Black Buffy – The Modern Reboot Slayer

!! Dieser Beitrag enthält Spoiler !!

Eine meiner Lieblingsserien, wenn nicht gar DIE Lieblingsserie von mir, ist Buffy (Comics nie gelesen -> Wissen vom Inhalt nur über Wikipedia; Angel nur sporadisch gesehen). Mein Wissen über das „Buffyverse“ ist also auf die eigentliche Serie beschränkt.

Es soll nun einen Reboot geben mit einer dunkelheutigen Hauptdarstellerin in der heutigen Zeit. Ich habe unterschiedliche Artikel dazu gelesen, die in Tonart und Informationsgehalt durchaus unterschiedliche Sachen sagten. Allerdings sind drei Fakten gleich geblieben: Reboot, heutige Zeit, dunkelhäutige Hauptdarstellerin.

Reboot

Ich schaue mir die Buffy Serie immernoch gerne an (wobei sie momentan meist eher im Hintergrund läuft). Was die Serie in meinen Augen ausgemacht hat war, dass neben der guten Schauspielleistung die erzählten Geschichten mehrere Ebenen hatten.

Vordergründig war die kleine, zierliche Blondine die auf unterschiedliche Art unterschiedliche Monster erlegen musste, während sie gleichzeitig versuchte, ein möglichst normales Leben zu führen in einer Welt, die Dämonen und Vampire zwar wahrnimmt, aber nicht Wahrhaben will. Dass Buffy eine zierliche kleine Blondine war, war ja durchaus Absicht, denn das entspricht ja durchaus dem cineastischen Archetypen des Monsterfilm-Opfers, was hier bewusst umgedreht werden sollte

Doch stehen die diversen Dämonen und auch übernatürlichen Phänomene auch für Schwierigkeiten des Lebens, für psychische Krankheiten und das erwachsen werden. Auch Beziehungen werden eingehend behandelt in ihren unterschiedlichen Formen behandelt (Fun Fact: Buffy war die erste Serie, die eine lesbische Beziehung zeigte).

Die gesamte Serie startet damit, dass Buffy ihre Verantwortung ablehnt, spannt den Bogen darüber, dass sie diese akzeptiert, später lernt damit umzugehen, Kontrolle über die Regeln zu erhalten um dann gegen Ende der Serie die Regeln vollkommen auf den Kopf zu stellen.

Doch genau hier liegt das Problem des Reboots. Die Buffy-Serie hat eine riesige Palette all dieser Themen schon sehr gut behandelt und bearbeitet. Ein Reboot müsste die Charakterentwicklung von vorne starten und interessant gestalten ohne dabei Buffys Charakterentwicklung zu ähnlich zu sein. Wobei gleichzeitig eine Vielfalt an neuen Themen behandelt werden müssten, die bisher noch nicht besprochen wurden. Jägerinnen sterben in der Regel jung, weshalb bei der Charakterentwicklung erneut typische „erwachsen werden Geschichten“ behandelt werden müssten. Damit ist die Zahl der zu behandelnden Themen schon arg limitiert. Andererseits ist Joss Whedon ein hervorragender Geschichtenerzähler.

Einfacher wäre das Ganze natürlich, wenn man nicht einfach alles neu erzählt, sondern auf dem Vorhandenen aufbaut. So hat Willow am Ende der 7. Staffel alle potentiellen Jägerinnen zu Jägerinnen gemacht. D.h. man könnte zum Beispiel beliebig zwischen unterscheidlichen Jägerinnen auf der Welt wechseln. Was sowohl kulturelle Unterschiede beleuchten könnte, als auch eine Vielfalt unterschiedlicher Charaktere beschreiben könnte.

Der Reboot hat natürlich den Vorteil (oder auch Nachteil, je nachdem wie man es sieht), dass er nicht auf die Geschehnisse (in den Comics, der Originalserie, Angel) Rücksicht nehmen muss. So kann Sunnydale noch existieren, die Jäger-Squads sind nicht existent, es gibt nur eine Jägerin usw. .

