The Red Pill Movie

Gestern war die Deutschlandpremiere der Dokumentation über die Männerrechtsbewegung. Bevor ich damit beginne, möchte ich drei Dinge vorweg schieben.

1.: Vielen Dank nochmal an Sebastian Wessels, der mit der Organisation diese Premiere erst möglich gemacht hat und ein – in meinen Augen – sehr interessantes Statement gebracht hat. Sinngemäß: „Ich bin kein Aktivist, ich bin Wissenschaftler. Das ist der Grund warum ich der Wissenschaft den Rücken gekehrt habe.“

2.: Dies ist eine Filmkritik, deshalb ist mit Spoilern zu rechnen. Wobei das vielleicht falsch ausgedrückt ist. Alles was ich sagen möchte, nimmt vieles vorweg, was in dem Film wichtig ist. Deshalb: Wer den Film noch sehen möchte, sollte hier nicht mehr weiterlesen. Es sei nur soviel gesagt: Es lohnt sich (siehe 3.).

2.1: Alle Zitate sind aus dem Gedächtnis, ich bitte das also zu verzeihen, wenn sie nicht 100% akkurat sind. Sie sind aber sinngemäß richtig.

3.: Ich denke ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, aber soll gerade hier noch einmal Erwähnung finden. Ich habe 50€ bei der Kickstarterkampagne ausgegeben, damit der Film produziert werden kann und ich habe 25€ ausgegeben, damit die Deutschlandpremiere starten konnte. Ich bin also finanziell beteiligt. Allerdings würde auch ein vollkommenes Ignorieren des Filmes mir keinen direkten Nachteil bringen und das andere Extrem (7,x Mrd unterschiedliche Zuschauer weltweit) würde mir auch keinen Vorteil bringen.

Jetzt wo wir das aus dem Weg haben, beginnen wir mit der eigentlichen Filmkritik. Ach ja eins noch: Es herrschte allgemeine Enttäuschung, dass gegen den Film nicht vor Ort protestiert wurde… 😉

Inhaltsangabe:

Wie bereits allen meinen Lesern bekannt sein dürfte, geht es bei der Dokumentation über die Männerrechtsbewegung. Um genauer zu sein, um die Männerrechtsbewegung in den USA und Kanada. Es werden zwar auch Männerrechtler aus Indien kurz näher beleuchtet, allerdings nur für wenige Sekunden. Ebenfalls wird kurz eine Ungerechtigkeit in Frankreich erwähnt.

Die Dokumentation beginnt damit, dass Cassie Jaye (Regisseurin) sich selbst vorstellt. Ihr Werdegang in der Filmindustrie und ihr Weg in die Dokumentationsfilmbranche. Sie erklärt, wie sie auf den Gedanken gekommen ist über die „Rape Culture“ einen Dokumentarfilm zu machen und wie sie dabei auf A Voice For Men gestoßen ist. Eine Art Collage entsteht, wo Überschriften von AVfM zu sehen sind und Textausschnitte, unterlegt mit den Worten: „Ich konnte die Artikel oft nur bis zur Hälfte lesen. Es gab nur eine begrenzte Anzahl an „Bitch“, „Slut“… die ich in einer bestimmten Zeit lesen konnte. Dennoch kam ich immer wieder zurück und las weiter.“

Danach wird der Filmname eingeblendet.

Es folgen dann die Interviews mit Männerrechtlern und Feministen. Immerwieder unterbrochen von dem persönlichen Videotagebuch von Cassie Jaye aber auch mit den Statistiken auf die sich Männerrechtler beziehen.

Es werden Probleme wie häusliche Gewalt, Familenrecht/Väterrechte aber auch Berichterstattung über Opfer eingehender besprochen. Andere Probleme werden mehr oder weniger kurz angerissen wie z.B. die hohe Todesrate bei Männern auf der Arbeit, die hohe Suizidrate (diese findet sich jedoch bei anderen Problemen oft wieder) und die kürzere Lebenserwartung.

Beim Thema häusliche Gewalt zeigt sie die Statistik vom CDC (PDF S. 48) in der Männer tatsächlich häufiger Opfer von physischer Gewalt wurden als Frauen. Zudem noch einen Interviewpartner der von einem Freund berichtet, der immer das Haus verlassen hat, wenn seine Frau ausflippte, damit ihn die Nachbarn sehen konnten und er nicht beschuldigt werden konnte. Ebenso einen anderen Interviewpartner, der berichtete, dass man ihm geraten habe das Haus zu verlassen, wenn sie ihn schlägt, weil man ihn sonst verhaften würde, wenn sie sich den Fingernagel dabei abbrechen würde. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, wie in der Öffentlichkeit damit umgegangen wird. Sie zeigt, dass nahezu überall nur von weiblichen Opfern die Rede ist und Männer allenfalls als Täter vorkommen. Auch zeigt sie das Missverhältnis von Frauen und Männerhäusern in den USA und erklärt das Duluth-Model und das dieses Modell es in manchen Staaten der USA in die Gesetze geschafft hat.

Als es um das Thema Väterrechte geht, zeigt sie mehrere Interviewpartner und Geschichten zu den unterschiedlichsten Bereichen, wo es an den Väterrechten mangelt. Sie alle aufzuzählen wäre zu viel. Aber es wird gut durch Cassie Jaye zusammengefasst, die zwei Flowcharts zu diesem Thema gemacht hat und die auch in der Dokumentation gezeigt werden.
Diese Flowcharts befassen sich mit den Möglichkeiten, die Frauen bzw. Männer haben im Bezug auf Reproduktion und zeigen sehr anschaulich, dass die Wahlfreiheit des Mannes bei der Wahl welches Verhütungsmittel gewählt werden sollte endet. Alles andere ist die Entscheidung der Frau.

