhängigkeitsgeschichte und den körperlichen Schäden die entstehen können. Aber auch das ist für mich wieder ein Grund, Drogen zu legalisieren. Die Scham, sich in einen Entzug begeben zu müssen ist an sich schon schlimm genug, allerdings muss man jetzt auch zugeben, sich rechtlich in einem dunkelgrauen Bereich bewegt zu haben, das würde dann entfallen.


US-Wahl

Alles sieht ja nun nach einem Sieg von Trump aus. Das beängstigt mich ehrlich gesagt ziemlich. Mag für den einen oder anderen überraschend klingen, aber das tut es wirklich.

Allerdings hätte ich auch gesagt, dass mich Clintons Sieg beängstigen würde.

Das ideale Ergebnis wäre nun, dass Hillary einen Herzinfarkt bek… (nein, man wünscht niemandem den Tod)… dass Hillary ins Wachkoma fällt und sich Trump darüber so freut, dass er irre kichernd, von 100 000 Kameras begleitet, in einer weißen Jacke zwangseingewiesen wird.

Und dann wird neu gewählt.

Ich bin übrigens am überlegen morgen in Berlin eine #MAGA Kappe zu tragen oder noch besser, eine #FeelTheBern Kappe.

Übrigens noch etwas:

(Archiv)

Möglicherweise wollen die Alten auch das erhalten was sie aufgebaut haben ODER möglicherweise haben diese einfach mehr Erfahrung UND wählen auch das was sie für ihre Kinder als das Beste erachten.

Und noch etwas:

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Ich habe die Originalseite leider nicht archiviert, dennoch ist das ein Screenshot von http://www.tagesschau.de/ .

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass es immer sehr knapp war für Clinton, sogar dass Trump sie immer mal wieder überholt hatte. Clinton als „klare Favoritin“ zu bezeichnen ist schon ein bisschen frech. Nahezu dreist in einer Zeit, wo sich die Mainstreammedien mit dem Vorwurf der „Lügenpresse“ auseinandersetzen müssen.

Vielleicht ist Clinton die persönliche „klare Favoritin“ des Schreiberlings, aber nicht in den Umfrageergebnissen. Ich lege dem Schreiberling nahe sich in Zukunft auf die einfachste Variante des Journalismus zurückzubesinnen: Reine Fakten berichten.


Netzfrauen

Der Netzfrauenbeitrag über The Red Pill Movie dürfte ja mittlerweile allen bekannt sein, weshalb ich nur ganz kurz etwas zu diesem Beweis geistiger Umnachtung von mir geben möchte. Dieser Beitrag hat mich ernsthaft wütend gemacht.

Überschrift:
Hier wird „Männerrechte“ mit „Frauenhass“ bzw. „Frauenfeindlichkeit“ gleichgesetzt. Und da wundert sich noch jemand, dass Feminismus ein Synonym für Männerhass geworden ist.

Absatz 1:
Julien Blanc ist kein Männerrechtler. Pic Up Artists sind keine Männerrechtler. Bekommt das endlich in eure verblödeten Schädel rein.

Absatz 2:
Vergewaltigung als Sport der Männer„. Sag mal brennts bei Dir? Merkst Du eigentlich noch was für billige Hetze Du betreibst? Vermutlich nicht. Ich helfe Dir mal: ‚Vergewaltigung als Sport der Schwarzen‘. Na? Merkste was? Jetzt vielleicht? Man nennt sowas im Fachjargon „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“.

Absatz 3:
Ist das dieses „whataboutism“ oder ist das schon „derailing“. Es geht hier um einen Film über Männerrechtler. Über Menschen die gegen die (rechtlichen) Probleme von Männern ankämpfen. Und in diesem speziellen Fall über Menschen in den USA und Canada. Und dann kommst Du mit Indien? Nehmen wir mal an, dass Indien repräsentativ für die USA/Kanada/den Rest der Welt wäre. Nehmen wir mal an, dass es flächendeckend so ist, dass es Frauen extrem schlimm haben. Das sagt nichts, absolut nichts darüber aus, wie es Männern geht. Es sagt nichts, absolut nichts darüber aus, welche rechtlichen Benachteiligung Männer haben. Du versuchst diese Probleme unsichtbar zu machen und zu marginalisieren.

Absatz 4:
Ja, ich kenne dies „Frauenproteste“ aus Argentinien.

2012:

2013:

2015:

Ich drücke mich mal so aus: Wer derartig Gewalt provoziert muss damit rechnen, dass irgendwann ein Backlash kommt. Das irgendwann die Leute kein Bock mehr darauf haben, sich mit Farbe in die Augen sprühen zu lassen, bespuckt zu werden, angemalt zu werden, Sachbeschädigung zu tolerieren, als Hitler verschrien zu werden und mit Gegenständen beworfen zu werden. Verdammte Axt, diese „Frauenproteste“ lassen selbst die katholische Kirche gut aussehen.