Die heutige Zeit

Ich finde es durchaus interessant Buffy in die heutige Zeit zu verlegen. Wo Willow die einzige in der Scooby-Gang war die internetaffin war, bietet sich in der heutigen Zeit eine größere Möglichkeit für Charaktere nützlich zu sein ohne Superkräfte zu haben. In der Serie waren dies nur Giles, Xander (zwischenzeitlich Anya) und Dawn.Wobei Giles als Wächter über profundes Wissen und auch (aus Trainingsgründen) Kampftechniken verfügte und Anya aufgrund ihrer jahrhundertelangen Dämonen-Erfahrung über viel Hintergrundwissen verfügte. Heute ist die Fähigkeit Google zu bedienen doch recht weit verbreitet.

Andere Möglichkeiten, wie nicht-superkraft-Charaktere nützlich sein könnten sind Fähigkeiten im variantenreichen 3D-Druck oder schlicht Drohnennutzung (zur Aufklärung).

Dies sind nützliche Sachen die durchaus ein normaler Mensch positiv in die Gruppe einbringen kann.

Dunkelhäutige Hauptdarstellerin

Geht es um die dunkelhäutige Hauptdarstellerin gab es unterschiedliche Artikel. Manche haben geschrieben, dass Wert darauf gelegt wurde, dass die Hauptdarstellerin eine dunkle Hautfarbe hat, andere hingegen ließen es so erscheinen, als wenn diese Schauspielerin nur zufällig dunkelhäutig sei.

Setzen wir den Fall, dass dies nur zufällig so ist, dann habe ich damit überhaupt kein Problem. Es gab schon dunkelhäutige Jägerinnen (Nikki Wood, Kendra Young) und es wird nie ein Zweifel daran gelassen, dass Jägerinnen überall auf der Welt berufen werden können ( z.B. tötet Spike eine chinesische Jägerin).

Nehmen wir aber den Fall, dass gezielt eine dunkelhäutige Schauspielerin gewählt wurde, muss ich etwas weiter ausholen.

Sarah Michelle Gellar wurde als kleine, zierliche Blonde gecastet um den cineastischen Stereotyp des Monsterfilm-Opfers entgegenzuwirken. Hier wurde also auch durchaus auf die Optik geachtet. Und da man Blondinen eher selten bei nicht-weißen findet, war die Hauptdarstellerin nahezu zwangsläufig auch weiß. Ihr Casting stellt eine gewisse Kritik an cineastische Stereotype dar.
Ich kenne allerdings keinen cineastischen Stereotyp des Monsterfilms der eine dunkelhäutige Hauptdarstellerin rechtfertigen würde weil sie dunkelhäutig ist. Wobei es natürlich andere Stereotype gibt, die cineastisch immerwieder wiederholt werden, die man durch die Charakterzeichnung kritisieren kann. Z.B. könnte die neue Buffy/Jägerin weder R’n’B noch Hip Hop hören, aber dafür voll auf bayrische Volksmusik stehen – oder eben Metal oder Rock oder so.

Eine dunkelhäutige Hauptdarstellerin zu wählen weil sie dunkelhäutig ist ohne irgend einen weiteren Hintergrund wäre allerdings meiner Ansicht nach grundlegend verkehrt. Es wäre nur ein weiterer Baustein in der Identitätsideologie basierend auf der Hautfarbe (im Volksmund auch „Rassismus“ genannt).

Doch wie gesagt: Joss Whedon ist ein guter Geschichtenerzähler. Was uns zum letzten Punkt bringt den ich besprechen möchte.

Joss Whedon und Buffy – SJWs und SJW-Kritik

Joss Whedon ist Feminist und oftmals äußert er sich auch SJW-mäßig.

Während der gesamten Buffyserie ist durchaus als feministische Serie angelegt gewesen und es wird immer wieder Bezug auf SJW Themen genommen.

Buffy ist als Frau eine starke Kämpferin und Anführerin, sie ist eine Heldin. Wobei Joss Whedon nicht den Fehler macht, sie zu einer Marry Sue zu machen. Sie hat bis zum Ende der Serie Fehler, sie trifft falsche Entscheidungen, sie kann nicht alles, sie braucht Freunde, sie muss trainieren, sie muss üben, sie muss lernen.