Das dritte große Thema war die Darstellung von Opfern in den Medien vor allem am Beispiel von Boko Haram und #BringBackOurGirls. Sehr eindrucksvoll zeigt sie die einzelnen Artikel die vorher über Boko Haram und ihre Gräueltaten geschrieben wurden. Oftmals ist nur von „people“ (Menschen) oder „students“ (Studenten/Schüler) die Rede. Aber durchaus auch von „boys“ (Jungen) oder „male students“ (männliche Studenten). Doch bei keinem dieser Artikel (die teilweise lebendiges Verbrennen behandelten) gab es einen internationalen Aufschrei. Erst als die Mädchen entführt wurden gab es eine riesen Kampagne. Karen Straughan zieht ein sehr schlüssiges Fazit dazu (sinngemäß): „Hätten wir uns mehr für das Leiden der Jungs interessiert, könnten diese Mädchen vielleicht noch friedlich in ihrem Schlafsaal schlafen.“

Relativ zum Schluss geht sie noch einmal auf die Unterschiede zwischen dem Redditforum „The Red Pill“, der MGTOW-Szene und den MRAs ein. In etwa so zusammengefasst:

  • MRAs wollen das System ändern
  • The Red Pill will das System für sich ausnutzen
  • MGTOW wollen das System verlassen.

 

Befürchtungen:

Bevor ich den Film sah hatte ich mehrere Bedenken, die jedoch alle mehr oder weniger ausgeräumt wurden. Leider wurde ich so mit Reviews, Tweets usw. zubombardiert, dass ich, obwohl ich versucht habe nichts davon zu lesen, vorher schon wusste, wie der Film ungefähr sein würde und welches Ergebnis sich ergeben würde. Dennoch verblieben mehrere dieser Bedenken.

1.: Die Auseinandersetzung mit den provokanten Beiträgen auf A Voice for Men

Ich befürchtete, dass eine solche Auseinandersetzung nicht stattfinden würde. Dies würde natürlich der differenzierten bzw. balancierten Betrachtung der Männerrechtsbewegung entgegenstehen, denn auch diese Artikel sind teil dieser Bewegung.
Stattdessen kam der erste Bezug darauf direkt in den ersten Sekunden des Filmes. Es wird deutlich gezeigt, dass dies keine entspannte Lektüre ist und dass dort viel Wut mitschwingt. Später im Film sagt Paul Elam/wird er zitiert: „Mit all diesem Wissen. Wie kann man da nicht wütend sein?“
An einer anderen Stelle setzt sie sich mit dem Artikel auseinander, der den „Bash a violent bitch month“ etabliert?… eingeführt?… vorgeschlagen?… genannt! hat. Beschreibt aber ausdrücklich, dass dies ein Satireartikel auf einen Jezebel Artikel ist. In diesem schreiben die Redakteurinnen dieses offen feministischen Magazins, dass sie selbst Täterinnen häuslicher Gewalt sind – und dass sie es teilweise auch lustig finden.

2.: Die Abgrenzung von PUAs und MGTOWs zu MRAs

Dies geschah mehr zum Schluss des Filmes und wurde nur sehr kurz abgehandelt. meiner Meinung nach etwas zu kurz, auch wenn das wesentliche gesagt wird. PUAs und MGTOWs sind keine MRAs. Merkt euch das liebe Netzfrauen.org – Feministinnen. Es wird auch ziemlich am Anfang klar gestellt, dass „taking the Red Pill“ Bezug auf eine Szene aus „The Matrix“ nimmt und nicht mit dem Reddit Forum in Verbindung steht.

3.: Männerrechtsprobleme und Männerrechtler

Ich befürchtete, dass die Balance zwischen den Problemen die Männerrechtler ansprechen und der Männerrechtsbewegung als solcher nicht gelingen würde. Also dass Cassie Jaye auf eines dieser Dinge zu sehr den Fokus legen würde. Man kann natürlich Männerrechtler nicht beschreiben ohne die Probleme die sie ansprechen zu beschreiben. Andererseits kann man aber auch Probleme die Männer betreffen gut beschreiben, ohne dass man einen MRA zu Wort kommen lässt. Natürlich ist diese Gefahr bei einer Dokumentation über Männerrechtler gering, aber immer noch möglich.

Tatsächlich ist durch die Interviews mit Feministen wie „Big Red“, Kathrine Spillar und Michael Kimmel eine zweite Perspektive auf die MRAs gekommen. Das war hoch interessant, vor allem, da das Interview mit „Big Red“ erst gezeigt wurde, nachdem sie auch bei Protesten zu sehen ist. Dort kann man ihr vielleicht diverse Verhaltensweisen und Ausdrücke wegen der „Hitze der Situation“ nachsehen, aber selbst in dem Interview ist sie… um es vorsichtig auszudrücken… vollkommen durchgeknallt.

Immer wieder behaupten Feministen in den gezeigten Interviews Dinge, die Männerrechtler angeblich fordern (Zeit zurückdrehen, Frauenhäuser dicht machen usw.) wozu Cassie Jaye sagt, dass sie genau diese Dinge nie von Männerrechtlern gehört hat, eher im Gegenteil. Dies beantwortet auch die aufgeworfene Frage, warum so viele Männerrechtler anti-feministisch eingestellt sind. Feministen blockieren auf verschiedenstem Wege eine Diskussion der Fakten.