Absatz 5:
Hier lohnt es sich zu zitieren:
Während immer mehr Frauen gegen Gewalt auf die Straße gehen, macht genau eine Frau das Gegenteil: Die Filmemacherin Cassie Jaye versucht, die Männerrechtsbewegung zu verstehen und drehte dazu eine Dokumentation, die schon jetzt für heftigen Protest sorgt.
Ein Film über die Männerrechtsbewegung zu machen ist also das Gegenteil von gegen Gewalt zu sein? Wirklich? Also ich meine jetzt echt? Merkste selbst wie dumm das ist, ne? Nich? Wundert mich nicht.

Zuerst bekam sie kein Geld für die Produktion zusammen, das war auch gut so, dann fanden sich doch fleißige Geldgeber, Sie dürfen raten, aus welcher Szene?
Ist das jetzt eine Frage oder eine Aufforderung? Egal. Es war kaum die Männerrechtsszene, weil diese schwere Bedenken hatte (aus Erfahrung mit den Medien), ob Cassie Jaye die Männerrechtsszene auch nur ansatzweise akkurat darstellen würde. Das meiste Geld kam aus der libertären Szene. Aus der Szene die für freie Meinungsäußerung steht. Ich zähle mich persönlich übrigens zu beidem und habe auch dafür 50$ gespendet. Das DU allerdings GEGEN freie Meinungsäußerung bist, zeigt Dein „das war auch gut so„. Ich HASSE autoritäre Spinner wie dich.

Und jetzt haben schon Länder, da wo damals schon Julien Blanc ausgewiesen wurden, diesen Film verweigert.
Nope. Ein Kino hat die Ausstrahlung gecancelt. Der Film ist mit nichten verboten.

Hier wollte ein Kino diesen Beitrag zeigen, doch durch heftigen Protest hat das Kino bekannt gegeben, darauf zu verzichten.
Richtig. 2500 Unterschriften war der „heftige Protest“ stark.

Absatz 6 & 7:
PICKUP ARTISTS SIND KEINE MÄNNERRECHTLER.

Zudem ist auch Bil Cosby kein Männerrechtler.

Absatz 8:
Du meinst also, dass „vergewaltigte Frauen“ irgendwie in der selben Liga spielt wie „einen Film zeigen“?

Absatz 9:
Ich bin nicht bei Reddit und habe nie im Red Pill Forum gelesen. „Red Pill“ bezieht sich auf eine Szene in „The Matrix“. Ich würde ihnen den Film empfehlen. Da dieser aber ab 16 freigegeben ist vermute ich, dass ihnen sowohl die intellektuelle als auch die emotionale Reife fehlt diesen Film verstehen zu können. Deshalb vereinfache ich das für sie: Rote Pille = Realität, Blaue Pille = Gender Studies.

Absatz 10:
Das muss ein Missverständnis sein. Alphas sind Männer mit Selbstvertrauen und einer I don’t give a fuck – Attitüde. Das kann sehr wohl auch mit Geld einhergehen.

Absatz 11:
Oh, das Subreddit ist also ein Pick-Up Artist Forum (Dating-Coach)? Ist ja interessant. Ist es übrigens irgendwie schlimm sich abends zu treffen und Sex zu wollen? Vor 100 Jahren wärst Du eine von den Knalltüten gewesen, die homosexuelle Beziehungen verdammt hätten. Heute dürfen heterosexuelle Männer sich Deiner Einmischung in ihr Sexleben gewiss sein.

Absatz 12:
Nochmal: PickUp Artists sind keine Männerrechtler.

Und nur so ein Gedanke: Wenn es viele Frauen gibt, die solche Kerle gut finden, dann musst Du Dir doch die Frage stellen, ob das was Du willst wirklich „Frauenrechte“ sind bzw. „eine Verbesserung für Frauen“ oder nur das was Du willst. Es scheint doch so zu sein, dass sich scheinbar eine signifikante Gruppe Frauen etwas forschere Männer wünscht. Es scheint so zu sein, dass immer mehr Frauen mit Deiner Ideologie nichts mehr anfangen können, weil es ihnen nichts mehr bringt und es ihnen und den Männern in ihrer Umgebung schadet.

Absatz 13:
Eine Dokumentation einer Frau über eine Anleitung zur Gewalt gegen Frauen. Und diese Dokumentation findet das irgendwie gut… Wenn bei Dir hier nicht alle intellektuellen Warnglocken klingeln bist Du geistesgestört. Und ich meine wirklich geistesgestört… Dir muss doch auffallen, dass hier offensichtlich Fehler in der Informationslage sein MÜSSEN.