Es gibt eine Folge wo ein Indianer-Geist Rache für die Grausamkeiten nehmen will, die seinem Stamm durch die Einwanderer angetan wurden. Wobei Willow und Buffy die Erbschuld als Weiße auf sich nehmen, sich schuldig fühlen und das Verhalten des Geistes entschuldigen wollen (*1), sehen Giles und Spike das anders. Wobei Giles sich darauf fokussiert, dass der Geist ihnen JETZT Schaden zufügt/sie töten will und alle Schuldgefühle jetzt nichts bringen (zumal Buffy, Willow etc. eh nichts für die damaligen Geschehnisse können), sowie darauf, dass keine Aussöhnung möglich ist. Spike hingegen macht klar, dass die damaligen Geschehnisse ein typischer Lauf der Geschichte sind.

Als Willow zur Hexengruppe an der Uni geht – wo auch Tara (*2) ihren ersten Auftritt hat – mockiert sie sich nachher über „Frauenpower, Menstruationsblödsinn, blabla“ (Gedächtniszitat;-) ).

In der ersten Staffel kommt es zu folgendem (sinngemäßen) Dialog
Giles: „Emily Dickinson ist sehr begabt für eine…“
Buffy: „… eine Frau?“
Giles: „… für eine Amerikanerin.“

Einerseits macht sich die Originalserie durchaus über manche Auswüchse des Feminsmus und des SJW-Tums lustig, andererseits werden durchaus feministische und SJW-Themen aufgegriffen. Gut verpackt wie in der Originalserie kann das durchaus gut funktionieren.

 

Ich bin gespannt, was die Serie so mit sich bringen wird. Ich befürchte das Schlimmste, aber… Joss Whedon ist ein guter Geschichtenerzähler.


(*1) Ich finde die Darstellung von Willows und Buffys Verhalten in dieser Folge etwas überzeichnet, da sie weder vorher noch nachher auch nur annähernd in diese Verhaltensweise verfallen. Ich habe allerdings keine Ahnung ob diese Überzeichnung Absicht ist um die Absurdität des Verhaltens in dieser Situation zu zeigen, oder ob das ernst gemeinter moralischer Konflikt gedacht war.

(*2) Hervorragende Charakterdarstellung durch Amber Benson von der verschüchterten, ängstlichen jungen Frau, die durch Freunde und Beziehung aufblüht zur selbstbewussteren Frauen, die dennoch immer wieder verunsichert wird.

 

Berauscht von Macht

Seit gestern Abend habe ich mir fest vorgenommen etwas über #metoo zu schreiben. Ich weiß allerdings bis zum jetzigen Zeitpunkt ehrlich nicht, was ich von diesem 7mrd-Köche-Brei halten soll. Und ich muss ehrlich sagen. Der „moral outrage“ ist relativ emotionslos an mir vorbeigegangen. Möglicherweise, weil nach #aufschrei, #ausnahmslos, #imzugpassiert und wie sie nicht alle heißen, das wirklich keine neue Sache war. Und auch bei #GamerGate z.B. waren sexuelle Belästigungen usw. ja durchaus Thema.

Es gab Menschen, die davon sprachen, dass „das Tabu gebrochen“ wurde. Das „endlich das Schweigen beendet ist (Z.B.: DeutschlandfunkArchiv). Doch welches Schweigen? Welches Tabu?

2013: #aufschrei (deutschsprachig)

2014: #Gamergate und #NotYourShield (weltweit), #YesAllWomen, #Shirtgate (Dr. Matt Taylor) (jeweils international)

2015: Sir Tim Hunt

2016: #kölnhbf (weltweit), #ausnahmslos, #imzugpassiert, #neinheißtnein (jeweils deutschsprachig), #WhenIWas, #NotOkay (jeweils international) und Sexualstrafrechtsverschärfung in Deutschland

Gerade 2016 hatte eine Unmenge an „Anti-Sexismus“ Hashtags und Themen (Jenna Behrends z.B.), die allesamt durchaus auch in den Medien diskutiert wurden und somit auch den Nicht-Twitterern ein Begriff wurden.

Man kann weder in Deutschland noch in den USA davon reden, dass ein Tabu gebrochen wurde. Gerade im Bezug auf #metoo mit dem direkten Bezug zu Hollywood finde ich das merkwürdig.