 

Kritik des Films:

Der Film ist, finde ich sehr gut gemacht und zusammen geschnitten worden. Zwischendurch wurde der Film immer mal etwas entschleunigt, durch Highwayfahrten. Also wo das Kamerabild nur den Highway eingefangen hat, oder die Landschaft aus dem Autofenster heraus. Dies hat mich zwar nicht wirklich gestört, hätte aber meines Erachtens nach ruhig weniger häufig eingesetzt werden können. Dennoch hat mir @HotSolanum den Hinweis gegeben, dass wir natürlich in der Materie drin sind und für uns da nicht viel Neues drin war, diese Szenen aber für Menschen, die nicht mit der Thematik vertraut sind, sehr hilfreich sind, um das Gesehene zu verarbeiten. Aus der Perspektive betrachtet machen diese Szenen natürlich Sinn. Und ich denke auch, dass dies ein sehr wichtiger Punkt ist. Der Film ist nicht für Männerrechtler. Er ist für die Masse gemacht.

Man kann dem Film auch keine fehlende Balance vorwerfen, da er durchaus auch die Gegenposition zu Wort kommen lässt und auch die verbalen Tiefschläge der MRAs beschreibt. Nun könnte man behaupten, dass mit der Auswahl der Gegenposition zu diesen MRAs nur Verrückte ausgewählt wurden (wie „Big Red“). Allerdings stellen sich Kathrine Spillar (Executive Editor Ms.magazine; co-founder Feminist Majority Foundation) und Michael Kimmel (Autor, Soziologe, Professor) nicht viel besser an und diese sind schon feministische Schwergewichte.

An keiner Stelle des Filmes fühlte ich mich gelangweilt. Es ist ein guter Mix aus Interviews, Statistiken, Video Tagebuch, Highwayszenen, Nachrichtenausschnitten und vor allem Live-Szenen. Es ist anschaulich und nachvollziehbar gestaltet.

Alle Dinge, die ich zu bemängeln hätte, hätten auch mehr Zeit gefordert, die dieser knapp zwei Stunden Film nicht mehr hätte aufbringen können. Ich hätte mir mehr Tiefe bei den Väterrechten gewünscht oder auch (wie oben schon gesagt) mehr Zeit für die Abgrenzung zu PUAs und MGTOWs. Auch hätte ich liebend gerne ein Interview mit Camille Paglia oder (noch lieber) Christina Hoff Sommers gesehen. Letztere, weil sie eine nicht so verrückte Feministin ist. Aber auch ein geschichtlicher Rückblick auf die Männerrechtsbewegung fehlt vollständig. Also seit wann gibt es diese Bewegung. Was gab es vorher für Themen, was jetzt usw. .

Nun muss ich also abschließen: Eine gute Dokumentation über die Männerrechtsbewegung. Für MRAs nicht viel Neues, aber trotzdem interessant und kurzweilig zu schauen. Der Film behandelt Kernthemen der Männerrechtsbewegung genug um zu begreifen worum es geht. Die Themen hätten aber durchaus auch mehr Zeit und vielleicht eine eigene Dokumentation verdient. Mit wenigen Abstrichen, die man aber durch Dauer des Films und Zielpublikum entschuldigen und begründen kann, also ein rundum gelungener Film über die Männerrechtsbewegung und Männerprobleme.

Als Vorletztes möchte ich noch gesondert (ja, nach dem Fazit) auf die Videotagebücher eingehen. Natürlich kann Cassie Jaye nicht alles Material zeigen, aber die wenigen Ausschnitte die gezeigt wurden (und ich hatte den Eindruck, dass auch das ein oder andere Voice-Over aus den Videotagebüchern stammt), haben sehr anschaulich wiedergegeben, wie sich ihre persönliche Einstellung ändert. Diese Videotagebücher machen den Film nicht nur zu einer Dokumentation über die Männerrechtsbewegung, sondern auch zu einer Dokumentation darüber, wie sie die Rote Pille schluckt.

Und als letztes muss ich noch einmal auf Sebastian Wessels zurückkommen. Nicht nur, dass er die Deutschlandpremiere organisiert hat, er hat auch die Untertitel für diesen Film gemacht. Ich neige dazu immer die Untertitel zu lesen, bekomme dann aber nicht so viel vom Film mit, weshalb ich mich – gerade bei englischsprachigen Filmen – immer dazu zwingen muss, nicht die Untertitel zu lesen. Dennoch wandern meine Augen immer mal wieder dahin zurück. Ich habe also nur kurze Eindrücke von den Untertiteln bekommen. Diese waren aber durchaus gut und dies wurde mir auch nachher von anderen Zuschauern bestätigt.

Random Thoughts Nr.5

Zuerst einmal möchte ich mich bei den mehr oder weniger regelmäßigen Lesern meines Blogs entschuldigen für die Abwesenheit der letzten Tage. Ich war kurzfristig viel unterwegs und hatte dann keine Zeit zu bloggen (was, wie ich ja schon mal erwähnte, bei mir immer lange braucht). Ab morgen bin ich dann in Urlaub in Berlin. Da habe ich aber Internetanschluss und ich denke ich werde da auch weiterbloggen. Ich kann das aber bis nächste Woche Sonntag nicht garantieren, da das in erster Linie Urlaub ist. Falls jemand Interesse an einem Gastbeitrag hat kann er mir diesen unter stapelchips-youtube@web.de zusenden. Nächste Woche Sonntag gibt es dann auch die Themensammlung, die ich ja erst kürzlich bei mir eingeführt habe. Doch jetzt zu den eigentlichen random thoughts:


Drogen

Ich habe glaube ich noch nie meinen Standpunkt im Bezug auf Drogen publik gemacht. Zu mir: Ich nehme keine Drogen, ich Rauche nicht, trinke nur selten Alkohol und kiffe nicht. Die härtesten Drogen die regelmäßig zu mir nehme sind Kaffee und Döner.