Absatz 14:
Schon erstaunlich, dass ein Film der über die Männerrechtsbewegung (und damit auch zwangsläufig über die Probleme der Männer) redet an einem Tag gezeigt werden soll, an dem es um die Probleme von Männern geht. Das ist natürlich höchst erstaunlich. Wer hätte darauf kommen können…

Absatz 15:
Sie hinterfragt ihre feministische Überzeugung in einer Welt in der Frauen noch für ihre Rechte kämpfen müssen. Die feministische Überzeugung scheint aber zu sein, dass „Männer alle Rechte haben“ und nur „Frauen immernoch um ihre Rechte kämpfen“ müssen. Es scheint fast so zu sein, als hätte sie gemerkt, dass diese (Deine) Annahme falsch ist.

Paradox: Sie fand es unglaublich, dass in der Männerwelt Filme von Männern immer finanziert werden, aber von Frauen nicht. Und nun sympathisiert ausgerechnet sie mit der Männerrechtsbewegung?
Nur ein Sexist würde sowas schreiben. Tatsache ist, dass es nicht um das Geschlecht von Cassie Jaye ging, sondern um den Inhalt des Filmes. DER war nicht erwünscht. Das hatte nichts mit ihrem Geschlecht zu tun. Aber soweit denken Sexistenschweine wie Du natürlich nicht. Und jetzt löse mir das Paradoxon, dass wir in einer Männerwelt leben, in der Filme über Männerprobleme nicht finanziert werden. Leben wir vielleicht gar nicht in einer M… ich will Dich nicht überfordern.

Absatz 16:
Jop, es gab auch eine Unmenge an Frauen in diesen Bewegungen damals. Tatsächlich war eine der größten Oppositionsdemographien zum Frauenwahlrecht Frauen. Warum? Weil sie befürchteten, dass sie die selben Pflichten (Wehrpflicht z.B.) wie Männer bekommen würden. Das ist aber auch vollkommen unerheblich gegenüber der Bewegung heute. Denn Cassie Jaye hat eine Dokumentation über die Männerrechtsbewegung in diesem Jahrhundert gemacht.

Absatz 17:
Fazit: Selbst bei dem Nonsens den Du geschrieben hast kannst Du nicht zu dem Fazit kommen, das du geschrieben hast. Es ist kein Fazit, es ist eine Vorannahme. DEINE Vorannahme.

Absatz 18:
Oh, ist diese Szene so schlimm? Also ich meine die Männerrechtler. Jemand weiß das diese Szene existiert. WELTUNTERGANG! Dir ist schon klar, dass jetzt nach Deinem Artikel noch mehr Menschen wissen, dass es diese Bewegung gibt? Klar, du hast natürlich ein vollkommen unzureichendes und sau dämliches Bild von dieser Szene gezeichnet, aber immerhin wissen jetzt mehr Menschen das es diese Szene gibt. Um bei Deiner Analogie zu bleiben: Die Uhr tickt weiter und Du kommst immer später…

Übrigens: Was für „scheinheilige Begründungen“? Es gab eine Kickstarterkampagne um den Film hier in Deutschland zu zeigen. Leute haben dafür bezahlt, also sollen sie ihn auch kriegen. Das ist nicht scheinheilig. Er ist nicht verboten und nach allem was ich weiß, zeigt er keine verbotenen Inhalte.

Absatz 19:
Vielleicht weil wir nicht zum dritten mal in 100 Jahren in ein totalitäres Regime rennen wollen?

Absatz 20:
Klarer Fall von: Film nicht gesehen.

Absatz 21:
Die Seite heißt „A Voice for Men“ nicht „A Voice from Men for Men“. Und ja, sie behaupten, dass Frauen in Vergewaltigungs- und Häusliche Gewaltfällen lügen KÖNNEN. Übrigens hat Paul Elam das Ding nicht finanziert.

Absatz 22:
Nochmal: PickUp Artists sind keine Männerrechtler.

Absatz 23:
Nun dann schau Dir doch die Männerrechtsbewegung an, denn um diese gehts nämlich.

Absatz 24:
Den hatten wir schon als Absatz 5.

 

Fazit: Eine Person, die die eigenen Vorstellungen als Vorstellungen aller Frauen klassifiziert, Probleme auf das Geschlecht herunterbricht ohne dabei Inhalt und andere Faktoren zu berücksichtigen, die intellektuelle Kapazität nicht aufbringt, sich mit Männerrechtlern auseinanderzusetzen sondern sich lieber an Pick Up Artists abarbeitet möchte, dass es einen Aufschrei gegen einen Film gibt, den sie – ohne ihn zu sehen – scheiße findet und möchte, dass die Bewegung um diesen Film ausradiert und nicht beachtet wird. Sie möchte die Stimmen von Männern und Frauen die mit dem Umgang mit Männern nicht einverstanden sind zum Schweigen bringen. Sie möchte die Hoheit im Diskurs behalten, ihre Macht erhalten. Gegenteilige Meinungen sind in ihrem totalitären schwarz-weiß Weltbild zu unterdrücken. Solche Menschen ekeln mich an.

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