Courtney Love hat 2005 was dazu gesagt. Seth Macfarlane hat bei DEN OSCARS 2013 auf Harvey Weinsteins Verhalten und in einer Family Guy Episode auf Kevin Spacys Verhalten mehr als nur deutlich angespielt. Selbst der erzkonservative, jüdischstämmige Nazischwule Milo Yiannopoulus hat Anfang diesen Jahres Pädophilie-Probleme in Hollywood angesprochen.

Und machen wir uns nichts vor. Auch das Konzept der Besetzungscouch ist weder neu noch nur ein Gegenstand von Witzen. Zudem brauchen wir auch nicht so zu tun, als wenn nur Männer ihre Machtposition missbraucht hätten um an Sex zu gelangen, sondern dass es mit Sicherheit auch Frauen gibt, die Sex eingesetzt haben um die „Macht der Männer“ zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Ich kann mir diesen plötzlichen Ausbruch in Hollywood nur durch eine Art „Mexican Standoff“ erklären: Jede/r wusste, dass die anderen genauso Dreck am Stecken hatten wie man selbst und jede/r wusste das die anderen es auch wussten.Wie sonst ist zu erklären, dass ein so außergewöhnlich talentierter und erfahrener (und beim Publikum beliebter) Schauspieler wie Kevin Spacy aus einem Film kurz vor Veröffentlichung herausgeschnitten wird?

Und dann geschah etwas, was diesen Mexican Standoff zerrissen hat. Doch was war es? Das irgendwelche Frauen mal den Mund aufgemacht haben? Nichts Neues, gab es vorher schon. Das Männer den Mund auf gemacht haben? Dito.

Bei dem Womens-March entstand der Eindruck, dass Feministinnen die Angst schüren wollten, dass Frauen nun alle Rechte entzogen werden würden. Was wäre, wenn diese Feministinnen tatsächlich diese Angst haben, also wirklich davon überzeugt sind, dass mit Trump die Frauenrechte abgeschafft werden und sich daher nun gedacht haben: ‚Scheiß wat druff, wir ham eh nix mehr zu verliern.‘

Sollte das wiederum stimmen, dann müsste man sich jetzt eigentlich (gerade als Feministin) fragen, warum sich die beschuldigten Männer nicht wehren, warum ihre patriarchale Macht sie nicht schützt.

Warum werden mächtige Männer im Patriarchat so abgesägt? Wo doch das Patriarchat ein System ist, das Männer bevorzugt und schützt?

Warum werden mächtige Männer gesellschaftlich ausgestoßen wegen solcher Beschuldigungen? Wo wir doch in einer Rape Culture leben?

Wie kann es sein, dass die Beschuldigung durch arme, unterdrückte Frauen das Abrücken von der Unschuldsvermutung zur Folge hat? Die Unschuldsvermutung ist ja nicht weniger als ein Menschenrecht.

Wenn ich genauer drüber nachdenke… Selbst wenn meine Annahme wie es zu dieser Eruption gekommen ist nicht stimmt, müssten sich Feministen diese Fragen gefallen lassen und beantworten.

Wo ist das Patriarchat, dass diese Männer schützt? Wie können diese Anschuldigungen (flächendeckend) als negativ empfunden werden, wo wir doch angeblich in einer Rape-Culture leben?

Und vor allem: Warum dreht sich die gesamte Debatte über den Machtmissbrauch von Männern gegenüber Frauen, wenn doch auch – wie in Kevin Spacys Fall – angeblich Jungs Opfer sind oder in Jennifer Lawrences Fall, Frauen die Täter.


 

Time Magazin hat #metoo zur „Person des Jahres“ gekührt (bzw. natürlich die Frauen dahinter). Nun ist dies nicht zwangsläufig als Ehrung zu verstehen. Es geht laut Wikipedia um Menschen, die „die Welt im jeweiligen Jahr maßgeblich verändert oder bewegt haben – zum „Guten“ oder zum „Schlechten“. “

Vermutlich der Grund warum sich sowohl Adolf Hitler als auch Josef Stalin auf dieser Liste befinden. Und jetzt eben auch #metoo (wenn gleich die Redaktion des Time Magazines davon ausgeht, dass es etwas Positives/Gutes war).