Dennoch bin ich dafür Drogen zu legalisieren – und zwar radikal. Alle Drogen sollten meiner Meinung nach erlaubt sein. Warum? Weil man erstens besser regulieren kann und man zweitens auch gleich sauberes Besteck mit verticken kann. Das Zeug sollte natürlich nicht ganz frei erhältlich sein, also im Supermarkt oder so, sondern in Apotheken oder spezialisierten (und zertifizierten) Läden.

Ich meine: Ist es nicht sinnvoller Standards zu setzen, wieviel Wirkstoff in einer bestimmten Menge der Substanz sein soll, anstelle massiv gestrecktes und unreines Zeug zu verticken? Ist es nicht sinnvoller bei einem Päckchen Heroin gleich auch eine saubere Spritze mitzuverticken?

Man umgeht damit (theoretisch) vorzeitige Tode durch Überdosis oder unreine Substanzen sowie Infektionen durch verunreinigte Spritzen. Natürlich kann man dagegen halten, dass dann mehr Leute diese Drogen nehmen würden.

Darauf erwiedere ich, dass man die Mittel für Bekämpfung von Drogenkriminalität dann natürlich herunterschrauben kann, die man dann wieder für Bildung und Prävention einsetzen kann.

Was spricht dagegen in Chemie oder Biologie über den Einfluss von Drogen zu sprechen. Was spricht gegen einen „Drogen-Unterricht“?

Natürlich sind Drogen ein kritisches Thema wegen der Abhängigkeitsgeschichte und den körperlichen Schäden die entstehen können. Aber auch das ist für mich wieder ein Grund, Drogen zu legalisieren. Die Scham, sich in einen Entzug begeben zu müssen ist an sich schon schlimm genug, allerdings muss man jetzt auch zugeben, sich rechtlich in einem dunkelgrauen Bereich bewegt zu haben, das würde dann entfallen.


US-Wahl

Alles sieht ja nun nach einem Sieg von Trump aus. Das beängstigt mich ehrlich gesagt ziemlich. Mag für den einen oder anderen überraschend klingen, aber das tut es wirklich.

Allerdings hätte ich auch gesagt, dass mich Clintons Sieg beängstigen würde.

Das ideale Ergebnis wäre nun, dass Hillary einen Herzinfarkt bek… (nein, man wünscht niemandem den Tod)… dass Hillary ins Wachkoma fällt und sich Trump darüber so freut, dass er irre kichernd, von 100 000 Kameras begleitet, in einer weißen Jacke zwangseingewiesen wird.

Und dann wird neu gewählt.

Ich bin übrigens am überlegen morgen in Berlin eine #MAGA Kappe zu tragen oder noch besser, eine #FeelTheBern Kappe.

Übrigens noch etwas:

(Archiv)

Möglicherweise wollen die Alten auch das erhalten was sie aufgebaut haben ODER möglicherweise haben diese einfach mehr Erfahrung UND wählen auch das was sie für ihre Kinder als das Beste erachten.

Und noch etwas:

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Ich habe die Originalseite leider nicht archiviert, dennoch ist das ein Screenshot von http://www.tagesschau.de/ .

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass es immer sehr knapp war für Clinton, sogar dass Trump sie immer mal wieder überholt hatte. Clinton als „klare Favoritin“ zu bezeichnen ist schon ein bisschen frech. Nahezu dreist in einer Zeit, wo sich die Mainstreammedien mit dem Vorwurf der „Lügenpresse“ auseinandersetzen müssen.

Vielleicht ist Clinton die persönliche „klare Favoritin“ des Schreiberlings, aber nicht in den Umfrageergebnissen. Ich lege dem Schreiberling nahe sich in Zukunft auf die einfachste Variante des Journalismus zurückzubesinnen: Reine Fakten berichten.


Netzfrauen

Der Netzfrauenbeitrag über The Red Pill Movie dürfte ja mittlerweile allen bekannt sein, weshalb ich nur ganz kurz etwas zu diesem Beweis geistiger Umnachtung von mir geben möchte. Dieser Beitrag hat mich ernsthaft wütend gemacht.

Überschrift:
Hier wird „Männerrechte“ mit „Frauenhass“ bzw. „Frauenfeindlichkeit“ gleichgesetzt. Und da wundert sich noch jemand, dass Feminismus ein Synonym für Männerhass geworden ist.

Absatz 1:
Julien Blanc ist kein Männerrechtler. Pic Up Artists sind keine Männerrechtler. Bekommt das endlich in eure verblödeten Schädel rein.

Absatz 2:
Vergewaltigung als Sport der Männer„. Sag mal brennts bei Dir? Merkst Du eigentlich noch was für billige Hetze Du betreibst? Vermutlich nicht. Ich helfe Dir mal: ‚Vergewaltigung als Sport der Schwarzen‘. Na? Merkste was? Jetzt vielleicht? Man nennt sowas im Fachjargon „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“.

