Coronarantblog Zwo

Nachdem ich kürzlich meinen kleinen Coronarantblog geschrieben habe, kommt nun Nummer 2.

Ich denke in meinem vorherigen Rant ist durchaus durchgekommen, dass ich einen Lockdown nicht kategorisch ablehne – womit ich mich in meiner Blase vermutlich sehr unbeliebt mache. Ich möchte das nur kurz umreißen:

In meiner Brust schlagen zwei Herzen: Zum einen möchte ich, das Virus bekämpfen und seine Ausbreitung verhindern. Zum anderen halte ich Freiheit für ein enorm wichtiges Gut. Ein Gut für das Menschen ihr Leben riskiert haben und auch heute noch riskieren.

In meiner Idealvorstellung haben wir kein Infektionsschutzgesetz, dass uns dazu zwingt X, Y und Z zu machen bzw a,b und c zu unterlassen, sondern wir haben unsere Freiheiten und jeder nutzt sie verantwortungsvoll mit dem gleichen Ziel das Virus zu bekämpfen.

Aber das ist eine Idealvorstellung. Das dies natürlich nicht das einzige Ziel ist und dass Maßnahmen, die vielleicht nur sehr geringe Wirksamkeit (aber immerhin eine Wirksamkeit) haben, dass Virus einzudämmen andere weitaus schädlichere Effekte haben, muss berücksichtigt werden. Zudem gibt es natürlich Leute, die dass Virus, bzw. seine Gefährlichkeit, leugnen und deshalb ihre Freiheit nicht nutzen würden um Verantwortungsvoll das Virus zu bekämpfen. Und dann gibt es die, die eine andere Vorstellung davon haben, was denn nun verantwortungsvoll ist. Und es gibt natürlich die, die das machen würden, wenn sie nicht… eine Schulpflicht hätten. … einen Arbeitsvertrag hätten. …usw.

Die Eigenverantwortlichkeit kann nur so lange funktionieren, wie keiner Pflichten hat, die dieser Verantwortung im Wege stehen.

Wenn ich eigenverantwortlich von der Arbeit wegbleibe, mit dem Ziel Kontakte zu beschränken, dann werden die meisten Arbeitgeber mir sagen, dass ich gar nicht wiederkommen brauche. Und das nicht zu Unrecht.

Daher muss es etwas „von oben“ geben, dass die Arbeitnehmer schützt.

Der Grund, warum ich mich zu Corona (bzw. bezüglich der entsprechenden Maßnahmen) recht bedeckt halte ist halt einfach der, dass ich das Für-und Wider beidseitig oft nachvollziehen kann. Und ich – auch nach dieser langen Zeit – mir noch nicht sicher bin.

Ich denke ich mache es so am deutlichsten: Man stelle sich mich, den Stapel, als Politiker vor, der die Beschlüsse macht. Ich stelle folgenden Beschluss vor: Vier Wochen lang gibt es einen totalen Lockdown mit Ausgangssperre und allem drum und dran. Danach eine garantierte Öffnung wie Vor-Corona.

Und dann würde ich meinen Rücktritt bekannt geben, weil ich solch eine harte Maßnahme von einem liberalen Standpunkt aus nicht vertreten kann.


Alles dicht machen

Jetzt haben kürzlich einige Schauspieler (von denen ich die meisten nicht kenne) unter diversen Hashtags (u.A. #allesdichtmachen) einige Videos aufgenommen. Ich habe das von Jan Josef Liefers, Richy Müller, Tina Maria Aigner, Volker Bruch, Nina Gummich, Peter Shaw und Christian Ehrich gesehen.

Die anderen habe ich mir nicht angesehen. Sind halt auch nur Schauspieler und keine Leute deren Meinung mir besonders wichtig wäre.

Was in den mir bekannten Videos Thema ist, ist folgendes: Die Kulturbetriebe stehen vor dem aus, von wo (politisch) kommt der Applaus, Meinungsfreiheit ist wichtig.

Und natüüüüüürlich sind diese Sachen voll kontrovers. Absolut. Total. Richtig schlimm.

Da zeigen sich einige Leute der „Schauspiel-Elite“ mit ihren weniger bekannten Kollegen solidarisch, da deren Existenz auf dem Spiel steht – und dann bekommt man einen auf den Deckel weil man unsolidarisch sei. Da merkt man an, dass Meinungsfreiheit wichtig ist – und bekommt einen auf den Deckel wegen einer falschen Meinung. Da deutet man an, dass es egal sein muss, von wem einem applaudiert wird, wenn man doch recht hat – und dann wird man in die rechte Ecke gestellt.

Und dazu aufgerufen diese Leute nicht mehr zu beschäftigen.

Ich lasse das mal so stehen.

#CancelCulture

2 Gedanken zu “Coronarantblog Zwo

  1. Erst baue ich mal richtig Scheisse und danach trete ich zurueck ist keine verantwortungsvolle Strategie. Im Mittelalter ware man mit sowas nicht so einfach (mit dem Leben) davon gekommen.

    Ich kritisiere niemanden, der in den ersten Wochen der noch unerklaerten Pandemie im Kurzschluss einen Lockdown befuerwortete. Doch nach dem ersten Monat waren viele Informationen verfuegbar, die klar machten, dass weder Lockdowns noch Masken irgend etwas an der Pandemie aendern. Vor allem fehlte das Abwaegen der gesellschaftlichen Werte in der Politik – also Freiheit vs. Sicherheit. Und gleichzeitig wurde von der Politik ueber die Medien eine derartige Panik geschuert, dass die Masse der Leute aktiv desinformiert wurde.

    Ich kann das nur mit extremer Korruption erklaeren, wenn Politik und Behoerden aktiv verhindern, dass altbekannte Medikamente wie HCQ und Ivermectin zur Notfallbehandlung eingesetzt werden und gleichzeitig neuartige, unerprobte Impfstoffe aufgezwungen werden.

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