Natürlich hat #metoo nicht einen solchen Schaden angerichtet wie Hitler oder Stalin. Und natürlich ist es richtig wenn Menschen für Fehlverhalten bestraft werden. Aber dieses Maß wurde hier weit überschritten.

Wie ich bereits erwähnte, wurde hier die Unschuldsvermutung ausgehebelt. Menschen (vor allem Männer) mussten ihre Posten räumen, wurden ausgeschlossen, vorloren die Früchte jahrelanger, harter Arbeit, weil sie beschuldigt wurden. Nur beschuldigt. Nicht verurteilt. Letztendlich führte dies auch dazu, dass sich ein britischer Politker in Folge der Anschuldigungen das Leben nahm.

Diese #metoo Kampagne zerstört Leben. Nicht nur den Ruf, Familienleben, Partnerschaften sondern auch richtig. Gleichzeitig gibt es Menschen wie Jakob Augstein, die diese Entwicklung positiv beschreiben und überhaupt kein Problem damit haben, dass Unschuldige „unter die Räder kommen“ (Archiv).


 

Als Jack Thomson in den USA wegen „Gewalt in Videospielen“ gegen Games vorging, bastelte jemand ein Beat-Him-Up Game. Selbiger jemand bastelte ein vergleichbares Spiel mit Anita Sarkeesian, als sie wegen „Sexismus in Videospielen“ gegen Videospiele vorging. Dies passte einer Dame namens Stephanie gar nicht und sie entfesselte den SJW-Twittermob um sein Leben zu zerstören. Potenzielle Arbeitgeber sollten informiert werden usw. Ich möchte hier auf ein Video von Vernaculis (englisch) verweisen, der das in 40 Minuten auseinandernimmt. Sowohl das Video, als auch der Kanal sind eine absolute Empfehlung.

Ich schrieb oben bereits über Dr. Matt Taylor und Sir Tim Hunt. Dr. Taylor trug ein Hemd, dass manche SJWs/FeministInnen als „sexistisch“ ansahen und bedekcten ihn mit einem Shitstorm. Dr. Taylor entschuldigte sich daraufhin unter Tränen.

Sir Tim Hunt machte einen Witz über sich selbst, dann einen über Frauen um dann ernsthaft den Beitrag von Wissenschaftlerinnen zu preisen. Er verlor alle seine Posten und dachte über Suizid nach.

Und jetzt hatten wir den nächsten SJW/FeministInnen – Shitstorm. Die Pornodarstellerin August Ames hatte verkündet, dass sie keine Sexszenen mit Darstellern drehen würde, die Schwulenpornos gemacht hätten. Nun sollte man meinen, dass „her body her choice“ und „only a clear and laud consent is consent“ Rufer das verstehen würden. Aber nö. Natürlich nicht, das ist nämlich homophob, muss man wissen. Deshalb: Shitstorm. Kurze Zeit später ist sie tot aufgefunden worden. Sie hat sich erhängt.


 

Wenn diese moralingetränkte Hysterie nicht aufhört wird es bald noch mehr Tote geben. Und nicht nur welche, die sich selbst das Leben nehmen, sondern welche, die getötet werden. FeministInnen haben längst jedes Maß verloren.

Ich bin prinzipiell der Ansicht, dass Menschen die Dinge tun die sie tun, nicht tun, weil sie böse sind. Und so ist meine einzige Erklärung für diese immer häufiger auftretenden Shitstorms und „Anti-Sexismus Hashtags“, dass diese Feministinnen berauscht von Macht sind. Sie bekommen nicht mehr mit, welche Schäden sie anrichten. Sie bekommen nicht mehr mit, dass sie Menschen töten.

 


Notrufnummern für Suizidgefährdete bieten Hilfe für Personen, die an Selbstmord denken – oder sich Sorgen um einen nahestehenden Menschen machen. Die Nummer der Telefonseelsorge in Deutschland ist: 0800 111 0 111.