Absatz 3:
Ist das dieses „whataboutism“ oder ist das schon „derailing“. Es geht hier um einen Film über Männerrechtler. Über Menschen die gegen die (rechtlichen) Probleme von Männern ankämpfen. Und in diesem speziellen Fall über Menschen in den USA und Canada. Und dann kommst Du mit Indien? Nehmen wir mal an, dass Indien repräsentativ für die USA/Kanada/den Rest der Welt wäre. Nehmen wir mal an, dass es flächendeckend so ist, dass es Frauen extrem schlimm haben. Das sagt nichts, absolut nichts darüber aus, wie es Männern geht. Es sagt nichts, absolut nichts darüber aus, welche rechtlichen Benachteiligung Männer haben. Du versuchst diese Probleme unsichtbar zu machen und zu marginalisieren.

Absatz 4:
Ja, ich kenne dies „Frauenproteste“ aus Argentinien.

2012:

2013:

2015:

Ich drücke mich mal so aus: Wer derartig Gewalt provoziert muss damit rechnen, dass irgendwann ein Backlash kommt. Das irgendwann die Leute kein Bock mehr darauf haben, sich mit Farbe in die Augen sprühen zu lassen, bespuckt zu werden, angemalt zu werden, Sachbeschädigung zu tolerieren, als Hitler verschrien zu werden und mit Gegenständen beworfen zu werden. Verdammte Axt, diese „Frauenproteste“ lassen selbst die katholische Kirche gut aussehen.

Absatz 5:
Hier lohnt es sich zu zitieren:
Während immer mehr Frauen gegen Gewalt auf die Straße gehen, macht genau eine Frau das Gegenteil: Die Filmemacherin Cassie Jaye versucht, die Männerrechtsbewegung zu verstehen und drehte dazu eine Dokumentation, die schon jetzt für heftigen Protest sorgt.
Ein Film über die Männerrechtsbewegung zu machen ist also das Gegenteil von gegen Gewalt zu sein? Wirklich? Also ich meine jetzt echt? Merkste selbst wie dumm das ist, ne? Nich? Wundert mich nicht.

Zuerst bekam sie kein Geld für die Produktion zusammen, das war auch gut so, dann fanden sich doch fleißige Geldgeber, Sie dürfen raten, aus welcher Szene?
Ist das jetzt eine Frage oder eine Aufforderung? Egal. Es war kaum die Männerrechtsszene, weil diese schwere Bedenken hatte (aus Erfahrung mit den Medien), ob Cassie Jaye die Männerrechtsszene auch nur ansatzweise akkurat darstellen würde. Das meiste Geld kam aus der libertären Szene. Aus der Szene die für freie Meinungsäußerung steht. Ich zähle mich persönlich übrigens zu beidem und habe auch dafür 50$ gespendet. Das DU allerdings GEGEN freie Meinungsäußerung bist, zeigt Dein „das war auch gut so„. Ich HASSE autoritäre Spinner wie dich.

Und jetzt haben schon Länder, da wo damals schon Julien Blanc ausgewiesen wurden, diesen Film verweigert.
Nope. Ein Kino hat die Ausstrahlung gecancelt. Der Film ist mit nichten verboten.

Hier wollte ein Kino diesen Beitrag zeigen, doch durch heftigen Protest hat das Kino bekannt gegeben, darauf zu verzichten.
Richtig. 2500 Unterschriften war der „heftige Protest“ stark.

Absatz 6 & 7:
PICKUP ARTISTS SIND KEINE MÄNNERRECHTLER.

Zudem ist auch Bil Cosby kein Männerrechtler.

Absatz 8:
Du meinst also, dass „vergewaltigte Frauen“ irgendwie in der selben Liga spielt wie „einen Film zeigen“?

Absatz 9:
Ich bin nicht bei Reddit und habe nie im Red Pill Forum gelesen. „Red Pill“ bezieht sich auf eine Szene in „The Matrix“. Ich würde ihnen den Film empfehlen. Da dieser aber ab 16 freigegeben ist vermute ich, dass ihnen sowohl die intellektuelle als auch die emotionale Reife fehlt diesen Film verstehen zu können. Deshalb vereinfache ich das für sie: Rote Pille = Realität, Blaue Pille = Gender Studies.

Absatz 10:
Das muss ein Missverständnis sein. Alphas sind Männer mit Selbstvertrauen und einer I don’t give a fuck – Attitüde. Das kann sehr wohl auch mit Geld einhergehen.

Absatz 11:
Oh, das Subreddit ist also ein Pick-Up Artist Forum (Dating-Coach)? Ist ja interessant. Ist es übrigens irgendwie schlimm sich abends zu treffen und Sex zu wollen? Vor 100 Jahren wärst Du eine von den Knalltüten gewesen, die homosexuelle Beziehungen verdammt hätten. Heute dürfen heterosexuelle Männer sich Deiner Einmischung in ihr Sexleben gewiss sein.

Absatz 12:
Nochmal: PickUp Artists sind keine Männerrechtler.

Und nur so ein Gedanke: Wenn es viele Frauen gibt, die solche Kerle gut finden, dann musst Du Dir doch die Frage stellen, ob das was Du willst wirklich „Frauenrechte“ sind bzw. „eine Verbesserung für Frauen“ oder nur das was Du willst. Es scheint doch so zu sein, dass sich scheinbar eine signifikante Gruppe Frauen etwas forschere Männer wünscht. Es scheint so zu sein, dass immer mehr Frauen mit Deiner Ideologie nichts mehr anfangen können, weil es ihnen nichts mehr bringt und es ihnen und den Männern in ihrer Umgebung schadet.

