Whataboutism und Derailing

Guten Tag,

nach über einem Jahr erfolgen heute zwei Blogposts. Wobei der eine ja wegen Genderama obsolet wurde. Deshalb schiebe ich noch einen kurzen nach.

Mich hat auch ein anderes Thema beschäftigt. Feministen werfen einem ja des öfteren vor „Whataboutism“ zu betreibenoder zu „derailen“, wenn man zu einem Thema einwirft, dass auch Männer davon betroffen sind. Also im Prinzip vom Thema abzulenken.

Nun ist es so, dass dies ja meist dann gemacht wird, wenn folgendes gesagt wird: „Frauen sind (manchmal auch: zu drölf%) von Problem X betroffen, deshalb müssen wir für Frauen was tun.“

Nun haben wir es aber nicht mit irgendwem, sondern mit Feministen zu tun. Das sind die Leute, die von sich sagen, für Gleichberechtigung zu sein, für Geschlechtergerechtigkeit und das Feminismus auch gut für Männer sei.

Wenn also das „Whataboutism / derailing“ stattfindet, werden Feministen an ihr Lippenbekenntnis erinnert. Wer für Gleichberechtigung ist, der muss das Problem entweder geschlechtsunabhängig angehen oder so, dass auch das andere Geschlecht mit dem Problem nicht alleine gelassen wird und gleichermaßen Unterstützung bekommt.

Zudem ist es nicht hilfreich ein Problem anzugehen und viele Aspekte des Problemes auszulassen. Wenn man das tut, kann man das Problem nicht beseitigen oder minimieren.

Ein Gedanke zu “Whataboutism und Derailing

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