Sammlung und Weltraumaffen 23.10.2016

CETA und Mordio – Der jüngste Equal Pay Day

 


Feminismus und SJWs:

Blogs:

Geschlechterallerlei: Lehrerin und SchülerGeschlechterallerlei: #SchweizerAufschrei
Geschlechterallerlei: Vom dummen, männlichen Wähler
Genderwahn: Offener Brief
Genderwahn: #SchweizerAufschrei
Jungs & Mädchen: Feministische Geschlechtergerechtigkeit ist faschistisch
Aufschrei: Was Feministinnen wirklich über Frauen denken

Videos:

SkepTorr: A Man’s worth
HoneyBadgerRadio: The secret inspiration behind The Red Pill Part 2


Liberalismus:

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Rainer Schauder: Filterbubbles

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Jungs&Mädchen: Hate Speech


Sonstige:

Schwulemiker: Von Vorder- und Hinterladern

Random Thoughts Nr.3

Thema: Genitalverstümmlung vs. Beschneidung

Ich hatte ja nun eine Diskussion via Twitter, die noch weiterging, nachdem ich meinen Blogpost veröffentlicht hatte.

Zu meinem Glück scheine ich die Positionen meiner Gegenseite korrekt wiedergegeben zu haben, denn beide haben die Repräsentation der Argumente nicht angegriffen.

Mit Oliver habe ich nicht weiter diskutiert, es schien seinerseits kein Bedarf mehr zu bestehen. Ich weiß dadurch natürlich auch nicht, ob ich ihn überzeugt habe oder ob er zu der Überzeugung gelangt ist, dass sich eine weitere Diskussion mit mir nicht lohnt, weil ich zu festgefahren bin…

Mit @Copernicus124 habe ich noch weiter diskutiert. Letztendlich sind wir uns einig darüber, dass §1631d BGB (1) gestrichen werden sollte. Denn wir haben hier keine Güterabwägung Religionsfreiheit vs. körperliche Unversehrtheit. (Bitte beachtet nicht den Fehler in meinem Tweet…)

Bei §1631d BGB (2) mussten wir eingestehen, dass wir andere Wertigkeiten bezüglichich Religionsfreiheit und körperlicher Unversehrtheit haben. Und haben daher diesen Teil der Diskussion mit einem „Wir stimmen darin überein, dass wir nicht übereinstimmen“ beendet.


Die abrahamitischen Religionen

Ich habe mir gestern ein paar Gedanken zu den abrahamitischen Religionen gemacht. Also Judentum, Christentum und Islam. Nehmen wir an, Gott würde wirklich existieren und er hätte seine Schriften (Tora, Bibel, Koran) den Menschen gesandt.

Nun stellt sich die Frage nach der faktischen Korrektheit. Viele Inhalte der Bibel und des Korans sind wissenschaftlich nicht belastbar und müssen als sachlich falsch betrachtet werden. Was die Frage aufwirft: Wenn diese Bücher Gottes Wort sind, warum hat er dann nicht die Fakten offenbart? Also warum ist die Bibel nicht wissenschaftlich belastbar?

Ich würde vermuten, damit die Menschen damals das Wort Gottes auch verstehen konnten. Die Schriften wären von Gott also dem damaligen Wissensstand angepasst worden, damit sich die Menschen dort besser hereindenken können, denn die Botschaft ist ja das Wichtige.

Nun hatten die Menschen damals aber nicht nur einen anderen Wissensstand, sondern auch durchaus andere Vorstellungen davon, was es bedeutet Mensch zu sein. Es gab kein Zeitalter der Aufklärung. Auch die sozioökonomischen Verhältnisse der Menschen waren ganz andere als heutzutage.

Wenn die Schriften also so geschrieben sind, dass die Menschen sie damals verstehen konnten, dann sind sie heute – mehrere Jahrhunderte und diverse gesellschaftliche Umbrüche später – einfach nicht mehr so zu verstehen wie damals. Das was wir aus diesen Schriften lesen muss also nicht das sein, was Gott meinte.

Daher ist es äußerst fraglich diese Schriften als Grundlage für religiös motiviertes Handeln zu nehmen. Geschweige denn etwas als „Gottes Wille“ zu bezeichnen oder etwas „im Namen Gottes“ zu tun.


Videos:

Vernaculis zu den „Reasonable Questions for Anti-SJWs“

Kraut and Tea zu #nichtegal

Rainer Schauder zu Stolz (und Bullshit)


Edit: Ich habe den Titel verändert, weil ich ein bestimmtes Thema mit reinnehmen wollte, ich mich aber auf halbem Weg dafür entschieden habe später dazu einen Blogpost zu machen.