Absatz 13:
Eine Dokumentation einer Frau über eine Anleitung zur Gewalt gegen Frauen. Und diese Dokumentation findet das irgendwie gut… Wenn bei Dir hier nicht alle intellektuellen Warnglocken klingeln bist Du geistesgestört. Und ich meine wirklich geistesgestört… Dir muss doch auffallen, dass hier offensichtlich Fehler in der Informationslage sein MÜSSEN.

Absatz 14:
Schon erstaunlich, dass ein Film der über die Männerrechtsbewegung (und damit auch zwangsläufig über die Probleme der Männer) redet an einem Tag gezeigt werden soll, an dem es um die Probleme von Männern geht. Das ist natürlich höchst erstaunlich. Wer hätte darauf kommen können…

Absatz 15:
Sie hinterfragt ihre feministische Überzeugung in einer Welt in der Frauen noch für ihre Rechte kämpfen müssen. Die feministische Überzeugung scheint aber zu sein, dass „Männer alle Rechte haben“ und nur „Frauen immernoch um ihre Rechte kämpfen“ müssen. Es scheint fast so zu sein, als hätte sie gemerkt, dass diese (Deine) Annahme falsch ist.

Paradox: Sie fand es unglaublich, dass in der Männerwelt Filme von Männern immer finanziert werden, aber von Frauen nicht. Und nun sympathisiert ausgerechnet sie mit der Männerrechtsbewegung?
Nur ein Sexist würde sowas schreiben. Tatsache ist, dass es nicht um das Geschlecht von Cassie Jaye ging, sondern um den Inhalt des Filmes. DER war nicht erwünscht. Das hatte nichts mit ihrem Geschlecht zu tun. Aber soweit denken Sexistenschweine wie Du natürlich nicht. Und jetzt löse mir das Paradoxon, dass wir in einer Männerwelt leben, in der Filme über Männerprobleme nicht finanziert werden. Leben wir vielleicht gar nicht in einer M… ich will Dich nicht überfordern.

Absatz 16:
Jop, es gab auch eine Unmenge an Frauen in diesen Bewegungen damals. Tatsächlich war eine der größten Oppositionsdemographien zum Frauenwahlrecht Frauen. Warum? Weil sie befürchteten, dass sie die selben Pflichten (Wehrpflicht z.B.) wie Männer bekommen würden. Das ist aber auch vollkommen unerheblich gegenüber der Bewegung heute. Denn Cassie Jaye hat eine Dokumentation über die Männerrechtsbewegung in diesem Jahrhundert gemacht.

Absatz 17:
Fazit: Selbst bei dem Nonsens den Du geschrieben hast kannst Du nicht zu dem Fazit kommen, das du geschrieben hast. Es ist kein Fazit, es ist eine Vorannahme. DEINE Vorannahme.

Absatz 18:
Oh, ist diese Szene so schlimm? Also ich meine die Männerrechtler. Jemand weiß das diese Szene existiert. WELTUNTERGANG! Dir ist schon klar, dass jetzt nach Deinem Artikel noch mehr Menschen wissen, dass es diese Bewegung gibt? Klar, du hast natürlich ein vollkommen unzureichendes und sau dämliches Bild von dieser Szene gezeichnet, aber immerhin wissen jetzt mehr Menschen das es diese Szene gibt. Um bei Deiner Analogie zu bleiben: Die Uhr tickt weiter und Du kommst immer später…

Übrigens: Was für „scheinheilige Begründungen“? Es gab eine Kickstarterkampagne um den Film hier in Deutschland zu zeigen. Leute haben dafür bezahlt, also sollen sie ihn auch kriegen. Das ist nicht scheinheilig. Er ist nicht verboten und nach allem was ich weiß, zeigt er keine verbotenen Inhalte.

Absatz 19:
Vielleicht weil wir nicht zum dritten mal in 100 Jahren in ein totalitäres Regime rennen wollen?

Absatz 20:
Klarer Fall von: Film nicht gesehen.

Absatz 21:
Die Seite heißt „A Voice for Men“ nicht „A Voice from Men for Men“. Und ja, sie behaupten, dass Frauen in Vergewaltigungs- und Häusliche Gewaltfällen lügen KÖNNEN. Übrigens hat Paul Elam das Ding nicht finanziert.

Absatz 22:
Nochmal: PickUp Artists sind keine Männerrechtler.

Absatz 23:
Nun dann schau Dir doch die Männerrechtsbewegung an, denn um diese gehts nämlich.

Absatz 24:
Den hatten wir schon als Absatz 5.

 

Fazit: Eine Person, die die eigenen Vorstellungen als Vorstellungen aller Frauen klassifiziert, Probleme auf das Geschlecht herunterbricht ohne dabei Inhalt und andere Faktoren zu berücksichtigen, die intellektuelle Kapazität nicht aufbringt, sich mit Männerrechtlern auseinanderzusetzen sondern sich lieber an Pick Up Artists abarbeitet möchte, dass es einen Aufschrei gegen einen Film gibt, den sie – ohne ihn zu sehen – scheiße findet und möchte, dass die Bewegung um diesen Film ausradiert und nicht beachtet wird. Sie möchte die Stimmen von Männern und Frauen die mit dem Umgang mit Männern nicht einverstanden sind zum Schweigen bringen. Sie möchte die Hoheit im Diskurs behalten, ihre Macht erhalten. Gegenteilige Meinungen sind in ihrem totalitären schwarz-weiß Weltbild zu unterdrücken. Solche Menschen ekeln mich an.

Random Thoughts Nr.4: The Red Pill, #Nichtegal & #GamerGate

The Red Pill Movie

Ich hatte zwar gesagt, dass ich vor der Deutschlandpremiere nichts mehr dazu schreiben würde, aber da ich als Unterstützer ja mehr oder weniger darum gebeten wurde:

Saalgröße noch offen – weitere Zuschauer willkommen

Eine offene Frage war und ist noch die des Saales. Bisher haben sich knapp 100 Zuschauer angemeldet. Dafür bräuchten wir natürlich nicht die ursprünglich vorgesehenen 236 Plätze und ein kleinerer Saal würde reichen. Mit kleinerem Saal wiederum würde sowohl die Miete als auch die Lizenz weniger kosten. Wenn es bei den bisherigen Anmeldungen bliebe, könnte man diese Kosten sparen und das Geld anders für die Veranstaltung nutzen oder für einen passenden Zweck spenden.

Aber dank dem Entgegenkommen des CineMotion muss ich über den Saal erst Anfang November entscheiden. Deswegen gilt es jetzt erst einmal, weitere Zuschauer zu gewinnen. Dazu werde ich die Premiere nach Möglichkeit in Berliner Veranstaltungskalendern unterbringen und Flyer im Kino auslegen. Über die reguläre Öffentlichkeitsarbeit des CineMotion wird der Termin ebenfalls bekannt gemacht, dies aber auch erst ca. zwei Wochen vorher.

Daher erneuere ich noch einmal meine Aufforderung, weiteren eventuell Interessierten Bescheid zu sagen. Der Eintritt kostet wie gehabt 10 Euro. Für Reservierungen habe ich die Mailadresse tickets@redpillberlin.de eingerichtet. Eine Abendkasse wird es ebenfalls geben.

Die Option einer Spende bleibt derweil auf dem Tisch. Der Spielraum dafür ergibt sich später aus den endgültigen Kosten und auch der Finanzierungssumme selbst, denn ich habe das Geld noch nicht bekommen (was normal ist) und laut Kickstarter ist immer mit einzelnen Zahlungsausfällen zu rechnen.


#nichtegal

Mirko Drotschmann (Twitter: @mirkodrotschmann ; Youtube: MrWissen2Go) hat sich bereit erklärt mit dem Betreiber des Kanals „Die Vulgäre Analyse“ über #nichtegal und die Kritik daran zu unterhalten.

Ich persönlich finde Mirko’s Videos recht gut, mit der Einschränkung, dass diese Videos für jüngere Menschen gedacht sind und für Menschen die einen Einstieg in ein Thema benötigen. Man kann sie keinesfalls als wissenschaftliche Arbeiten auffassen. Auch sind es keine Meinungsvideos oder Debattenvideos.

Der Stil von der Vulgären Analyse sagt mir überhaupt nicht zu, ist aber, gemessen am Kanaltitel, zu erwarten. Dennoch sind die Videos inhaltlich in Ordnung. Vorausgesetzt, man will keine wissenschaftlichen Ansichten haben. Es sind Meinungs- und Debattenvideos.

Beide belegen ihre Behauptungen aber zu mindest mit Quellen und das ist etwas, was ich sehr schätze. Man darf also gespannt sein, wie die Debatte ablaufen wird.


#GamerGate

Viele werden vermutlich gehört haben, dass #GamerGate eine Hasskampagne ist um Frauen aus dem Videospiele Bereich zu drängen. Wieder andere werden gehört haben, dass #GamerGate für ethisches Verhalten im Gaming-Journalismus steht.

Was ist wahrscheinlicher? Das hunderttausende Gamingfans weltweit plötzlich anfangen rumzupöbeln um Frauen aus dem Videospielbereich zu drängen, oder dass hunderttausende Gamingfans weltweit plötzlich anfangen sich über Zensur und unethisches Verhalten im Gaming-Journalismus aufzuregen?

(Tip: #NotYourShield )
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003

Mit #GamerGate haben wir den ersten weltweiten Aufstand gegen Zensur und unethisches Verhalten im Journalismus gehabt (zu mindest online). Und von WikiLeaks haben wir gehört, dass wir eine Nummer größer werden sollten.

Tja und jetzt… jetzt legen sich die aus der #GamerGate-Bewegung entstandenen Weltraumaffen mit der Bundesregierung und der EU an (#nichtegal, #nohatespeech, AAS-Stiftung).

Weltraumaffen & Sammlung 16.10.2016

Ich habe mir überlegt, dass ich einfach einige Blogs und Beiträge sowie Youtube Videos über die Woche sammele und bei der Weltraumaffenwerbung mit einfüge. Alles was ich hier veröffentliche habe ich selbst gelesen und gesehen, das heißt aber nicht, dass ich da zwangsläufig immer zustimme. Manches finde ich einfach nur wert drüber nachzudenken.


Melden oder nicht melden, was VICE ich

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Feminsmus und SJWs:

Videos:

TL;DR – The End of Addyi: Rise of the Pink Ceiling
Manuela Schwesig – Anti-Antidiskriminierung ftw!

SUZIE GRIME – Endgegnerin des Feminismus?

This Week at Tumblr [October 2 2016] #Tumblr

Whore Whammer 40,000

Sam Harris – The Religion of Identity Politics

Blogs:

Kurznachrichten vom 9.10.2016

Sexismus, Rassismus etc = Vorurteil + Macht (prejudice + power)

Cassie Jaye’s The Red Pill: The Movie Striking Fear Into The Hearts Of Feminists

Franziska Schutzbach zum Ersten: “Ich will Arsch schauen“

Parteien finden Konsens beim „Gesetz für Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen“

Warum Frauen in Wahrheit promiskuitiv sind und es nie ein Patriarchat gab

Liebe Frauenversteher, ich brauche eure Hilfe nicht

Vergewaltigung: Mitschuld der Frau

Gender: Weckruf der Biologen

 

Liberalismus:

Videos:

#BenAndJerrysNewFlavor Stasi flavor! #NichtEgal

Blogs:

Warum ich nicht mehr links sein kann

Themen: The Red Pill und Normalität

The Red Pill Movie

Die Deutschlandpremiere ist finanziert. 86 Unterstützer haben zusammen 2998€ zusammenbekommen. Es gab, entgegen meiner Befürchtung, keine Rückzieher in letzter Sekunde.

Das freut mich sehr und meine Urlaubsplanung nach Berlin ist im vollen Gange.


 

Normalität

In der Diskussion mit Feministen und SJWs geht es häufig um den Begriff „Normal“ oder „Normativität“. Hier besteht meines Erachtens häufig ein Verständigungsproblem.

Nehmen wir als Beispiel mal die „[Bekämpfung der] Heteronormativität“ und „Homosexualität ist normal“.

Dazu aus Wikipedia:

Heteronormativität beschreibt eine Weltsicht, die Heterosexualität als soziale Norm postuliert. Damit einhergehend ist ein meist unhinterfragtes, ausschließlich binäres (zweiteiliges) Geschlechtssystem, in welchem das biologische Geschlecht mit Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und sexueller Orientierung für alle gleichgesetzt wird.Der Begriff […]wurde zunächst nur als Kritik von Heterosexualität als Norm und Homosexualität als Abweichung davon benutzt. Erst in dem Maße, wie die Queer-Theorie sich auch der Gender-Problematik (siehe Transgender) annahm, wurde er auch auf diese bezogen.

Hier ist das Problem. Statistisch gesehen, ist sowohl das binäre Geschlechtssystem zutreffend. Wobei diese Aussage auch nicht ganz korrekt ist, da Transgender sich nicht dem Geschlecht zugehörig fühlen, dass sie ihrem Körper nach währen (Hier also auch nur von Zwei Geschlechtern zu sprechen ist) und es bei Intrasexuellen (den s.g. Zwittern) um eine Form handelt, wo beide Geschlechtsmerkmale vorhanden sind.

Sowohl Transgender als auch intrasexuelle Menschen sind aber vergleichsweise selten und daher statistisch nicht normal. Nichteinmal wenn man Transgender und intersexuuelle Menschen zusammen nimmt und mit „CIS-Menschen“ vergleicht, wäre dies statistisch normal. Es ist aber normal (in Form von natürlich), dass es sie gibt.

Ebenso sieht es mit der Heterosexualität im Vergleich zur Bi- oder Homosexualität aus. Statistisch gesehen sind die meisten Menschen heterosexuell. Das ändert nichts daran, dass Bi- oder Homosexualität natürlich vorkommen. Beides zusammen (und selbst in Kombination mit der Asexualität) würde die statistische Normalität der Heterosexualität nicht ankratzen.

Der Kommunikationsfehler in diesen Diskussionen ist also häufig, dass „Normal“ sowohl als ’statistisch‘ als auch als ’natürlich‘ begriffen werden kann.

The Red Pill Movie Deutschlandpremiere

Die Deutschlandpremiere kann bei 2360€ starten. Dieses Ziel ist erreicht HURRA!!!

Momentan haben 75 Unterstützer 2873€ gespendet. Damit ist das Ziel erreicht. Sogar 513€ drüber. Wenn man jetzt weiterspendet kann man bis 4040€ als nächstes Ziel spenden um einen größeren Saal zu bekommen.

Falls aus meinem Schreiben jetzt nicht so der Enthusiasmus rauskommt – gut beobachtet.

Das letzte Mal, als ich geschaut habe, fehlten noch knapp 600€. Der Stand war irgendwo bei 1760€ – bei 66 Unterstützern. Das heißt, dass 9 Unterstützer knapp 1100 € gespendet haben. Das kommt mir ungewöhnlich vor. Im Schnitt hätten diese 9 Personen 122,22€ gespendet.

Ich habe Bedenken, dass diese Unterstützer – oder die 1-2 Großunterstützer-, das Funding sprengen könnten, in dem sie kurz vor Ende ihre Spende zurückziehen. Warum das eine Taktik ist? Weil das Primärziel so erreicht zu sein scheint und so Leute, die vorher gezweifelt haben von einer Spende abgehalten werden „weil es ja nicht mehr notwendig ist“.

Deshalb kann ich nur darum bitten weiter zu spenden, um das Projekt sicherzustellen. Es kann natürlich auch nichts weiter dahinter stecken und es kann sich um ehrliche Spender handeln. Dennoch würde eine Unterstützung nicht schaden. Ein zweites Ziel ist in Sicht UND:

Realistisch ist damit zu rechnen, dass nicht exakt 2.360 oder 4.040 Euro zusammenkommen. Wenn der Betrag irgendwo dazwischen liegt, bekommen die ersten 236 Unterstützer eine Eintrittskarte und die übrigen ihr Geld zurück. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Entsprechendes gilt, wenn auch die 4.040 Euro überschritten werden sollten. Die ersten 404 Unterstützer bekommen eine Eintrittskarte und die übrigen ihr Geld zurück.